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Tekken 4: Return of the Iron Fist - Leser-Test von Theo


1 Bilder Tekken 4: Return of the Iron Fist - Leser-Test von Theo
Tekken ist für mich das beste Prügelspiel, und deswegen war ich schon sehr auf Teil 4 gespannt, da mich Tekken Tag Tournament schon ein wenig enttäuscht hatte. Tekken 4 konnte ich als japanische Version testen, und ich war begeistert.
Wieder ruft Heihachi zum King of Ironfist Tournament auf, und viele alte Bekannte und auch einige Neulinge folgen seinem Ruf, da sie eine Rechnung mit ihm offen haben. Die Motivation wird am Anfang des Arcademodes erklärt. Als alte Bekannte haben wir Bryan, Heihachi, Hwoarang (mit roter Strubbelfrisur), Jin, Julia, Kazuya, King, Kuma, Marshall Law (mit Bärtchen), Lee, Lei, Nina, Paul (mit langen glatten Haaren), Xiaoyu und Yoshimitsu, als neue Charaktere treten Christie Monteiro, Combot, Craig Marduk und Steve Fox auf. Christie ist die Schülerin von Eddy Gordo, und hat den gleichen (nervigen) Kampfstil wie er, was einen Kampf gegen sie sehr schwierig macht, da sie nur am Boden rumturnt. Marduk ist ein Typ wie ein Bär und Meister im Vale Tudo. Steve Fox ist Meister im Boxen, und der Combot ist ähnlich wie das Waldmännchen in Teil 3 ein Roboter, der bei jedem Kampf die Moves eines anderen Charakters übernimmt.
Als Tekken-Veteran kam ich mit Teil 4 gut zurecht, die alten Moves sind fast alle geblieben. Neu ist die Begrenzung. Der Ring ist von einer Mauer umgeben, und in manchen Stages gibt es auch Säulen. Schleudert man seinen Gegner dagegen, verliert er weitere Energie. Man kann allerdings auch den Gegner wegziehen und so die Position tauschen. Für diesen Move ist jedoch ein Griff gewechselt. Während man früher mit LP und LK bzw. RP und RK zwei verschiedene Spezialgriffe hatte, hat man nun nur einen, man kann aber mit Sidesteps Variationen ausführen. Der Sidestep ist gegenüber den alten Teilen verbessert worden, man kann diesmal richtig damit ausweichen. Das ist auch nötig, wenn man vor eine Wand gedrängt wird. Die Grafik ist spitze, neben den Wänden wird die ganze Umgebung auch viel dynamischer, so ist zum Beispiel in einem Level ein Gewässer zu sehen, in dem man sich bewegt. Schön ist auch die Stage, in dem die Begrenzung aus Menschen besteht, die sich alle verschieden bewegen und wirklich gut aussehen. Und der Hammer ist das Intro-Movie. Hier hat Namco sich selbst übertroffen.
Während man bei TTT noch Bowlen durfte, gibt es bei Teil 4 wieder den guten alten Tekken Force Mode. Ähnlich wie bei den alten Sidescrollern Double Dragon oder Final Fight One rennt man durch die Gegend und trifft auf immer neue Gegner, die auch in Massen auftauchen. In jedem Level gibt es einen Boss, nur leider bin ich über Level 3 nicht hinaus gekommen, da der Schwierigkeitsgrad hoch ist und Jin als Endgegner hart ist, da helfen auch die Chicken als Energiespender nicht viel.
Alles in allem ist Tekken 4 ein Muss für alle Prügelspielfans, und ich denke, dass das kommende Virtua Fighter 4 keine Chance gegen dieses Hammerspiel haben wird. Wie bei allen Teilen hat jede Figur ein Riesenrepertoire an Moves, und alle können gekontert werden. Man hat kräftige, langsame Figur und schnelle, nicht so starke Figuren, aber dennoch kann jeder jeden schlagen. Während der kleine Bruder als Button-Smasher ein genauso schwerer Gegner ist wie ein taktischer, konternder Gegner, macht das Spiel vor allem mit mehreren Spielern großen Spaß. Deswegen liebe ich Tekken, und Teil 4 kann ich jedem bedenkenlos empfehlen.

Negative Aspekte:
Christie sucks

Positive Aspekte:
Grafik, Gameplay, Moves, Tekken Force

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 9.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 9.1/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 10/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 10/10
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