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Tao Feng: Fist of the Lotus – neue Informationen


1 Bilder Tao Feng: Fist of the Lotus – neue Informationen
Beat’em Up Fans gibt es ja bekanntermaßen recht zahlreich – Konsolen unabhängig - und eben jene welchen Anhänger können sich auch ganz gewiss nicht über das gesamt vorherrschende Angebot beklagen. Dennoch ist man als bekennender Polygon-Fighter immer mal wieder für was Neues gut, und das wird auch von den entsprechenden Entwicklern nicht ganz außer Acht gelassen ;).
So haben wir dann auch im Juli diesen Jahres eine ganz Reihe Screenshots zum kommenden Xbox Prügler „Tao Feng: Fist of the Lotus“ erhalten, welches von Studio Gigante entwickelt wird und voraussichtlich im Frühjahr 2003 auf dem Markt erscheinen wird. Anhand von Screenshots kann man sich ja schon (sprichwörtlich) ein recht gutes Bild machen, aber passende Informationen, die es seinerzeit leider nur ganz minimal dazu gab, runden das Ganze da schon ein wenig besser ab. Und Informationen gibt es jetzt reichlich, denn TVG hat einen ausführlichen Preview online gestellt, der einiges an Input zu bieten hat.
Ein nicht uninteressanter Aspekt dürfte in jedem Fall sein, dass der ehemalige Co-Creator (John Tobias) der mehr oder weniger legendären Mortal-Kombat Reihe seine Finger nicht unwesentlich im Spiel hat. Wer jetzt denkt, dass sich nun Tao Feng in vielleicht einem ähnlichen Style präsentieren wird, liegt nicht wirklich falsch aber auch nicht unbedingt richtig. Gewisse Parallelen lassen sich wohl ziehen, sind aber gesamt gesehen eher marginal und wenn dann in Form der sogenannten Story vorhanden.
Somit steht die Überleitung zum eigentlichen Spielgeschehen selber; Denn wie man es fast schon klassisch von Kampfspielen her kennt, steht auch bei Tao Feng der Kampf „Gut gegen Böse“ ganz klar im Vordergrund und dieser Kampf findet zwischen rivalisierenden chinesischen Clans statt.
Grafisch, insbesondere auf die Charaktere bezogen, scheint Tao Feng dem Spieler einiges zu bieten. Obwohl die Spielversion, auf der das Preview beruht, so ganz und gar nicht weit fortgeschritten war, sind die Schreiber doch beeindruckt. Besonders hervor hebt man in diesem Zusammenhang das Figuren-Schadensmodell, das so gänzlich anders ist wie bei vergleichbaren Genre-Vertretern. Ins Auge sticht in jedem Fall die Tatsache, dass der jeweilige Charakter – je nach Ausmaß der gegnerischen Bearbeitung – sichtbare Spuren zurück behält. Dies wären einmal die harmlosen Vertreter wie z.B. gerissene Kleidung oder aber dann die härteren Vertreter wie das sichtbar werden von Schnittwunden und Quetschungen bis hin zur Darstellung von Rippen- bzw. generellen Knochenbrüchen. Interessant ist hierbei auch, dass der Kämpfer, der den meisten Schaden nimmt, mit all seinen Verletzungen, Narben, usw. in den nächsten Kampf gehen wird. Also wird hier nicht das „ich heile vollständig nach einem K.O. und bin fit zum nächsten Kampf“ Prinzip verwendet, was dem gesamten Spiel einen doch etwas realistischen Touch verleiht. Vor allem vor dem Hintergrund, dass ein Kämpfer, der beide Arme gebrochen bekommen hat, nicht mehr unbedingt ein ernst zu nehmender Gegner ist.
Generell wird man aber für die Kämpfe „alt bewährte“ Systeme vorfinden, wie z.B. die unterschiedliche Intensität der Schläge; Sprich ein hoher Schlag hat z.B. mehr Auswirkungen als ein mittel oder niedrig angesetzter Schlag, usw. Die Palette wird hier in jedem Fall reichhaltig sein und genügend Spielraum bieten.
