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Tales of Destiny: Namcos kleines Meisterwerk - Leser-Test von Rpgmaniac-No1


1 Bilder Tales of Destiny: Namcos kleines Meisterwerk - Leser-Test von Rpgmaniac-No1
Tales of Destiny ist das beste Beispiel wie für ein einfallsreiches Rollenspiel mit Kampfspiel Elementen. Damals war das Spiel einfach die Sensation. Die gut gestaltende Grafikengine und die interessante Story machten aus diesem Rollenspiel ein einzigartiges Videospiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines neunzehn jährigen Jungen Namens Stahn Aehlrion welcher sich als blinder Passagier auf dem Draconis Luftschiff auf den Weg in ein fremdes Land begibt um dort jede Menge Abenteuer zu erleben. Unglücklicher Weise wird Stahn von einigen Luftschiff Truppen entdeckt welche ihn als Strafe zum Deckschrubben zwingen. In der Zwischenzeit jedoch greifen jede Menge Monster das Luftschiff an die fast alle Luftschiff Truppen umbringen. Lauter Panik versteckt sich unser Held in den Lagerraum wo er ein komisches Schwert findet. Plötzlich fängt das Schwert, welches Dymlos heißt, an zu reden und erzählt ihm eine interessante Geschichte. Stahn stellt während dieses Gesprächs fest, dass das Schwert eine eigene Persönlichkeit besitzt und vor über Tausend Jahren eine tragende Rolle in einem gewaltigen Krieg spielte. Stahn schnappt sich Dymlos und kämpft sich bis zu einer Rettungskapsel hindurch mit der er aus den Luftschiff flüchtet und sich mit dem außergewöhnlichen Schwert in ein unbeschreibliches Abenteuer begibt.

Namco hat mit Tales of Destiny ein wirklich gelungenes Rollenspiel Abenteuer erschaffen. Tales of Destiny ist der Nachfolger des genialen japanischen Super Famicom Meisterwerks Tales of Phantasia. Mich Persönlich hat Namco mit Tales of Destiny richtig überrascht. Namco kennt man normalerweise nur aus Kampfspielen wie Tekken 3 oder Rennspielen wie Ridge Racer. Aber dass die Spielehersteller plötzlich so ein klasse Rollenspiel programmieren hätte ich nicht gedacht. Technisch gesehen hat Tales of Destiny jedoch nichts Neues zu bieten. Das Spiel orientiert sich an die klassischen Rollenspiele wie Chrono Trigger oder Suikoden. Wer allerdings diese Rollenspiele richtig gern hat, der wird mit Tales of Destiny jede Menge Freude haben. Die Grafik hat sich gegenüber dem Vorgänger wenig verändert. Es laufen immer noch die knuddeligen, kleinen Figuren aus den alten Super Nintendo Klassiker durch unterschiedliche Städte, Dörfer, Weltkarte und Dungeons herum. Diesmal haben die Programmierer jedoch einige interessante Anime Filmsequenzen hinzugefügt, die wirklich genial ausgefallen sind. Auch wenn die Grafik ein wenig veraltet aussieht, finde ich dass sie total detaliert und vor allem abwechslungsreich dargestellt ist. In den zahlreichen Häusern zum Beispiel unterscheiden sich die verschieden Räume durch ihre Größe, durch den Bodenbelag, durch die Wandverkleidung, durch unterschiedliche Bilder oder auch durch Einrichtung und wirken außerdem noch fast authentisch. Bei vielen anderen Rollenspielen sind die Städte nicht so schön gestaltet. Auch wenn die Grafik einfach klasse ausgefallen ist, muss man Namco wegen der total ekligen Oberwelt kritisieren. Die Weltkarte wurde im Gegensatz zum Rest der Grafik nicht gezeichnet, sondern mit groben Polygonen erstellt. Es wurde zwar durch die Polygone eine Art Kugeleffekt erreicht, durch den es so wirkt, als ob die Party sich auf einer echten Weltkugel bewegt, allerdings hätte Namco darauf verzichten sollen. Eine feine und detalierte Darstellung ist mir Persönlich viel lieber. Das ist jedoch der einzige Kritikpunkt den man eigentlich vorwerfen kann denn bis auf die fürchterliche Weltkarte bietet Tales of Destiny meiner Meinung nach eine wunderschöne Grafik.


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