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Thunderhawk: Operation Phoenix - Kämpfen für den Frieden - Leser-Test von Ravenous


1 Bilder Thunderhawk: Operation Phoenix - Kämpfen für den Frieden - Leser-Test von Ravenous
Thunderhawk: Operation Phoenix

Es ist bereits einige Jahre her – genauer, 1995 -, als man auf der PlayStation zuletzt seine liebe Not mit dem Weltfrieden hatte, den es mit einem Kampfhubschrauber zu bewahren galt. 2001 erst wieder sah sich CORE Design gezwungen, den AH-74 Apache wieder auf Missionen zu schicken, um den globalen Terrorismus zu bekämpfen – zeitgemäß auf der PS2.

Die Hintergrundstory ist schnell erzählt: Die Politiker und Armeen der führenden Mächte stehen ohnmächtig den Terrorakten und Anschlägen einer bis dato unbekannten Organisation gegenüber - auf der ganzen Welt werden militärische wie auch zivile Einrichtungen Ziele der Extremisten. Aus diesem Grund wird eine „Spezialeinheit“ gebildet – bestehend aus dem Hightech –Helikopter Apache AH-74 – kurz genannt Operation Phoenix.

Bevor man sich unerfahren in die Schlacht wirft – und dementsprechend schnell frustriert sein wird – sollte man erst einmal die komplexe, aber erlernbare Steuerung (wirklich jede Taste hat ihre Funktion) auf einem speziellen Trainingsgelände üben. Am wichtigsten ist, schnell mit den verschiedenen Kameraperspektiven (zwei Cockpit- und eine Außenansicht, schneller Blick aus den Seitenfenstern oder über das Heck) umgehen zu können.

Dann, halbwegs fit am virtuellen Steuerknüppel, gilt es, den bösen Buben einzuheizen. 4 Kampagnen mit insgesamt 26 Missionen in (Krisen-) Gebieten wie zum Beispiel Osteuropa, Afrika, der mittlere Osten oder Alaska werden geboten. Der jeweilige Missionserfolg hängt hauptsächlich von der richtigen Bewaffnung des Hubschraubers ab; nach einer umfangreichen Einsatzbesprechung wird „aufmunitioniert“. Zur Auswahl stehen neben den obligatorischen 50mm Bordgeschütz – Projektilen eine ganze Reihe von Raketen (Firestorm, AGM-56-Maverick, Raven, Delphin usw.) und diverse Luftminen, Torpedos und Anti-Rollfeld-Bomben.

Die verschiedenen Missionen – teils actionlastig, teils nur mit vorsichtiger Strategie zu meistern – unterliegen desöfteren einem Zeitlimit. Einmal müssen die Sendetürme (und nur die Sendetürme !) eines Riesenschiffes neutralisiert werden, bevor dieses senden kann; dann gilt es, eine Geisel zu befreien und deren Wachen zu eliminieren; weiter geht es, indem feindliche Landebahnen, Radarstationen, Nachschubkonvois oder Bodentruppen ausradiert werden sollen, bis zum Angriff auf einen fahrenden Zug, der dummerweise neben Geiseln auch noch eine Atombombe an Bord hat. Ziele wie Schiffe, U-Boote oder Flakstationen runden das Geschehen ab. Aber auch taktische Erkundungsflüge gehören zu den Aufgaben.

Ein Warnsystem, „AWACS“ genannt, liefert permanent Satellitenfotos von den Einsatzgebieten, um Gegner besser lokalisieren zu können. Neu ist auch, daß nach (erfolgreicher) Beendigung einer Mission nicht sofort das Level beendet wird; nein, man darf sich dann brav den Weg aus dem feindlichen Gebiet suchen, und sollte vermeiden, doch noch von einer einsamen Flakstation vom Himmel geholt zu werden.

Die Grafik ist, grob gesagt, als gut und gelungen einzustufen, auch wenn viele Fahrzeuge und Flugzeuge (bestehend aus jeweils ca. 2000 Polygonen) nur aus nächster Nähe in vollem Umfang zu bewundern sind. Auch darf man in der Wüste Afrikas nicht unbedingt viele Details erwarten. Sound und Musik sind sehr gut, und das Spiel läuft angenehm, schnell und ruckelfrei dank sehr stabiler Framerate.

Leider eine typische „one – man – show“, auf einen Mehrspielermodus wurde verzichtet. Im großen und ganzen betrachtet, hat hier CORE Design einen passablen Titel abgegeben, so daß man bedenkenlos zugreifen kann, wenn man Actionfan ist und auf Schlachten im Helikopter steht – auch wenn nur ein einziger Spielmodus zur Verfügung steht. Ferner sollte man noch hinzufügen, daß die vielen Ladepausen sich etwas negativ auf den guten Gesamteindruck auswirken, das hätte man besser in den Griff bekommen sollen.

Negative Aspekte:
Nur ein Spielmodus, häufige (nervende) Ladepausen

Positive Aspekte:
Ausgefeilte, authentische Steurung, viele Missionen, große Waffenauswahl

Infos zur Spielzeit:
Ravenous hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Ravenous
  • 8.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 7/10
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