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The Legend of Zelda: Oracle of Seasons - Macht über Jahreszeiten - Leser-Test von I-AM


1 Bilder The Legend of Zelda: Oracle of Seasons - Macht über Jahreszeiten - Leser-Test von I-AM
Zelda - Oracle of Seasons war eines der letzten Zeldaspiele für den GBC, denn es kam zeitgleich mit Zelda - Oracle of Ages heraus. Beide Spiele sind jedoch föllig unterschiedlich im Aufbau.
Zur Geschichte: Du wirst nach Holodrum gebracht, wo schon am Anfang eine Tänzerin auf dich wartet, doch leider wird diese von Onox, dem General der Finsternis verschleppt. Und du musst sie, wie könnte es auch anders sein, nun retten. Auf deiner Reise begegnest du vielen Menschen, kniffligen Rätseln, vielen Monstern und bösen Endgegnern. Die Welt ist grösser, als sie am Anfang zu sein scheint, des es gibt noch eine andere zweite Welt, in der der Palast der Jahreszeiten liegt, dort findest du dann den Stab der Jahreszeiten und mit seiner Hilfe kannst du im Laufe des Spiels die vier Jahreszeiten erlernen, um sie beliebig zu verändern. (Das kannst du allerdings nur auf einem Baumstumpf machen.) Der böse Onix hat nämlich Frühling, Sommer, Herbst und Winter im ganzen Land durcheinander gemacht, denn die Tänzerin, die er entführt hatte, war niemand anderes als Din, die Hüterin der Jahreszeiten und weil er sie nun hat, konnte er den Tempel der Jahreszeiten versenken und sie ins Chaos stürzen. Doch bevor du in seinen Palast spazieren kannst, brauchst du erst mal acht Essenzen der Natur, die du, wie im letzten Teil, in Verliesen mit jedemengen Gegnern und Rätseln findest.
Die Grafik hat sich gegenüber dem letzten Teil nicht sehr verändert. Aber selbst dann ist sie immer noch gut. Das Intro ist schön und erfüllt seinen Zweck. Toll finde ich, wie sie die verschiedenen Jahreszeiten hinbekommen haben: Im Sommer trocknen Seen aus, im Herbst sind sie wieder normal und im Winter sind sie gefroren. Genauso mit den Bäumen: Im Sommer tragen sie Blätter, die im Herbst dann überall auf dem Boden liegen und im Winter sind sie dann ganz kahl. Man merkt, das sich die Programmierer mit den Gezeiten sehr viel Mühe gegeben haben. Die Animationen sind ebenfalls gut gelungen. Einziger Punkt, der vielleicht nerven kann: Der Endgegner Onox ist zum Schluss miserabel animiert.
Die Steuerung ist wie gewohnt unproblematisch. Die einzige Neuerung ist, dass das Menü nun in drei Teile unterteilt worden ist: Gegenstandauswahl, automatische Gegenstände und sonstige Sachen, wie Herzkontainer, oder Anzahl der Essenzen.
Die Musik ist wie immer sehr gut und passt optimal zum Spiel. Auch die verschiedenen Geräusche sind gut gemacht.
Das Spiel gehört eindeutig in die Ruhmeshalle der besten GBC Spiele. Die Rätsel hätten allerdings vielleicht einen Tick schwerer sein können, aber ansonsten habe ich an diesem Spiel nicht viel auszusetzen. Doch das Beste kommt noch: Man findet mit der Zeit versteckte Beete, in die man sogenannte Gashakerne einpflanzen kann. Später dann ist aus dem Kern ein Baum mit einer Gashanuss geworden und in diesen Nüssen befindet sich meistens ein Ring mit magischen Kräften, die allesamt sehr nützlich sind: So kann man zum Beispiel Bomben halten, ohne das diese explodieren, oder über brüchigen Boden gehen, ohne das der einstürzt. Die Bäume verschwinden allerdings nach pflücken der Nuss und man muss wieder einen neuen Kern einpflanzen. Doch es geht weiter: Man kann nicht alle Ringe in diesem Spiel finden, sondern muss sie mit Hilfe des Linkkabels mit der anderen Version, Oracle of Ages, tauschen. So kriegen du und dein Freund alle Ringe. Und wenn ihr glaubt, dass nach besiegen des Endgegners Schluss ist habt ihr euch noch mal getäuscht: Wenn dein Freund und du, das Spiel zu ende gespielt haben, bekommt ihr ein Passwort, das ihr dem anderen gebt. Nun kann man ein neues Spiel anfangen und gibt dann das Passwort ein. Es ist zwar immer noch das gleiche, hat aber mehr Räume zu entdecken und das Geheimnis, wer hinter Onox steckt, wird dann auch gelüftet. Das Gameplay ist somit einsame Spitze!
Wer dieses Spiel noch nicht hat, ist selber Schuld. Selbst richtige Abenteurhasser dürfen es sich gerne zulegen. Es gehört eindeutig zu den Besten GBC Spielen die es gibt.

Negative Aspekte:
Ein wenig zu leichte Rästel

Positive Aspekte:
Macht einfach Spass

Infos zur Spielzeit:
I-AM hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    I-AM
  • 9.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 9.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 10/10
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