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The Elder Scrolls 3: Morrowind - gelungenes Adventure Spektakel - Leser-Test von vollpropeller


1 Bilder The Elder Scrolls 3: Morrowind - gelungenes Adventure Spektakel - Leser-Test von vollpropeller
Morrowind Elder Scolls 3 ist nun der dritte Teil der Elder Scrolls Serie, welche in den 90er Jahren begann. Die dritte Episode bietet jedoch mehr Anspruch und Grafikqualtität als je zuvor. Das Spiel simuliert ein Kontinent names Vvardenfell, welches so viel Vielfalt und Abwechslung zu bieten hat, dass man locker mehrere zehn Stunden Spielspass geboten bekommt, vorrausgesetzt, man möchte alle Nebenquests und Missionen erfolgreich absolvieren.

Zu Spielbeginn werden die Stärken des Charakters festgelegt. Hierzu stehen drei Methoden zur Verfügung:

- In einer Art Fragebogen wird anhand der Antworten die man eingibt das Berufsbild festgelegt.
- Man kann sich zwischen 21 fertigen Klassen mit bestimmten Attributen entscheiden.
- Der Held wird von Hand ganz speziell den Wünschen angepasst. Hierfür stehen beachtliche 27 Skills zur Verfügung. Ebenfalls hat man die Wahl zwischen zehn Rassen sowie dreizehn Sternzeichen, welche ebenfalls Einflüsse auf die Skills haben.

Anschliessend schliesst man sich in einer größeren Stadt einer sogenannten Gilde an. In diesen Berufsgenossenschaften hält man Kontakt zu Gleichgesinnten, erhält Verpflegung und kann sich in der Hirarchie nach oben arbeiten. Je höher der eigene Rang ist, umso mehr Dienstleistungen, wie z.B. Zauberspruch-Verkauf, stehen einem zu Verfügung. In speziellen Gilden wie den Magier-Gilden lassen sich Zaubersprüche erfinden oder gar kombinieren.

Eigene Skills können aber auch durch Üben verbessert werden. Wer zum Beispiel viel rennt, verbessert "Athletics". Nach der zehnten Verbesserung erhält man einen Levelanstieg und kann Grundwerte wie Stärke oder ähnliches erhöhen.

Die Ansicht der Spielfigur lässt sich zwischen Ego und Außenansicht umschalten. Bei der Außenansicht sieht man seinen Helden von hinten alla Lara Croft. Die Steuerung ist im Allgemeinen sehr gelungen, Wegweiser helfen weiter, damit man sich nicht verläuft. Gelgentlich kann man auch mit Hilfe von Teleports durch die Welt ziehen.

Um nicht den Überblick zu verlieren, hilft einem die sehr gelungene Übersichtskarte weiter. Hier erhält man Informationen zu Gebäuden, Händlern oder Gilden.

Langweilig wird es dank der sehr schönen Grafik eigentlich nie. Zur besonderen Atmosphäre tragen Tag-Nacht Wechsel, sowie Wettereffekte bei.

Natürlich wird auf der Insel auch kräftig in Echtzeit gekämpft. Ruft man jedoch sein Inventar auf, hält das Geschehen für diese Zeit inne. Um einen Kampf erfolgreich zu absolvieren kann man sich mehrere Features zu Nutze machen. So lassen sich auf den Tasten 1 bis 9 Waffen oder Zaubersprüche ablegen, um diese mit einem kurzen Tastendruck sofort zur Verfügung zu haben. Im Nahkampf gibt es insgesamt drei Schwungtechniken. Die in einem Kampf verlorene Lebens- sowie Zauberenergie regenieriert sich beim Schlafen wieder. Es stehen aber auch die aus anderen Adventure Spielen bekannten Heiltranks etc. zur Verfügung.

Grundsätzlich kann man mit allen Personen denen man begegnet ein Gespräch führen, Vorraussetzung dafür ist lediglich, dass diese Person friedlicher Natur sind. Wie gut man nun auf andere Personen zu sprechen ist, hängt einmal von der Gildenzugehörigkeit und des eigenen Charakters, sowie von den Skills, welche Einfluss auf die Redegewandheit haben, ab. Gespräche mit anderen Personen enthalten oft wichtige Informationen zu irgendwelchen Missionen, so dass diese durchaus nützlich sind.

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