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TimeSplitters: Time Splitters - Leser-Test von Theo


1 Bilder TimeSplitters: Time Splitters - Leser-Test von Theo
Eines der ersten Spiele für die PS 2 war der First Person Shooter Time Splitters von Free Radicals. Das Spielprinzip ist einfach: statt komplexer Grafik gibt es Action, statt zu grosser Detailtiefe gibt es eine hohe Framerate. Das Spiel wurde bewusst simpel gehalten: Kein grosses Intro Mo-vie, einfach Start und schon geht es los. Dabei macht vor allem der Multiplayerpart besonderen Spass. Als einzelner Spieler hat man einen Story Modus, bei dem man sich durch verschiedene Level kämpft. Das Besondere hierbei: Man kann zu zweit in einem Co-Op Mode mittels Split-screen spielen. Die Schwierigkeit ist jedoch sehr hoch, selbst Easy ist schon eine Herausforderung, Medium und Hard nur etwas für echte Profis. Im Grunde ist es ein Capture the Flag über verschiedene Levels: den gesuchten Gegenstand finden und zurück bringen. Nach jedem gemeister-ten Level gibt es eine Belohnung in Form von neuen Bots, Charakteren oder Waffen.
Besonderen Spass machen jedoch die Deathmatches. Sie unterscheiden sich stark von anderen Shootern, vielmehr erinnern sie an das gute alte Goldeneye für das Nintendo 64 (was übrigens auch von den gleichen Entwicklern stammt). 60 FPS, und ab durch ie Mitte. Man hat unglaublich viele Optionen: viele Bots, Waffen, zwei oder vier Spieler, Team oder nicht, Lichteffekte, um nur ein paar zu nennen. An Waffen hat man eine breite Auswahl: Granaten- und Raketenwerfer, Handfeuerwaffen, Shotguns, Lasers, Minen, alles was das Shooter-Herz begehrt.
Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig: Linker Analogstick für Strafe, vor und zurück, der rechte für nach oben und unten schauen oder umdrehen. R1 zum feuern, R2 in der Regel Schnellfeuer, L-Tasten Ducken und Springen, digitale Tasten zum Waffenwechsel. Man gewöhnt sich jedoch recht schnell daran.
Was eine weitere Besonderheit am Spiel ist: Man hat einen Map Builder, der einfach zu bedienen ist. Man kann zwischen Gängen, Räumen, Ab-zweigungen und sogar Treppen wählen. Ebenso kann man Waffenpunkte und Spielerpunkte einfügen (von denen nach dem Ableben gestartet wird). Was macht mehr Spass, als ein eigenes Level für ein spannendes Deathmatch zu benutzen? Hier ist eine grosse Langzeitmotivation gege-ben, wer keine Lust auf alte Level hat, macht sich einfach neue. Es gibt Texturen in den Bereichen Sci Fi, 20er Jahre oder Gothic. Diese kann man setzen, es werden nur die wichtigen Kerndaten gespeichert, so dass man viele Level auf eine Memory Card bekommt.
Die Grafik ist für einen der ersten PS 2 Titel erstaunlich gut. Man hat kaum Fehler (Flackern, Anti-Aliasimg), wie es bei anderen frühen Titeln üb-lich war. Man hat saubere Hintergründe, einfache Texturen (die trotzdem nicht monoton werden) und kann auch selber die Lichteffekte einstel-len. Die Charaktere bieten eine bunte Mischung aus Zombies, Mumien, Asiaten, 70er Jahre Ladies und Detektive, so dass jeder seinen Favoriten finden sollte. Die Level bieten zum Beispiel ein chinesisches Restaurant oder einen ägyptischen Tempel mit einigen liebevollen Details wie einem Gong oder chinesisches Geschirr. Die Spiezialeffekte sind immer dem jeweiligen Level angepasst.
Der Sound ist auch einfach super, jede Waffe hat ihren eigenen Klang, was bei einen hektischen Deathmatch für eine spannende Atmosphäre sorgt. Die Musik passt ebenso zu den Levels, und wirkt nie nervig.
Alles in allem ein Spiel, das wirklich Spass macht und mich gespannt auf Teil 2 warten lässt!

Negative Aspekte:
zu schwer

Positive Aspekte:
Deathmatches

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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