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TD Overdrive: The Brotherhood of Speed - Strassen Rowdy - Leser-Test von The Mole


1 Bilder TD Overdrive: The Brotherhood of Speed - Strassen Rowdy - Leser-Test von The Mole
Die Test Drive Reihe, der auch dieses Spiel angehört, hatte früher mal einen durchaus guten Ruf. Nach etlichen Nachfolgern (dies hier ist Nummer sieben), wenig Neuerungen und zu grosser und guter Konkurenz, verlor Test Drive seinen guten Ruf und wurde eher zu den mittelmäßigen oder gar schlechten Games eingeordnet. Das hat mit Test Drive Overdrive ein Ende.

Die Story für den Underground Modus (entspricht dem Story Modus) ist recht simpel. Ihr seid Dennis Black ein kleinerer Drag Rennen Fahrer, der dringend Kohle braucht. Ein alter Bekannter von euch, Donald Clark, hat aber auch ein grosses Problem. Er nimmt an Test Drives Teil, das sind illegale Strassen Rennen, die Nachts stattfinden und in denen nur sehr reiche Leute mitfahren. Demnach sind auch nur Luxus Karossen mit unheimlich Power am Start der Test Drives. Nun vor einem wichtigen Rennen hatte Donald allerdings einen Unfall. Dadurch ist er im Rollstuhl gelandet und kann nicht mehr fahren. Er will aber sein Geld nicht verlieren und sucht einen Ersatz Fahrer. Dieser sollt ihr sein. Zuerst kommt ein kleiner Test auf euch zu, in dem ihr euer fahrerisches Können beweisen müsst. Besteht ihr geht es ins erste Rennen. Eure Konkurenten nehmen euch erst mit Skepsis auf. Da wären Lisa Lux, die weniger durch ihre Fahr- als durch ihre Flirtkünste auffällt, Big-T, der unglaublich aggressiv fahrende Gangster Rapper, Skeeter Grimshaw, ein sehr gut fahrender Hinterwäldler, Reese Weston, der einfach nur den Geschwindigkeitsrausch und die sportliche herausforderung liebt und zu guter letzt der arrogante und narzistische Nells von Stadt. Jeder hat einen eigenen Wagen und will an Stelle von dir auf den ersten Platz. Und das musst du verhindern. Für ein Rennspiel sicher eine recht gute Story, da es selten ist das ein Rennspiel überhaupt eine Story hat (reine rennspiele).

Grafisch kann Test Drive Overdrive auf jeden Fall sehr überzeugen.
Die Auto Modelle sind sehr gut geworden. Vor allem die Lackeffekte der Autos sind atemberaubend. Auch kleinere Details erfreuen das Auge. So sieht man nicht nur den Fahrer, man erkennt auch individuelle Aktionen, zum Beispiel schaut er beim Rückwärtsfahren vorsichtig nach hinten. Leider haben die Autos kein Schadensmodell. Auch die Umgebungen wissen zu überzeugen. Gerade in der Stadt sind viele Häuser, Bäume und andere Randobjekte, die die Strecken belebt machen. Auch die Fussgänger, die sich immer mit Hechtsprüngen vor euch retten, bestärken dies. Die "Zivilisten Autos", die nur so herumfahren, sehen auch recht gut aus. Dummerweise gibt es im Underground Modus fast nur Nachtfahrten, in denen zwar die Scheinwerfereffekte gut zur Geltung kommen, aber viele Details etwas versteckt werden. Das unglaublich hohe Tempo und der super flüssige Ablauf (zu jeder Zeit) entschädigen aber dafür und lassen die Grafik recht gut werden.

Der Sound ist so ziemlich der beste den es bisher in einem Rennspiel gab. Die Pallette der Songs bietet für jeden was. Es ist sowohl Gangster Rap, als auch Rock oder auch etwas Techno dabei.Die Songauswahl darf als gelungen bezeichnet werden. Wer lieber was anderes hören würde kann seine eigenen Songs einbauen. Das ist neben besserer Technik ein weiterer Vorteil der X-Box Version gegenüber der Playstation 2 Version. Aber auch die Motorengeräusche und die anderen Soundeffekte sind toll. Alles klingt sehr gut und recht realistisch. Somit kann man am Sound nichts aussetzen und nur als grandios bezeichnen.

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