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Three Dirty Dwarves: Da bleibt kein Auge trocken... - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Three Dirty Dwarves: Da bleibt kein Auge trocken... - Leser-Test von HALLofGAME
Laura, Billy, Kyle und Gregory sind nur auf den erstem Blick vier ganz normale Kinder aus dem Staat New York. Von Gentechnikern in Reagenzgläsern zusammengerührt haben sie nie etwas anderes gesehen, als das Innere des streng geheimen Militärkomplexes, in dem sie seit Jahren gefangen gehalten und erforscht werden! Und an Flucht ist angesichts der geballten Militär- und Überwachungspower von Weapons Systems Technology (W.S.T.) um sie herum auch in Zukunft nicht zu denken...

Zumindest nicht auf konventionellem Weg, doch zum Glück verfügen die vier unglücklichen Versuchsobjekte jedoch über Fähigkeiten, die selbst die ausgeklügeltsten und experimentellsten Techniken ihrer Peiniger um Längen in den Schatten stellen! Und so gelingt es den vier Kids mit Hlife der Superstring Theorie, einer dicken Prise von Einsteins Relativitätstheorie und viel, viel Glück dann auch einen zumindest potentiellen Ausweg aus ihrer scheinbar ausweglosen Situation zu finden: Das Tor zu einer Parallelwelt!

Dort wimmelt es zwar vor allerlei unsympathischen und auch gefährlichem Getier, Drachen und Monstern, aber wie durch ein Wunder haben die vier Retortenkinder dort auch schon drei Freunde, die Zwerge Greg, Taconte und Corthag. Sofort machen sich die drei seltsamen, etwas schmuddeligen Zwerge auf den Weg, das Tor zwischen den Welten zu finden, um die vier Menschenkinder aus ihrer Pein zu befreien und ihre Suche ist erfolgreich! Nicht lange und sie finden sich auf den Strassen der Bronx wieder, inmitten einer Welt, die ihnen genauso seltsam verstörend vorkommt, wie uns ihre eigene Welt. Und als ob es drei Zwerge auf Rettungsmission alleine in der berüchtigten Bronx nicht schon schwer genug hätten, haben dummerweise auch noch Horden ihrer monströsen und ungeliebten Mitbewohner den Weg durch das Weltentor gefunden und machen dem Trio zusätzlich das Leben schwer...

Three Dirty Dwarves ist im Prinzip ein klassischer Sidescroller mit 15 Stages und minimal innovativem Ansatz. Anders als im Genre üblich, zieht der Spieler nicht mit einem Charakter ins Feld, sondern begleitet auch als Einzelspieler gleich drei Figuren auf einmal! Von denen ist im Singleplayermodus zwar standardmässig nur einer aktiv, es darf aber jederzeit auf Konopfdruck auch auf einen der anderen beiden Zwerge gewechselt werden ( Im Multiplayermodus für zwei bis maximal drei Spieler sind dagegen entsprechend zwei, oder sogar alle drei Zwerge gleichzeitig aktiv). Die aktivierte spielbare Figur übernimmt die Führung der Dreiergruppe, während die beiden Kollegen erstmal nur inaktiv hinterhertrotteln und in diesem Zustand weder angreifen, noch vom Gegner getroffen werden können.

Welchen der drei Zwerge man bevorzugt auswählt, bleibt einzig der persönlichen Vorliebe des Spielers überlassen und dürfte sich hauptsächlich an den von den kleinen Besuchern eingesammelten Gegenständen orientieren. So hat der Zwerg Corthag nach seinem Eintritt in die Menschenwelt als einziger eine Schrottflinte gefunden, mit der er entweder zuschlagen oder aber zwei verschiedene Fernangriffe starten kann. Fans des eher sportlich Zubehörs sind dagegen besser bei Taconte oder Greg aufgehoben, die sich mit Bowlingkugel und Kegel bzw. mit Baseballschläger und -bällen gegen die von allen Seiten heranstürmenden Gegner erwehren.

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