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Test Drive 4: Testfahrt zum vierten - Leser-Test von Tobsen KLees


1 Bilder Test Drive 4: Testfahrt zum vierten - Leser-Test von Tobsen KLees
Test Drive 4 stellt nun den schon vierten Teil der beliebten Racing- Serie von Electonic Arts für die Playstation dar. Das von Accolade entwickelte Spiel soll durch besonders gute Grafik und mit realistischen Gameplay überzeugen. Leider kann man nicht behaupten das es einer der Vorgänger hatte, alle Teile waren leider, trotz guter Ansätze, nur Mittelmaß. Nun stellt sich die Frage ob Test Drive 4 eher überzeugen kann und ob es den Programmieren gelungen ist eine verbesserte Grafik, dank einer neuen Engine, auf den Bildschirm zu bringen.

Aufbau:

Nach einem sehr spektakulären und gut geschnittenen Intro kommt man auch schon in das Hauptmenu. Hier hat man die Auswahl unter den verschiedenen Spielmoden, von denen das Spiel leider nicht sonderlich viel zu bieten hat. So gibt es einen normalen Einzelspielermode, bei dem man auf einer frei gewählten Strecke, ein paar Runden drehen kann und versuchen muss eine neue Bestzeit zu erfahren, auch kann man diesen Modus benutzen um die Strecke und deren Kurvenverlauf besser kennen zu lernen. Dann gibt es noch einen Meisterschaftsmode, bei diesem fährt man mehrere Strecken hintereinander und versucht am Ende weit oben auf dem Siegertreppchen zu stehen, ebenfalls werden in diesem Modus auch noch neue Wagen und Strecken erspielt. Zusätzlich gibt es noch einen Zweispieler Mode, bei dem man gegen einen Freund per Splitscreen antreten kann. Eine Besonderheit des Spiels ist das es einen zuschaltbaren "normalen" Autoverkehr gibt, ähnlich wie in der Need for Speed Serie. Hierdurch werden die Strecken und Rennen natürlich noch um einiges spannender und spektakulärer. Test Drive 4 umfasst insgesamt 5 verschiedene Strecken, diese befinden sich an Orten wie San Francisco, England oder aber auch Italien. Alle Strecken unterscheiden sich sehr voneinander und sehen ihren Vorbilder und dessen Gegebenheiten sehr ähnlich. Ebenfalls sind im Game knapp 10 verschiedene Wagen enthalten, dabei handelt es sich um Lizenzwagen, wie zum Beispiel Jaguar KJ 220, eine Doge Viper, Nissan 300ZX oder aber auch Oldtimer wie die Chevrolet Camaro ZL1.

Grafik:

Die Grafik von Test Drive 4 gestalte sich sehr gut und vor allem recht flüssig. So sehen die Wagen sehr detailliert aus und kommen ihren realen Vorbildern sehr nahe. Auch sieht die Umgebungs- Grafik, für damalige Verhältnisse, sehr gut modelliert aus. Leider hat Test Drive 4 einen sehr schlechten Grafikaufbau, so kann man nicht sonderlich weit sehen und sieht ständig aufpoppenden Häuser und Objekte, dieser Effekt ist noch schlimmer im Zweispielermodus, des Weiteren kommt es in diesem Modus leider viel zu oft zu sehr starken Rucklern.

Gameplay:

Da es sich bei Test Drive 4 um ein Arcade- Racing- Spiel handelt ist dementsprechend die Steuerung sehr arcadelastig ausgefallen. Dies wäre nicht sonderlich schlimm, wenn sich die Wagen dennoch gut steuern ließen. Dies liegt jedoch nicht vor, viel zu oft bricht das Auto aus und man verliert komplett die Kontrolle über den Wagen und rast gegen eine Wand.

Fazit:

Mit Test Drive 4 liefert Electronic Arts ein nicht so gutes Spiel ab. Zum einen wirkt die Grafik stellenweise sehr gut, kann aber aufgrund miserabler Aussetzer nicht ganz überzeugen. Hinzu kommt noch die sehr eigenwillige Steuerung. Somit bleibt Test Drive 4 ein Spiel für die Fans der Serie die vor den genannten Punkten nicht abschrecken, allen anderen die einen Kauf in Erwägung ziehen, sei ein Anspielen sehr empfohlen.

Negative Aspekte:
Grafik, Gameplay

Positive Aspekte:
Wagen

Infos zur Spielzeit:
Tobsen KLees hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 6/10
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