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The Chronicles of Riddick: Escape From Butcher Bay - Escape from Butcher Bay - Leser-Test von snert


1 Bilder The Chronicles of Riddick: Escape From Butcher Bay - Escape from Butcher Bay - Leser-Test von snert
Nach dem eher mäßig erflogreichem Kinostreifen "The Chronicles of Riddick" erschien dann wenig später das Spiel auf der Xbox und wurde zu einem sensationellen Hit für die Konsole. Wie sieht es mit der PC Fassung aus? Bietet es etwas Neues gegenüber den Action-Shootern Doom3 oder Half-Life 2? Oder doch nur wieder langweiliges Rumballern und Keycards suchen?

Das Spiel leitet den Spieler sofort in das Geschehen um Riddick ein. Man findet sich vor einem Gefängiseingang, mit einem Wärter und zwei Sträflingen wieder. Das Spiel ist hier sehr benutzerfreundlich und verlangt nicht, unnötiges Rumwühlen nach den Aktionstasten im Handbuch. Es nutzt die Anfangsmissionen vielmehr als Tutorial und bietet dem Spieler einige Hilfestellungen, somit ist man auch schnell mit der Steuerung vertraut. Dabei kommt also auch nicht die Story oder das Gameplay zu kurz, da man sich nicht wegen einer fummelige Steuerung ärgern muss.

Allgemein gesehen ist das Gameplay genial. Anders als in Doom3 bietet Riddick sehr viel Abwechslung und verlangt vom Spieler nicht nur langweiliges herumrennen und Schalter umlegen. Es wird dem Spieler weitaus mehr vor die Nase gesetzt. Das eigentliche Spiel beginnt mit dem Einzug in das Gefängnis "Butcher Bay", was sozusagen ihr neues Zuhause darstellen soll. Es fragt sich natürlich nur für wie lange, denn Riddick will sich nicht allzu lang in diesem Betonbunker aufhalten. Aber bevor sie überhaupt einmal an eine Waffe kommen, und die Gelegenheit bekommen, die Wächter niederzustrecken und die Flucht zu ergreifen, müssen sie sich erst einmal unter den Gefangen behaupten und einige Quests erledigen. Dabei bietet "The Chronicles of Riddick" einiges an Abwechslung und sehr viel Spannung. Neben den spannenden Schlägerrein und der eigentlichen Flucht aus dem Knast, gibt es immer wieder Umbrüche in der Story. Durch die vielen Handlungsmöglichkeiten und der absolut tadellosen Story fesselt das Spiel den Spieler an Maus und Tastatur, und setzt ihm immer wieder neue Missionen vor. Die Missionen lassen sich meist mit mehreren Lösungswegen erfolgreich abschließen. Dabei müssen sie selbst entscheiden, ob sie eher nach Sam Fisher Stil vorgehen und die Dunkelheit als ihren Freund nutzen. Oder ob sie doch a la Rambo mit schweren Geschütz Schneisen in ihre Gegnerhorden ballern. Sie sind eigentlich relativ frei in der Welt von Butcher Bay, was auch durchaus an den kurzen Ladezeiten zwischen den Levelabschnitten liegt. Die Spielatmosphäre ist wirklich atemberaubend und man fühlt sich wie ein Sträfling der aus dem Riesenknast ausbrechen will, genauso wie es sein sollte. Dabei tragen vor allen dingen auch die Beziehungen zu den anderen Sträflingen bei, und die korrupten Wachen. So findet sich der Spieler in einer richtigen Sträflingsszenerie wieder und will nur eins. Entfliehen!

Im Vergleich zu ID Softwares Doom3 finde ich, dass die Entwickler um "The Chronicle of Riddick" einiges mehr auf das Gameplay gepackt haben. Man findet viel mehr Möglichkeiten um Missionen abzuschliessen. Desweiteren ist das Spiel um einiges Abwechslungsreicher und stellt dem Spieler mehr Features zur Verfügung, ohne die Steuerung unnötig zu überladen.

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