Login
Passwort vergessen?
Registrieren

The Scorpion King: Aufstieg des Akkadiers - The Rock halt... - Leser-Test von agony


1 Bilder The Scorpion King: Aufstieg des Akkadiers - The Rock halt... - Leser-Test von agony
Im Frühjahr 2002 kam der Film The Scorpion King in die deutschen Kinos. Als Prequel zu den Kassenschlagern Die Mumie und Die Mumie 2 sollte auch dieser Streifen erfolgreich werden. Doch leider wurde daraus nicht wirklich etwas und den Zuschauer erwartete eher ein mittelmäßiger Actionfilm, der vor dem ersten Teil der Mumie spielt.
3000 Jahre vor Beginn der Zeitrechnung ist der junge Krieger Mathayus dabei, seine Ausbildung als akkadischer Krieger zu beenden. Er ist ein Kämpfer aus dem Stamme der Akkadier und erhält den Auftrag, bösartige Tyrannen aus dieser Region Ägyptens zu bekämpfen und auszuschalten. Doch hierbei handelt es sich um eine hinterhältige Falle des bösartigen Zauberers Lord Magus, der Mathayus unter seine Kontrolle bringen möchte. Nachdem Mathayus gefangen genommen wird und daraufhin flüchtet, muss er feststellen, dass sein Stamm von Magus ausgelöscht wurde. Was bleibt ihm übrig, als Rache zu schwören? Doch hinter der Verschwörung steckt noch einiges mehr... .

Auch wenn die Geschichte nicht wirklich spektakulär für einen Kinofilm klingen mag, so stellt sie doch eine durchaus unterhaltsame Grundlage für ein Videospiel dar.
Im spartanischen Hauptmenü erhält man gleich zu Beginn den Titelsong von Godsmack (I Stand Alone) geboten, der wahrscheinlich dazu dienen soll, um das Spiel passend einzuleiten. Hier bemerkt man zudem ein Bonus-Feature, welches anzeigt, ob man bereits Bonusobjekte freigeschaltet hat. Im Spielverlauf sammelt man Dinge ein, die somit diese Gegenstände im Hauptmenü frei schalten. Eine interessante Idee, die man sich auch in anderen Spielen wünscht.

Startet man nun ein Spiel, darf man sich ein längeres Intro anschauen. Durch einen sehr passenden deutschen Synchronsprecher, wird gut in das Spiel hineingeführt. Leider erkennt man schnell, dass bereits die Videosequenzen trotz des 60Hz-Modus ruckeln.

Die erste Mission ist mehr als Einstiegstutorial zu verstehen. Hier erlernt man die ersten Schritte, erfährt wie man kämpft oder Combo-Attacken nutzt.
Scorpion King ist ein 3D-Action-Adventure, entwickelt von Point of View, indem man in 16 riesigen Levels seinen Mathayus steuert, Rätsel löst und fleißig gegen zahlreiche Gegner antritt. Stehen anfänglich nur waffenlose Angriffskombinationen zur Verfügung, darf man sich im späteren Spiel mit Waffen wie Knüppel, Dolch, Axt oder Speer den Weg freikämpfen. Vier verschiedene Waffentypen haben jeweils ihre Vor- und Nachteile, die der Spieler herausfinden sollte bzw. im inhaltlich sehr gut gelungenem Handbuch nachschlagen darf.
Gelegentlich hat man die Ehre, gegen besonders große Endgegner anzutreten. War es meist kein Problem, zahlreiche Gegner durch fleißiges Metzeln und Combos zu besiegen, so sind die Endgegner nicht einfach so zu bekämpfen.
Auch die Rätsel sind durchaus logisch gestaltet und bieten auch dem Einsteiger die Möglichkeit, schnell eine Lösung zu finden. Neue Ideen sucht man hierbei vergebens, vielmehr stellen die Knobeleien Durchschnittskost dar, was für diesen Action-Titel jedoch eher von Vorteil ist.
Denn genau dies ist die Hauptaufgabe des Spielers - Kämpfen.
Jedes Level ist sozusagen in verschiedene Räume aufgeteilt. Betritt Mathayus einen Raum, so wird auf dem Bildschirm die Anzahl der Gegner angezeigt. Erst nach der Vernichtung dieser, wird eine weitere Tür geöffnet. Es ist also nicht möglich, bei niedriger Energie schnell einen Raum zu verlassen. Neben den genannten Anzeigen hat der Spieler auch eine Ausdauer-Anzeige. Diese ist nicht unwichtig, denn die zur Verfügung stehende Spezialattacke kann nur dann ausgeführt werden, wenn man auch ausreichend Ausdauer besitzt. Durch das Einsammeln von Objekten erfreut sich der Akkadier an mehr Energie und Ausdauer. Im weiteren Spielverlauf steigt sowohl die Gesamtausdauer als auch die Stärke. So kann man größere Gegner-Scharen leichter bekämpfen bzw. viele Spezialattacken nutzen. Weiterhin sammelt man Blutrubine ein, um Geheimnisse frei zuschalten.
Natürlich nutzt man nicht nur den Spezialangriff, denn hauptsächlich kämpft man doch mit dem Schwert oder den Fäusten. Hier wählt man zwischen Normalangriff und starkem Angriff. In Kombination oder durch schnelles Drücken kann man hierbei Combos erzeugen, die um einiges effektiver sind und den Gegner schneller bezwingen.

e_gz_ArticlePage_Default