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TimeSplitters 2: Endlich ein Ego-Shooter - Leser-Test von rossi


1 Bilder TimeSplitters 2: Endlich ein Ego-Shooter - Leser-Test von rossi
Tja, sehnlich erwartet, und unter dem Strich auch relativ cool. Nachdem auf dem Gamecube bislang relativ wenig in Sachen Ego_Shooter vorhanden war, hat man mit Sehnsucht erwartet, daß mit Timesplitters 2 ein Knaller gelingt.

Ziemlich einfach findet man in die Steuerung der Helden. Positiv an der Steuerung ist, daß zwar dem Spieler zunächst etwas mehr als sonst abverlangt wird, dafür die Bewegung des Helden wesentlich genauer gesteuert werden kann, ohne sich die Finger zu brechen. Einziger Wermutstropfen in meinen Augen ist, daß wenn die Sniper-Gewehre zum Einsatz kommen, die Steuerung über den gelben Steuerknüppel ziemlich ungenau ist. Ganz anders als im echten Leben. Leider. Man zittert das Fadenkreuz eher über den Gegner, als man genau Maß und Ziel nehmen kann.

Allerdings hat das Spiel auch seine positiven Aspekte. Das Gameplay ist flüssig, die Stories erklären sich von selbst und die Steuerung ist sehr schnell zu verstehen. Die Schüsse sind auch insofern gut programmiert, als es eben schon einen Unterschied macht, wie man jemanden trifft. Manchmal ist man genötigt, nicht genau zu zielen sondern einfach eine Salve aus der Tommy-Gun (Chicago) rauszu rotzen. Dennoch ja hat jede Waffe ihren Zielmodus. Bei den Snipers das liebe Fadenkreuz, bei den anderen Waffen ein in der Textur eingebettetes Ziel. Die Schüsse verfügen teilweise auch über so eine Art Leuchtspurmunition, weshalb spätestens der zweite Schuß sitzt.

Aber auch vorbeischießen ist genial, weil egal mit was man loslegt immer ein "Effekt" an den Dingen zu erkennen ist, die man trifft. Zwar war es mir noch nicht möglich die Mehrspieler-Option zu testen, weshalb ich nur über den Singleplayer-Modus schreiben kann. Der hat es jedoch auch schon in sich. Die Stories sind nett gemacht und wie oben bereits gesagt auch recht gut zu spielen. Allerdings sind sie oft recht kurz. In der zweiten Episode zum Beispiel ist man ziemlich überrascht, daß schon alles vorbei ist.

Genial aber: Und darauf habe ich geradezu sehnsüchtig gewartet ist die dimensionslos große Auswahl an Waffen. Von der Schalldämpferpistole, über Fäuste zu Tommy-Guns (Die aus den 30iger Jahren mit dem riesen runden Magazin) bis hin zu Magnetminen und sonstigenm Tötungsgerät, ist alles geboten. Die Waffen lassen die meisten toten Feinde einfach liegen, wenn sie das zeitliche segnen. Aber schnell sein. Einige Items und Waffen verschwinden nach ein paar Sekunden wieder.

Einen kleine Bug hatte meine Version. wenn man in den ersten Schuppen mit der Überwachungskamera im ersten Level geht, und nicht direkt vor dem Hebel für die Kamera steht und trotzdem den "A"-Knopf für Aktion drückt, bleibt das Spiel einfach stecken und man kommt aus der Kameraansicht nicht mehr raus.

Alles in Allem ein solides Spiel, das mit Sicherheit einige Zeit nicht getoppt werden kann, wenngleich ich mir ein bischen mehr erwartet hätte. Auch die Musik ist zu keinem Zeitpunkt so gut wie sie sein könnte. Auch wenn die Titel jedem Zeitsprung angepasst ist. So das letzte Quäntchen fehlt noch um das Spiel zu einem MUSS zu machen. Dennoch kann ichallen raten, die sich mit dem Gedanken tragen das Spiel zu erwerben: Kaufen und endlich man den Frust wegballern, daß es für den Gamecube noch so wenig Spiele gibt.

Negative Aspekte:
Zu kurze Stories

Positive Aspekte:
Die Menge an verschiedenen Waffen

Infos zur Spielzeit:
rossi hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    rossi
  • 8.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.5/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 9/10
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