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Tie Break: RLC - Leser-Test von RAMS-es


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Tie Break

Ich bin ja bekannter Maßen ein Fan von WORLD COURT TENNIS auf der PC Engine und halte steif und fest diesem Tennisspiel die Treue. Andere Produkte dieses Untergenres haben bei mir eigentlich ziemlich schlechte Karten. TIE BREAK von Starbyte auf dem Jahr 1990 hat mir damals am Atari ST zusammen mit Florian Nösl richtig Spaß gemacht. Erschienen ist TIE BREAK für den Commodore Amiga, den Atari ST und natürlich auch für die Personal Computer. Bei TIE BREAK wird jeder Tennis Fan mit allem wichtigen Spielelementen ausreichend versorgt.

Die Entwickler von Starbyte bieten bei TIE BREAK zahlreiche unterschiedliche Spielmodi, aber das kennen wir ja schon aus anderen Tennisspielen wie GREAT COURTS von Blue Byte oder TENNIS CUP von Loriciels. Um sich mit der Steuerung von TIE BREAK vertraut zu machen und ein gewisses Gefühl für das Racket zu bekommen, sollte man als erstes einmal den Trainingmodus nutzen. Dort kann man bestimmte Spielzüge üben und bestimmte Schlagvarianten trainieren. Nachdem dieses Unterfangen auf die Dauer etwas langweilig wäre, stürzen wir uns in das World Tournament. Dieser Modus macht den Hauptteil von TIE BREAK aus. Dabei geht es genauso zu wie in der harten professionellen Tennis Realität. Wir versuchen also die Nummer Eins der Tennis Weltrangliste zu werden. Leider wird nur die Herren Sparte geboten. Dieses Ziel ist nicht so einfach zu erreichen. Neben den von der CPU gesteuerten Tennis Cracks, können auch bis sechzehn menschliche Tennis Cracks an diesem Wettbewerb teilnehmen. Erst so entwickelt sich ein heißer Fight um Punkten, denn jeder weiß, daß es am meisten Spaß macht menschliche Gegner heraus zu fordern. Aus einer vorgefertigten Liste von sechzehn Spielern kann man sich seinen jeweiligen Favoriten wählen. Aus lizenzrechtlichen Gründen fehlen natürlich die korrekten Namen und Daten. Allerdings lassen sich unverkennbare Ähnlichkeiten zu den ATP Cracks der damaligen Zeit, wie zum Beispiel Ivan Lendl oder Mats Wilander, erkennen. Für Beginner empfehle ich die Nummer Neun dieser Auswahl, der einen kampfstarken Allrounder darstellen soll. Aber auch die anderen 15 Profis, die alle mit witzigen Portraits dargestellt werden, besitzen alle ihre jeweiligen Stärken und Schwächen.

Der nächste Spielmodus, die Starbyte Tour, setzt sich aus den vier größten ATP Turnieren zusammen. Wir treten also in Melbourne Australien, in Paris Frankreich, auf dem heiligen Rasen von Wimbledon und den US Open an. Außerdem kann man noch bei den ATP Masters in New York und im Davis Cup antreten. Damit die unterschiedlichen Center Courts realistisch wirken haben die Jungs von Starbyte an alle möglichen Bodenbeläge gedacht. Dadurch gewinnt TIE BREAK natürlich noch weiter an Spielreiz, schließlich verhält sich der gute gelbe Tennisball auf Rasen komplett anders als auf Sand. Als weitere Option kann man die Bespannungshärte des eigene Rackets justieren, 20, 25 oder 30 kg, sowie das Gewicht des Tennisschlägers verändern. Dies ist ebenfalls keine bloße Spielerei, sondern hat einen immensen Einfluß auf das Tennis. TIE BREAK bietet also eine riesige Menge realistischen Einstellungsmöglichkeiten. Als letzten Spielmodus bietet TIE BREAK einen speziellen Mehrspieler Modus. Hier können, ähnlich wie bei dem World Tournament bis zu zehn Spieler in einer Einzel- oder Doppelkonkurrenz antreten. Alle weiteren bereits beschriebenen Einstellungsmöglichkeiten bleiben erhalten. Richtig zur Sache geht es natürlich wenn man zu viert mit zwei menschlichen Doppel gegeneinander antritt.

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