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The Y-Project - Neues Interview


1 Bilder The Y-Project - Neues Interview
Bei Blue Monday wurde ein interessantes Interview zum kommenden Egoshooter aus dem Hause Westka Interactive veröffentlicht. Interviewt wurden der Produzent Thomas Schäfer und der PR Manager Ingo Horn. Im Text geht es unter anderem um den aktuellen Entwicklungsstand, die verschiedenen Gegner und die Technik des Spiels. Passend dazu gibt es ein paar Screenshots zu sehen, die aber zumindest zum Teil schon vorher gezeigt wurden.
"Y-Project " ist nicht nur einfach der Name des neuen Projekts, sondern es ist auch ein wichtiger Teil der Story innerhalb des Spiels. Im Laufe der Geschichte wird man immer mehr darüber erfahren, aber genauere Details werden wie so oft nicht verraten. Mit den Arbeiten an diesem Game hat man bereits im Jahr 2000 begonnen und im Moment ist es zu etwa zwanzig Prozent fertiggestellt. Wenn alles klappt wird The Y-Project in der ersten Hälfte des kommenden Jahres erscheinen. Im Text geht es dann um das letzte Projekt der Firma, das Rollenspiel Arcatera. Arcatera war am Ende leider nicht das Spiel das sich die Entwickler gewünscht hätten, aber sie haben immerhin einige Dinge gelernt. Nachdem man das Game analysiert hatte musste erst einmal eine völlig neue Spielidee gefunden werden. Nach ein paar Wochen war es soweit und alle Mitglieder des Teams waren sofort begeistert als die drei wichtigsten Mitarbeiter die ersten Konzepte vorstellten. Im Spiel geht es um einige wirklich interessante Elemente, man kann sich für zwei Parteien entscheiden und die Aktionen des Spielers beeinflussen die gesamte Science Fiction-Welt des Games. Das wichtigste Ziel ist die Vernichtung der riesigen Insekten und man muss außerdem herausfinden woher diese Biester eigentlich kommen. Darüber hinaus gibt es aber noch zahlreiche Nebenaufgaben, die mehr oder weniger eng mit der eigentlichen Story zusammenhängen. Man muss nicht alle Missionen beenden, aber auf diese Weise wird man nie alle Details der Geschichte verstehen. Die Stadt ist riesig und sie soll ein wenig an die Metropole aus "Das fünfte Element" erinnern. In einigen Monaten wollen die Entwickler passende Spielszenen vorführen. The Y-Project spielt sich zu 65-70 Prozent in dieser Stadt ab, aber darüber hinaus gibt es auch ein paar reine Außenareale und Levels die sowohl in Gebäuden als auch in den Straßen der Stadt angesiedelt sind. Die Entwickler haben Insekten als Feinde ausgewählt, weil alle Menschen sich vor diesen Tieren fürchten. Sie sind außerdem nicht so berechenbar wie menschliche Gegner und ihre Attacken sehen sehr eindrucksvoll und unterschiedlich aus. Zusätzlich zu den Käfern wird es noch ein paar andere Feinde geben, die im Moment aber noch nicht vorgestellt werden. Man wird in den Kämpfen nicht direkt von anderen Charakteren unterstützt, aber diese wehren sich manchmal wenn sie von den Insekten angegriffen werden und der Held kann davon profitieren. Man kann den NPCs aber keine Befehle erteilen. Anschließend geht es um die Rollenspiel-Elemente im Game. Man kann die Waffen verbessern, der Charakter entwickelt sich weiter und es gibt so genannte Nanoenergiepunkte, mit denen man neue Hilfsmittel und Waffen kaufen kann. Man kann sich bekanntlich für eine eher militärische oder eine wissenschaftliche Gruppe entscheiden und in manchen Situationen hat man dadurch bestimmte Vorteile. Man kann zum Beispiel völlig andere Hilfsmittel benutzen. Die Wissenschaftler versorgen den Spieler mit einem Feuerlöscher und man kann nur mit diesem Tool das Ziel einer Nebenmission erreichen. Der actionorientierte Held hat zwar besonders mächtige Waffen zur Verfügung, aber er kann das Feuer nicht löschen. Im Moment weiß man noch nicht ob ein Multiplayermode im Spiel enthalten sein wird, aber die Entwickler denken darüber nach. Im Text geht es dann noch um die Engine und um die Konkurrenz.

Ceilans Meinung:
The Y-Project wurde schon sehr oft erwähnt und die Entwickler haben sich offensichtlich einiges vorgenommen. Das Spiel gehört im Moment ganz klar zu den interessantesten Projekten aus Deutschland und wenn alles klappt muss es sich nicht vor der mächtigen amerikanischen Konkurrenz verstecken. Die Ansätze sind auf jeden Fall sehr vielversprechend und das Spiel scheint wirklich besonders abwechslungsreich zu sein. Ich würde wohl eher den friedlichen Weg mit den Feuerlöschern und den anderen Tools der Wissenschaftler wählen, aber Actionfans kommen sicherlich nicht zu kurz. Im Idealfall wird dieses Game also die verschiedensten Spielertypen ansprechen und jetzt muss alles nur noch vernünftig umgesetzt werden.

Quelle: www.bluemonday.cc

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