Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Ty the Tasmanian Tiger im Gamezone-Test


1 Bilder Ty the Tasmanian Tiger im Gamezone-Test

Ty der tasmanische Tiger hat sich in diesem Plattformspiel die Aufgabe gesetzt seine Freunde aus der Gefangenschaft der Traumzeit zu befreien. Damit ihm dies gelingt, bekommt er tatkräftige Unterstützung von seinem freund dem Koala, der eine Maschine gebaut hat zum finden der verlorenen Freunde. Damit die Maschine aber funktioniert, muss Ty so viele wie möglich der kreuz und quer verstreut liegenden Thundereggs (nein, das übersetze ich nicht) finden und ihm bringen.

Vom Gameplay her erwartet uns also ein Jump'n Run nach bester Mario Sunshine Manier. In den nicht kleinen, aber sehr hübsch gestalteten Level, gilt es also allerlei Dinge zu sammeln und die Freunde zu befreien, bis wirklich alle Aufgaben gelöst sind und der Level als erfüllt gilt. Dafür kommt Ty gerade Mal mit 17 davon daher, die man als geübter Spieler in unter zehn Stunden durchspielen kann, noch dazu wo die drei Bossgegner ihren Namen eigentlich nicht wirklich verdienen, so leicht sind sie zu besiegen. Dafür glänzen die Level besonders auf der Xbox mit ihren Details, vom grasbewachsenem Boden über die sehr nett gestalteten australischen Tiere bis hin zu den bunten Unterwasserwelten, in denen sich allerlei Fische und Pflanzen tummeln. Dafür ist man auch recht dankbar, denn wegen der vielen Abzweigungen in den Maps sieht man manche Stelle schon des öfteren um sich vergessene Gegenstände noch zu holen. Allerdings stört das dank der abwechslungsreichen Gegend kaum, die hektische Kamera schon eher. Diese nämlich hat es wirklich in sich, nicht einmal weil sie gerne in die falsche Richtung schaut, als vielmehr deswegen, weil sie sich zu nah an Ty heftet, so dass man manchmal kaum mehr etwas von der Umgebung sieht. Wie in diesem Genre üblich kann man aber die Kamera frei bewegen, so dass auch diese Klippe erfolgreich umschifft werden kann. Ansonsten nämlich gibt sich die Steuerung von ihrer besten Seite. Nie hat man das Gefühl die Kontrolle über Ty zu verlieren oder einen Sprung nicht auszuführen obwohl man die Taste drückte.

Das schönste an dem Game dürfte aber die gesamte grafische Präsentation sein, die sicher mit zu dem Besten gehört was das Genre zu bieten hat. Glatte Wände sucht man vergeblich und mit der Farbe wurde ebenfalls nicht gespart. Besonders auf der Xbox erkennt man einen Tick bessere Texturen und mehr Details in der Ferne, doch auch die anderen Konsolen müssen sich nicht schämen. Der Boden ist gespickt mit Gräsern und Steinchen zwischen denen sich die ganze Tierwelt Australiens versammelt zu haben scheint. Die Gewässer sehen ebenfalls hervorragend aus, nicht nur wegen ihrer Oberfläche, sondern auch wegen ihrem regen Leben unter Wasser. Dort tummeln sich Krabben, Fische, Muscheln und Pflanzen in hoher Anzahl. Trotz der vielen Details kommt das Game nie ins Schwitzen, die Framerate ist absolut stabil und das Geschehen am Schirm präsentiert sich absolut Ruckelfrei.
Bleibt noch die hohe Qualität der Zwischensequenzen zu erwähnen, die nicht nur die Story vorantreiben sondern ebenfalls sehr liebevoll und nett gestaltet sind.

Die Soundkulisse beschallt den Spieler mit für das Genre üblicher Happy-Musik, die sich allerdings ziemlich schnell zu wiederholen anfängt, was aber dank der australischen Töne nicht wirklich zum Problem wird. Trotzdem hätte man hier etwas mehr Abwechslung ins Spiel bringen können. Dafür geben sich die Geräusche und Stimmen ebenso ausgereift wie der Rest des Games. Allerdings sollte man nicht unerwähnt lassen, dass der australische Witz bei der deutschen Synchronisation komplett verloren ging.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Ty - The Tasmanian Tiger" ist ein gut gelungenes Plattformspiel mit wunderbarer Grafik und einem eher leichten Gameplay. Trotzdem eignet es sich auch für die etwas älteren Spieler, da die Entwickler zwar eine recht knuffige Grafik verwendeten, allerdings nicht ins kindische abgedriftet sind. Lediglich die Spielzeit mit deutlich unter zehn Stunden könnten die geübteren Spieler bemängeln, Gelegenheitszocker werden sich darüber vielleicht sogar freuen. Damit ist dieser Titel durchaus Konkurrenzfähig und muss sich vor den Genrevertretern nicht verstecken. Wer also ein klassisches Plattformspiel sucht welches bestens in die 3D Umgebung gehoben wurde, sollte sich Ty einmal näher betrachten, er hat das Potenzial zu begeistern.
Ty the Tasmanian Tiger (PS2)
  • Singleplayer
  • 7,3 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 8/10 
Pro & Contra
Sehr schöne Level
ausgereiftes Gameplay ohne Ecken und Kanten
Etwas kurz und leicht geraten
e_gz_ArticlePage_Default