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The 7th Guest: Der misteriöse siebte Gast - Leser-Test von tillitom


1 Bilder The 7th Guest: Der misteriöse siebte Gast - Leser-Test von tillitom
1993 wurde dieses Game von Virgin auf den Markt gebracht. Jedoch war es nicht jedem Computerbesitzer vergönnt das Spiel auf seinem Rechner zum Laufen zu bringen. Da "The 7th Guest" für damalige Zeiten eine sehr hohe Anforderung an Grafik- und Rechenleistung erwartete, mussten viele Gamer entweder doppelt Geld ausgeben (für Grafikkarte und Spiel) oder warten, bis die Hardware billiger wurde. Heute läuft das Spiel nicht mehr auf vielen Systemen, da die Leistung schon wieder zu hoch ist.

Story:
Vor 70 Jahren stellte ein ziemlich merkwürdiger Mann namens Henry Stauf Spielzeuge her, die er in seinen Träumen sah. Diese Spielzeuge wurden sehr bekannt und Stauf wurde sehr reich. Jedoch starben im dem Dorf, in dem Stauf seine Spielzeuge verkauft hatte sechs Kinder an einem mysteriösen Virus. Stauf zog sich daraufhin auf sein Anwesen zurück. Damals lud er sechs Gäste ein, denen er die Erfüllung von Reichtum und Gesundheit versprach. Jedoch wurden diese sechs Gäste nie wieder von irgendjemandem gesehen.
Nun, 70 Jahre später tritt der Spieler in dieses Haus ein und wird auf einmal in die Vergangenheit zurückgeschleudert. Hier erlebt man die schrecklich Nacht als die Gäste ermordet hatten noch einmal in Auszügen nach. Jedoch sieht man diese Szene nur dann, wenn man eines der vielen im Haus eingebauten Rätsel löst. Die Rätsel wurden von Henry Stauf erschaffen. Jede der Szenen enthält eine Information, was damals vor 70 Jahren wirklich passiert ist. Durch das ganze Spiel bemerkt man immer mehr, was es mit dem mysteriösen siebten Gast auf sich hat. Nachdem man nach langer Spielzeit und vielen Schockern das Ende erreicht hat, erfährt man, wie die Geschichte damals wirklich abgelaufen ist, und wer dieser "7th Guest" war.

Gameplay:
Das Spiel wird nur mit der Maus gespielt. Eine Skeletthand verrät, ob eine Tür verschlossen ist, oder ob man durch sie hindurchtreten kann. Ein Skelettkopf zeigt einem an, ob ein Rätsel in dem betretenen Raum vorhanden ist. Eine Karte verhilft dem Spieler einen Einblick darauf zu haben, wo er schon einen Raum betreten hat und wo er noch eintreten muss. Da die meisten Rätsel nacheinander gelöst werden können, ist ein bestimmter Spielweg vorgegeben, dem man unweigerlich folgen muss. Die Rätsel werden dabei von einem zu andern schwerer. Jedoch gibt es bei jedem Rätsel einen Hinweis darauf, wie es zu lösen ist. Diese Hinweise erscheinen in Form einer Videosequenz oder einem Schriftstück.

Grafik:
Die Grafik dieses Games kann sich auch fast 10 Jahre nach Erscheinung noch sehen lassen. Durch die Liebe im Detail sind vor allem die Videosequenzen sehenswert. Auch die wechsel von einem Platz im Haus an den Nächsten sind sehr nett gestaltet. Ein Nachteil ist, dass man an den Türen oder beim Wechseln eines Platzes öfter mal länger warten muss, bis der Spieler sich bewegt, da noch ein bisschen gerechnet werden muss.

Sound:
Auch der Sound war für die damaligen Verhältnisse sehr gut. Durch Musik wie in einem Horrorfilm spürt der Spieler schon eine gewisse Anspannung, bevor ein Rätsel zu lösen beginnt.

Fazit:
Auch heute noch ein Rätselspass für Freaks, auch wenn sie es schon mal durchgespielt haben. Wer weiß denn heute noch, wie die Rätsel gehen, die er vor 10 Jahren gelöst hat.

Negative Aspekte:
schwere Rätsel

Positive Aspekte:
Grafik, SOund und Story

Infos zur Spielzeit:
tillitom hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    tillitom
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 8/10
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