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The Crow: Das schiesst den Vogel ab - Leser-Test von The Mole


1 Bilder The Crow: Das schiesst den Vogel ab - Leser-Test von The Mole
Nach dem Erfolg des ersten The Crow Teils, bei dessen Dreharbeiten Brandon Lee sein Leben gelassen hat, folgte der zweite Teil. Fans des ersten Films sind sich einig: es hätte beim ersten bleiben sollen. Während der Film noch im Mittelmaß rumdümpelt, sinkt das Spiel in unterste Regionen ab. Gott sei Dank verwurstete Acclaim nicht den ersten Teil.

Die Story ist simpel und schnell erzählt. Ash arbeitet gerade mit seinem Sohn vor dem Haus. Es ist schon dunkel. Ash hört einen Schuss und will dem nachgehen. Dummerweise sieht er wie Handlanger eines skrupellosen Gangsters dabei sind jemanden umzulegen. Diese Typen beschliessen kurzerhand, dass esnicht gut ist Zeugen zurück zu lassen. Sie bringen Ash und seinen Sohn ebenfalls um.
Nachdem dies geschehen ist ersteht Ash wieder auf. Das liegt an der Macht der Krähe. Manche Menschen glauben nämlich, dass man, wenn man gestorben ist und noch was sehr wichtiges zu erledigen hat, von einer Krähe zurück ins Leben geholt wird bis man diese wichtige Sache erledigt hat. In Ash's Fall heisst das Rache für sich und seinen Sohn zu erlangen, indem er die Mörder und ihren Boss, der ganz L.A (wenn man das in dem Film und Spiel überhaupt noch so nennen kann, da alles heruntergekommen und verwüstet ist) in der Hand hat, zur Strecke bringt.
Da jemand, der von der Krähe zurück ins Leben geholt wurde, nicht mehr sterben kann, es sei denn, die Krähe wird verletzt oder gar getötet, will Ash seine Rache vollziehen.

Das Spiel ist als simples Action Adventure aufgebaut. Ihr müsst euch durch die Level kämpfen um letztendlich alle Mörder und ihren Boss zu bekämpfen. Leider kommt von der an sich, sehr guten, düsteren Story im Game nichts rüber. Auch ein interessantes und wesentlich näher an der Story liegendes Spielsystem wäre besser gewesen. Im Spiel kann Ash einfach so umgebracht werden. Wie wäre es denn, wenn die Krähe um ihn herumfliegen würde und die Energie nur sinkt, wenn die Krähe getroffen wird? Solche Sachen hätten das Spiel wenigstens etwas interessanter gemacht. Aber man hat sich nicht mal ein bisschen Mühe gegeben.

Das fängt bei der Grafik an. Die Figuren sehen unglaublich hässlich aus. Sie haben kleinere Kanten und die Playstation typischen Treppchen. Da die Texturen wie aufgemalt aussehen und verdammt steril wirken, sehen die Figuren ihren filmischen Vorbildern nur bedingt ähnlich.
Ein weiterer Minus Punkt sind die lachhaften Animationen. Die Figuren bewegen sich sehr unrealistisch und stockig, so dass man unweigerlich an die ersten Stunden der Playstation (so um 1995) erinnert fühlt. So macht das spielen keinen Spass.
Die Hintergründe sehen im Prinzip ganz in Ordnung aus, es gibt aber ein Problem welches auch wieder die Figuren betrifft. So eine unglaubliche Abwechslungs Armut hat man selten gesehen. Ob Kneipe, Hafen oder sonstiges, alles sieht irgnedwie gleich aus. Auch die paar verschiedenen Texturen für die Gegner sind schon nach zwei Leveln so was von öde, dass man schon keinen Spass mehr hat.
Leider ist die Grafik nicht mal sauber. Kleinere Grafikfehler und auch ab und an Ruckler sind recht überflüssig, vor allem bei dem recht niedrigen Tempo, das das Spiel hat.
Da auch keine grossartigen Effekte vorhanden sind kann man zur Grafik nur sagen, dass hier eigentlich alles in die Hose gegangen ist, was nur in die Hose gehen kann. Immerhin hat man es geschafft die Grafik in 3-D darzustellen, deswegen gerade noch so drei Punkte.

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