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The Revenge of Shinobi: Musashi In Action - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder The Revenge of Shinobi: Musashi In Action - Leser-Test von RAMS-es
Jeder echte Freak kennt SHINOBI und hat wahrscheinlich so manche müde Mark in diesen famosen Arcade Automaten geschmissen. Ich persönlich bin auch nicht billig davongekommen. Im Sommer 1988 habe ich fast jeden Tag nach oder vor dem Freibad, gegen Anweisung meiner Mutter meine Zeit im Stricker verbracht, um neben ROAD BLASTERS und AFTERBURNER auch eben SHINOBI zu zocken. SEGA ließ sich nicht lumpen und stellte bald darauf einen zweiten Teil für ihre damalige Powerkonsole auf die Beine. Bei SHINOBI 2 hat sich SEGA auch noch die Mühe gemacht, Grafik, Musik und Spielablauf zeitgemäß aufzupeppen.

Das Ergebnis ist fernöstliche Kampfsport-Action der Sonderklasse. Hier ist wirklich nur die Vorgeschichte langweilig. Das internationale Verbrechersyndikat Neo-Zeed will demnächst die Welt beherrschen, was wiederum den Ninja-Meister Musashi auf den Plan ruft. Acht Level mit jeweils drei Abschnitten muß der Weltenretter durchqueren. Gestartet wird im wenig idyllischen Bambusgarten des Bösen, wo Musashi sich um schlagkräftige Ninja mit Wurfsternen und Samurai mit schlagkräftigem Katana kümmern muß. Im folgenden Haus des Chaos sind die Gegner kaum freundlicher, und schließlich wartet noch ein riesiger Mega-Samurai auf seine Abreibung. Danach erreicht man Tokio, wo das Geschick des Spielers beim Überqueren von Wasserfällen und Balancieren auf Baumstämmen auf eine harte Probe gestellt wird. Anschließend stürmen wiederum verschiedenste Gegner den Bildschirm, so wie sie das auch im weiteren Verlauf auf der Autobahn, im Flugzeug, in New York und anderswo tun.

Dem asiatischen Ehrenkodex folgend verhält sich die Gegnerschaft stets fair, und mit etwas Übung ist jeder Widersacher zu besiegen. Sollte Musashi dennoch einmal zu viele Treffer eingesteckt haben, ist ein Bildschirmleben dahin, und der jeweilige Abschnitt muß von vorne absolviert werden. Um sich seiner Haut zu wehren, beherrscht unser Kämpfer den Umgang mit allerlei Waffen und Kampfkünsten. Da wären als erstes drei verschiedene Trittarten, sowie ein eleganter Salto. Im Nahkampf werden Gegner mit einem schnellen Schnitt durch die Kehle mit dem eigenen Katana über den Jordan geschickt. Wenn man seinen Vorrat an Shuriken, durch das Plündern diverser Holzkisten am Wegesrand immer wieder auffüllt, kann man die heranstürmenden Feinde schon auf Entfernung vernichten. In den erwähnten Kisten befindet sich Lebensenergie, die man im Laufe der acht Level dringen benötigt. Vorsicht ist jedoch die Mutter der Porzellankiste, denn auch fiese Fallen befinden sich dort. In besonders brenzligen Situationen stehen Musashi auch noch diverse Zaubersprüche zur Verfügung. Je nach Situation bieten sich schützende Feuersäulen, funkelnde Schutzschilde oder Smartbombs an. Dies funktioniert allerdings nur einmal pro Level, es sei denn, man findet eine Truhe mit einem Zusatz-Zauberspruch.

Die beeindruckende Grafik von SHINOBI 2, das im übrigen den Untertitel THE REVENG OF SHINOBI trägt, wird von Bild zu Bild schöner. Das multidirektionale Scrolling in zwei Ebenen hat bereits von Beginn an Weichspülerqualität. Zugegeben, die Sprites sind nicht immer grandios animiert, dafür aber schön groß und äußerst farbenprächtig gezeichnet. Nicht minder gelungen ist die tolle Soundkulisse mit viel unterhaltsamer Musik und ganz netten Effekten. Genau das Gleiche gilt auch für die treffsichere Steuerung, die man sogar im Optionsmenü nach eigenem Gusto variieren kann. Dort lassen sich Schwierigkeitsgrad und sonstiges einstellen. Fazit: THE REVENGE OF SHINOBI ist auch heute noch ein echtes Muß für jeden echten Bildschirm-Ninja.

Hersteller: SEGA
Erscheinungsjahr: 1989
Genre: Action
System: Mega Drive

Text by AJM/FTL of RAMS-es

Negative Aspekte:
Nada

Positive Aspekte:
Sushi Slicing

Infos zur Spielzeit:
RAMS-es hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    RAMS-es
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 10/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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