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Tetris Worlds im Gamezone-Test


1 Bilder Tetris Worlds im Gamezone-Test

Das Spielprinzip hinter Tetris muss wohl Niemandem mehr erklärt werden, denn jeder Spieler wird schon einmal die von oben fallenden Blöcke am unteren Rand zusammengefügt haben. Auch gab es schon viele Versuche das Tetris-Prinzip aufzuweichen und mit neuen Features zu versehen um den Erfolg des Originals nachzuahmen. In diese Kategorie darf man getrost auch diesen Titel stecken, auch wenn an den Regeln nicht ganz so viel gedreht wurde wie man dem Packungstext entnehmen könnte, welcher von sechs verschiedenen Varianten und einem Abenteuer-Modus spricht. Zwar sind all diese Modi tatsächlich vorhanden, soviel Abwechslung wie man sich von ihnen erhofft, bieten sie leider nicht, da es sich immer nur um geringe Modifikationen des Originalspiels handelt. Diese Modifikationen nennen sich "Quadrat Tetris", welches einen höheren Bonus ausspuckt wenn man ein großes Quadrat abbaut, "Kaskaden Tetris", bei dem die Steine in die Leerräume darunter fallen, "Klebe Tetris", in welchem wir 25 Blöcke der gleichen Farbe verbinden müssen, das "Heiße Reihe Tetris", welches für eine bestimmte Reihe besonders viel Punkte ausschüttet, und das "Fusions-Tetris", bei dem es gilt die Atomblöcke mit den Fusionsblöcken zu verbinden. Das "richtige Spiel" allerdings verbirgt sich hinter dem "Abenteuer-Modus", welcher mit einem nett gemachten Intro beginnt in dem wir von der bevorstehenden Auslöschung des Volkes der Tetrinauten erfahren, da sich ihre Sonne zu einem roten Riesen aufzublähen beginnt. Aus diesem Grunde hat man beschlossen sechs ausgewählte Welten zu besiedeln. Diese Welten werden dem Spieler Anhand einer Planetenoberfläche präsentiert, welche immer wohnlicher wird je besser seine erzielte Leistung ausfiel. Selbstverständlich unterscheiden sich die Planeten im Schwierigkeitsgrad, welcher nicht zu unterschätzen ist und auch Profis noch fordern kann. Trotzdem bleibt der einzige Motivationsfaktor das sich ändernde Antlitz des Planeten, mehr gibt's nicht zu bestaunen. Bleibt noch zu sagen, dass man sich quasi seinen eigenen Tetrinauten aussuchen kann, seine Frisur und seine Farbe bestimmen sowie ihm einen Namen geben. Dieser Tetrinaut beobachtet uns fortan bei unseren Bemühungen um den Highscore und die Rettung der Tetrinauten.

Die Videosequenzen sind gut gemacht und lassen fast etwas Mitgefühl mit den armen Tetrissteinen aufkommen, ebenso liebevoll gestaltet geben sich die Menüs. Die Ingame-Grafik hingegen ist recht schlicht und auf die Dauer sogar langweilig, da hilft auch der mutierende Hintergrund nicht viel. Immer spielt man auf der gleichen, grauen Matrix die gerade mal ein Viertel der Fläche des Schirmes einnimmt.

Der Sound gibt sich da schon gediegener, zwar nichts Spektakuläres, aber das würde zu einem Game dieser Art sowieso nicht passen. Stattdessen dudelt eine unauffällige Musik im Hintergrund die einfach nur dafür sorgt, dass es nicht zu still wird. Ansonsten gibt's nur das Klickern der Steine zu hören und ab und zu ein Geräusch unseres Tetrinauten, z.B. wenn er sich freut.

An der Steuerung gibt es nichts zu mäkeln, sie ist einfach und logisch aufgebaut und bietet alle Funktionen die man von einem Tetris erwartet. Die Steine können in beide Richtungen rotiert und schnell zu Boden fallen gelassen werden. Auch das seitliche Schieben, wenn die Blöcke bereits den Boden berühren ist möglich.

  • Peter Grubmair"-"
  • In "Tetris Worlds" steckt eben auch nur ein ganz normales Tetris, wenn auch mit kleinen Modifikationen. Die Präsentation im Gesamten ist ganz nett aber nicht weltbewegend. Wer Lust auf eine Runde Tetris verspürt ist mit diesem Titel gut bedient, da er keine Ecken und Kanten hat die das Gameplay beeinflussen, dafür aber kaum Neues bietet.
Tetris Worlds (PS2)
  • Singleplayer
  • 5,2 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 5/10 
    Sound 5/10 
    Steuerung 6/10 
    Gameplay 5/10 
Pro & Contra
Nette Präsentation des Tetris-Themas
Immer die gleiche
graue und etwas kleine Matrix
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