Fast schon vorbildlich beschreibt man auch die Ausstrahlung der jeweiligen Charakter! So würde man bei Tao Feng der Spielfigur ihre Schmerzen voll und ganz ansehen und auch andere Ausdrücke, wie sie bei einem Kampf vorkommen können, seien sehr gut zu erkennen und würden so dem Spiel nochmals einen besonderen Reiz verleihen.
So begeistert man von den Charakteren ist, so ist man es auch von den Locations, die man bisher antesten konnte. Besonders angetan war man wohl von einer ganz besonderen Umgebung: Diese sei aufgezogen wie ein Spielhalle und die Kämpfer bewegen sich innerhalb zig verschiedener Automaten auf den wiederum diverse Games – quasi als Eye Candy – ablaufen. Darüber hinaus soll man als Spieler die Möglichkeit haben, sämtliche in der Umgebung befindliche Gegenstände für den Kampf mit nutzen zu können. Ebenfalls zeigt auch die Umgebung sehr deutlich, wenn sich in ihr geprügelt worden ist, was bedeutet, dass in diesem Fall Automaten umgekippt sind oder aber verrutscht sind, usw.
Ansprechen sollte man auch die Moves der Kämpfer selber, die wohl auch schon in der vorliegenden frühen Version sehr ausgereift erschienen. Man verglich die Combos und Bewegungen mit einer Tanzeinalge, rund und sauber in der Ausführung. Ebenfalls sei die Steuerung jener Moves sehr flüssig und leicht von der Hand gegangen und man habe nicht lange experimentieren müssen (Vergleiche zu Tekken sind hier wohl naheliegend;)). Ein nicht unwichtiger Aspekt bei den Moves dürfte auch das sogenannte „Chi-Meter“ sein, dass sich unterschiedlich durch Tritte, Schläge, usw. auffüllt. Ist die oberen Grenze erreicht, erhält der Spieler die Möglichkeit ganz spezielle Angriffe (z.B. eine Super-Attacke) oder auch Verteidigungen (die eigene Heilung ist möglich) durchzuführen.
Gesamt gesehen bescheinigt man Tao Feng: Fist of the Lotus schon jetzt sehr guten Noten und man geht sogar so weit, dass man mit diesem Spiel das Genre Bet’em Up neu definieren wird. Ob dies der Fall sein wird, werden wir nächstes Jahr erfahren... Aber generell machen die Informationen in jedem Fall Lust auf mehr!
Den kompletten Preview, dies sein noch angemerkt, welcher diverse andere Informationen mehr bereit hält, ist mittels des Quellenlinks einzusehen (englische Sprache). Natürlich gibt es auch eine passende Screenshot-Galerie, die mit folgendem Link aufgerufen werden kann: http://www.totalvideogames.com/tvg.php?gallary=true&all=true&r_sel=&p_sel=469&n_sel=&f_sel=&g_n=Tao%20Feng:%20Fist%20of%20the%20Lotus .

Van_Helsings Meinung:
Ich verfolge ja schon eine ganze Weile die Entwicklung von Tao Feng und ich bin bisher schlichtweg begeistert! Die beschriebenen Möglichkeiten und Darstellungen lassen da einige Hoffnungen aufkommen, dass man wirklich neue Richtungen in Sachen Prügelgames einschlagen wird. Auch wenn ich allein diese Tatsachen sehr positiv betrachte, warte ich dennoch mal lieber ab, bis die Entwicklung weiter fortgeschritten ist. Denn in der Vergangenheit gab es oftmals Games, die wurden mit einem entsprechenden Hype angekündigt und das Ergebnis war dann für mich zumindest ernüchtern. Nehme ich aber die Screenshots mit dazu, dann könnte da durchaus was dran sein. Auf jeden Fall werde ich dieses Game weiter im Auge behalten und nach dem Release ausführlich testen ;).

Quelle: www.totalvideogames.com

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