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Thief: Deadly Shadows - Garrett schleicht wieder - Leser-Test von HerrLeichenwald


1 Bilder Thief: Deadly Shadows - Garrett schleicht wieder - Leser-Test von HerrLeichenwald
Allen, die gerne schleichen, aber denen das Szenario von Splinter Cell nicht gefiel, ist jetzt geholfen: Mit Thief: Deadly Shadows ist ein neuer Stealth-Titel in die Läden gekommen. Der nun mittlerweile dritte Teil der erfolgreichen Serie hat viel zu bieten und wartet mit vielen Neuerungen auf.

Thief 3 spielt in einer Welt in der alles zusammenkommt: Magie, Technik und mittelalterliche Waffen.
Und mittendrin sind sie! In der Rolle des Meisterdiebs Garrett stehlen, schleichen und eliminieren was das Zeug hält.
Beim Start des Spiels fällt einem sofort die größte Neuerung auf: Sie können Garrett nun auch aus der Third-Person-Perspektive betrachten, was auch spielerisch sehr sinnvoll ist, da man eine viel bessere Übersicht hat.

Als Schauplatz in dieser fantastischen Welt dient erneut Garretts namenlose Heimatstadt, in der sie sich nun zwischen den Missionen frei bewegen dürfen. Auf den Straßen ist richtig was los: Frauen unterhalten sich über den neuesten Klatsch, Betrüger geben mit ihren Taten an und Diebe planen ihre Einbrüche. Einmal kann man sogar einen Mann belauschen, der sich als Garrett ausgibt und den Auftrag eines Stadtbewohners annimmt.
Oft erhalten sie beim belauschen dieser Gespräche hinweise auf verstecktes Diebesgut, Karten von Gebäuden usw.
Wer solche Dinge auf offener Straße erzählt ist selbst schuld; also gehen wir kurzerhand zum beschriebenen Ort und sacken die Beute ein. In viele Häuser der Stadt kann man einbrechen um die Geldbeutel ein wenig zu füllen. Erbeutete Gegenstände wie wertvolle Kelche und Kerzenständer können wir bei einem Hehler verscherbeln, da wir nur mit barem Geld etwas anfangen können. Der Erlös wird sofort in Ausrüstung und Munition investiert, damit man beim nächsten Auftrag nicht plötzlich ohne Pfeile dasteht.
Auf Dauer nervt das ständige vorbeischleichen an den Stadtwachen aber etwas. Wenn es bald eine halbe Stunde dauert sich neue Pfeile zu kaufen, weil man andauernd den Wachen ausweichen muss, wird es schon langweilig.
Überhaupt braucht man für diesen Titel etwas mehr Geduld, da sich alles ein bisschen in die Länge zieht.

In Garretts Heimat gibt es drei große Fraktionen: die technikverrückten Hammeriten, die naturverbundenen Pagan und die mysteriösen Keeper(Hüter).
Die Keeper haben eine Prophezeiung, in der sie eine große Rolle spielen. Aber wie es nun mal so ist rücken sie damit nicht raus bevor wir ihnen zwei Artefakte geklaut haben.
Das eine liegt in der Kirche der Hammeriten und das andere haben die Pagan.

Um an sein Ziel zu kommen muss Garrett wie auch Schleichkollege Fischer möglichst unentdeckt bleiben. Konfrontationen mit Wachen und ähnlichem sollte man lieber aus dem Weg gehen, da Garrett schon nach drei bis vier Schlägen das Zeitliche segnet. Er verharrt lieber in einer dunklen Ecke und wartet bis die Wache einen Moment stehen bleibt, schleicht sich von hinten an und zieht ihr mit dem Knüppel einen über die Rübe. Danach wird der leblose Körper in einer dunklen Ecke des Raumes versteckt.
Auch in Thief 3 gibt es einen Kristall am unteren Bildschirmrand, der anzeigt ob man für Wachen unsichtbar ist oder sofort entdeckt wird. Sollte es in einem Raum doch mal viel zu hell sein zückt Garrett einen Wasserpfeil und löscht damit die Fackeln. Es gibt aber auch schon elektrische Lichtquellen, die man nur an Schaltern löschen kann.

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