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Taz Wanted im Gamezone-Test


1 Bilder Taz Wanted im Gamezone-Test

Taz ist aus seinem Käfig im Zoo ausgebrochen und befindet sich auf der Flucht. Yosemite Sam macht sich sofort auf die Jagd und hängt in der ganzen Stadt Steckbriefe des geflohenen tasmanischen Teufels auf. Als Taz musst man nun versuchen, alle Steckbriefe zu vernichten. Das ist aber noch nicht alles, denn auf der Suche nach den Plakatierungen muss man sich verschiedenen Rätseln und Herausforderungen stellen.

Taz: Wanted mutet auf den ersten Blick zwar wie ein waschechtes Jump'n'Run an, hat aber durchaus seine Besonderheiten. So werden wir in jedem Level bestimmte Aufgaben gestellt die es zu erfüllen gilt. In erster Linie muss man natürlich die in den Leveln verteilten Steckbriefe vernichten, was oft gar nicht so leicht ist. Da heißt es öfters schon mal nachdenken um das entsprechende Puzzle zu lösen. Zum Glück hat man eine Übersichtskarte mit integriert auf der wir uns auch noch Hinweise zu jedem Steckbrief geben lassen können. Dies hat einen leichten Touch von "Tony Hawk", da man hier ja auch in einem relativ übersichtlichem Areal bestimmte Aufgaben erledigen muss um den Level erfolgreich zu beenden.

Taz kann natürlich wie wild durch die Gegend wirbeln, um dabei allerlei Hindernisse zu zerstören. Hinzu kommt noch die Fähigkeit Dinge aufzufressen und durch geschicktes Ausspucken auch als Waffe einzusetzen. In den Leveln verteilte Telefonzellen ermöglichen es uns weiterhin, Verkleidungen anzulegen mit denen wir wiederum neue Aktionen ausführen dürfen. Somit ist recht viel Abwechslung geboten und bis man alle Aufgaben bewältigt hat vergeht schon einiges an Zeit.

Leider, leider basieren viele der Aufgaben auf sehr frustfördernden Sprungorgien, die dazu auch noch auf meist glitschigen Baumstämmen stattfinden. Man rutscht einfach zu oft ab und kann dank unpräziser Steuerung den tasmanischen Teufel nur sehr ungenau springen lassen. Dies sorgt nach wiederholtem male schnell dafür, dass man sich dazu genötigt fühlt die Konsole schnell auszuschalten oder ihr schlimmeres angedeihen zu lassen. Da man wenigstens nicht gleich alle Levelziele auf einmal erledigen muss, kann man die besonders schweren Brocken erst mal hinten anstellen.

Grafisch ist das Spiel nicht gerade der Überflieger. Die Grafik kann zwar an vielen Stellen dank "Cell-shading-Technik" den Eindruck vermitteln, man sehe gerade einen echten Comicstreifen, nur leider wirkt das Ganze in einem Videospiel einfach viel zu bunt und detailarm. Hier hätte man noch vieles mit ausgereifteren Schatteneffekten und weicheren Kanten besser machen können, etwas weniger Farben hätten dem Spiel auch gut getan.

  • - GreenAcid"-"
  • "Taz: Wanted" bringt durch sein nicht ganz standesgemäßes Gameplay durchaus etwas Abwechslung ins Genre, kann aber leider aufgrund der vielen Frustmomente und der detailarmen Grafik nicht ganz überzeugen. Wer aber als Jump´n´Run-Fan mal etwas Abwechslung sucht und sich an der total bunten Grafik nicht stört kann sich das Spiel auf jeden Fall mal anschauen.
Taz Wanted (PS2)
  • Singleplayer
  • 6,9 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 6/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 6/10 
    Gameplay 7/10 
Pro & Contra
viele Extras
witzige und frische Spielidee
Comicstil
witzige Animationen
viele Frustmomente
teilweise zu bunt und detailarm
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