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Tekken Tag Tournament: Das etwas ältere Beat` em Up! - Leser-Test von Sunflyer


1 Bilder Tekken Tag Tournament: Das etwas ältere Beat` em Up! - Leser-Test von Sunflyer
Tekken Tag Tournament ist eines der aller ersten Spiele, die für die PS2 erschienen sind, trotzdem ist die Grafik heute noch immer gut für das Genre. Die Kämpfer sind detailliert dargestellt und sind außerdem sehr gut animiert, so dass man jede Bewegung auch nachvollziehen kann. Die Arenen sind hingegen etwas langweilig programmiert, wenn man es mit der heutigen Technik vergleicht. Besonders altmodisch ist die Tatsache, dass die Kämpfe in einer Art 2D abgespielt werden und man dadurch nicht so gut in den Raum fungieren kann. Das fällt besonders bei den Ausweichmanövern auf. Außerdem haben die Umgebungen eine unsichtbare Begrenzung, wodurch man den Gegner nicht gegen Wände oder sonstige Objekte schleudern kann. Wegen diesen Gründen ist das Spiel nicht mehr richtig Wettbewerbsfähig, weil Genrekollegen, wie Dead or Alive 2 und 3, genauso wie Virtual Fighter 4 und Tekken 4, diese Aspekte schon verinnerlicht haben.
Die Steuerung von TTT wird der Tekken- Serie vollkommen gerecht und am wichtigsten ist natürlich, dass man die Kämpfe nicht gewinnt, indem man wild auf den Knöpfen herumhämmert, sondern dass man schon wissen sollte, was man da eigentlich tut. Die grundlegende Steuerung ist schnell erklärt, die Viereckstaste ist für den linken Schlag, die Dreieckstaste für den rechten Schlag, die X- Taste für den linken Kick und die Kreistaste für den rechten Kick zuständig. Gesteuert wird ihr Kämpfer mit dem Steuerkreuz, d. h. die Pfeiltasten links und rechts, sind dafür da vor oder zurück zu laufen und wenn man zurückläuft kann man Schläge auch abwehren. Um zu springen oder sich zu ducken, drückt man nach oben oder nach unten. Wenn man einen seitwärts Schritt machen will, muss man die Tasten oben oder unten länger drücken.
So jetzt zu den Besonderheiten von Tekken Tag Tournament. Ich habe das Tag ganz bewusst fett geschrieben, da dieses kleine Wort für die Besonderheit steht. In diesem Spiel sucht man nämlich immer zwei Kämpfer für sich heraus, bevor man richtig anfängt zu kämpfen, weil man in diesem Game seine Kämpfer unter dem Kampf tauschen kann, das hat nämlich den Vorteil, dass sich ein Kämpfer so immer wieder regenerieren kann. Die Kämpfe werden dadurch länger und auch interessanter, weil es so nicht nur darauf ankommt, wer die bessere Kampftechnik besitzt, sondern auch darauf, wer die bessere Wechselstrategie hat. Austauschen kann man seinen Spieler indem man eine der vier Schultertasten drückt oder den rechten Analogstick bewegt. Eine Taste die noch wichtig ist und fehlt, ist die Starttaste mit der man einen laufenden Kampf unterbrechen kann, und verschiedene Optionen umstellen kann. Was auch etwas komisch ist, ist die Tatsache, dass man wenn man einen Spielmodus ausgewählt hat, nach meinen Erfahrungen, nur wieder ins Hauptmenü, über das Startmenü, zurückkommt.
Das wäre einmal die Steuerung und Grafik gewesen, nun zum Umfang. In diesem Spiel gibt es insgesamt zweiunddreißig Kämpfer, wobei man am Anfang nur auf zwanzig zurückgreifen kann. Ein kleiner Ausschnitt von diesen Zwanzig, wäre zum Beispiel Tae Kwon Do- Kämpfer Hwoarang, oder der Copeira- Künstler Eddy Gordo. Natürlich ist der Rest von den bekannten Tekkenkämpfer auch wieder mit von der Partie, bis auf ein paar kleine Ausnahmen.
Es gibt auch wieder eine Vielzahl von Spielmodi anzuwählen, dass wären dann neun verschiedene Spielvarianten. Die erste ist der Arcademodus, wo derjenige Kämpfer zum Sieger erklärt wird, der zuerst zwei Runden gewonnen hat. Die zweite Variante, ist der Modus Time Attack, hierbei muss man gegen die Uhr spielen, um alle Etappen abzuschließen und zu gewinnen. Insgesamt funktioniert dieser Modus genauso wie der Arcademodus, nur dass man das Spiel nicht unterbrechen kann und man keine neuen Figuren wählen darf, wenn man das Spiel nach einer Niederlage fortsetzen will. Der nächste Modus heißt Survival, hier kommt es darauf an so viele Computergegner zu besiegen wie möglich, bevor die Gesundheitsanzeige leer ist. Falls man einen Kampf verliert ist das Spiel vorbei. Im Modus VS Battle können zwei oder mehrere Spieler der Reihe nach gegeneinander antreten. Nach jedem Kampf kann man neue Figuren wählen und die Kampfergebnisse werden auch angezeigt. Im nächsten Modus, namens 1on 1, kämpft man auf die altmodische Weise, so dass auf jeder Seite nur ein Kämpfer steht. Dabei kann man gegen einen Computergegner oder gegen einen anderen Spieler antreten. Im sechsten Spielmodus, namens 1 on 1 VS, können bis zu zwei Spieler gegeneinander antreten und es herrschen die gleichen Bedingungen wie im Modus VS Battle, sonst ist diese Spielvariante aber wie der Spielmodus 1 on 1. Die siebte Spielvariante nennt sich Team Battle. In diesem Modus kann man mit bis zu acht Figuren auf jeder Seite aufstellen. Um zu gewinnen muss man alle gegnerischen Teammitglieder besiegen, dabei können auch ungleiche Teams, mit unterschiedlichen Kämpferzahlen gegeneinander antreten. Der nächste Modus ist ein ganz normaler Trainingsmodus, namens Practice. Der letzte Modus nennt sich Pair Play. In diesem Modus können mehrere Spieler in den Modi Arcade, Time Attack und Survival ihre Seite wählen.
Das wären alle Modi gewesen. Man kann nur noch den Modus Tekken- Bowl und Theater freispielen. Im Theater kann man seine freigespielten Videos betrachten und im Tekken- Bowl- Modus kann man mit den Tekken- Kämpfern Bowling spielen.

Fazit:
Kein schlechtes Spiel, doch heutzutage sollte man sich vielleicht doch eine modernere Kampfsimulation zulegen, wie zum Beispiel Virtual Fighter 4 oder Tekken 4!

Negative Aspekte:
Die altmodischen Arenengrafiken.

Positive Aspekte:
Die Bedienung.

Infos zur Spielzeit:
Sunflyer hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Sunflyer
  • 7.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.0/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 7/10
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