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The Curse of Monkey Island: Superwitzige Piratenjagd! - Leser-Test von Cubey


1 Bilder The Curse of Monkey Island: Superwitzige Piratenjagd! - Leser-Test von Cubey
Obwohl es nun schon wieder eine ganze Weile her ist, weiß ich noch genau, wie ich das Spiel zum allerersten Mal gespielt habe. Ich hatte gerade einen neuen PC und noch keine Spiele und so hab ich mir ein paar von guten Kumpels ausgeliehen. Monkey Island 3 war natürlich auch mitdabei. Es war das mit Abstand spannendste von allen. Ich hab es sogar öfter als Tomb Raider II gespielt, denn es war echt irre witzig. Irgendwie kam mir das Spiel aber bekannt vor, denn später fiel mir ein, dass mein Bruder bereits Monkey Island 1 für den Amiga hatte, aber da war ich noch etwas kleiner. Ich war nur etwas irritiert, denn das sah dann doch optisch ein wenig anders aus. Der Comic-Look steht dem Spiel aber sehr gut, denn so kommt alles noch witziger rüber, als es sowieso schon ist. Die beiden Vorgänger Monkey Island 1 + 2 waren da ja eher im "realistischen" Stil (wenn die Grafik damals auch noch grauenvoll war). Auch diese waren schon ganz lustig, aber der neue Look passt einfach besser zu Guybrush Threepwood und seinen coolen Sprüchen. Da ich ja in diesem Gebiet von Spielen noch recht unerfahren war, dachte ich, dass ich mich nicht so leicht damit zurechtfinden würde. Es war aber auch am Anfang etwas schwierig, aber das hatte mit dem Spiel eher weniger zu tun, denn da ich das Spiel ja nur ausgeliehen hatte, fehlte natürlich auch die Anleitung dazu. Das erschwerte die ganze Sache natürlich ein wenig und außerdem war ich auch noch völlig unerfahren, was den PC anging. Ich probierte also lieber alles mögliche aus, als einfach nach dem Steuerungsmenü zu suchen, denn ich wollte ja nicht, dass ich das Spiel plötzlich aus Versehen beenden würde. So hab ich dann nach und nach immer mehr rausgefunden und die anfänglichen Schwierigketen waren wie weggeblasen. Ich hatte aber allerdings ab und zu noch leichte Probleme damit, Dinge miteinander zu kombinieren, denn ich wußte ja garnicht, dass dies überhaupt möglich war. Wie denn auch, wenn das mein erstes Spiel in dem Bereich war. Als mein Kumpel mir dann aber alles ein wenig erklärt hatte kam ich wunderbar zurecht.

Besonders cool fand ich die ganzen Aktionen von dem Hauptcharackter Guybrush Threepwood. Er hat wirklich jeden Scheiß mitgemacht, um seine Geliebte Elaine aus den Fängen der bösen Zombiepiraten und besonders dessen Anführer LeChuck zu befreien. So hat er sich zum Beispiel Teer und Federn lassen, um als Riesenhünchen einen Restaurantbesitzer aus seinem Laden zu verscheuchen und so an einen wichtigen Gegenstand zu gelangen. Oder er gießt Öl über den Körper eines Mannes, welcher eine Schatzkarte auf den Rücken eingraviert hat, um so eine verkrustete Kopie der Karte zu erhalten. Auf solche Ideen muß man erstmal kommen.
Aber auch der Totenkopf Murray ist sehr witzig. Man trifft ihn immer wieder (auch noch in Monkey Island 4) und jedesmal hat er einen coolen Spruch auf Lager. Das ganze Piratenflair kommt sehr witzig rüber, denn irgendwie wird es ja auf gewisse Weise verarscht, aber auf eine sehr charmante.

Auch wenn einige der Meinung sind, dass die Vorgänger besser waren, so halte ich es dennoch für eines der besten Spiele aus der Monkey Island-Reihe. Sollte man echt mal gespielt haben.

Negative Aspekte:
Kann langweilig werden, wenn man mal länger nicht weiterkommt

Positive Aspekte:
Die coolen Sprüche und witzigen Aktionen von Guybrush

Infos zur Spielzeit:
Cubey hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Cubey
  • 8.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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