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Syndicate: Syndicate - Leser-Test von tillitom


1 Bilder Syndicate: Syndicate - Leser-Test von tillitom [Quelle: EA]
Das Spiel Syndicate wurde von Electronic Arts herausgebracht. Es ist ein Strategiespiel, bei dem es aber merklich darum geht, andere Leute zu töten. Damals war dieses eines der ersten Games, bei denen man mehrere Personen gleichzeitig bewegen oder einzeln in der Gegend herumschicken konnte. Heut findet man das bei jedem guten Aufbau- und Ballerspiel.

Story:
Syndicate spielt im zweiundzwanzigsten Jahrhundert auf der Erde. Die Zeit von Kartellämtern und Sozialismus ist vorbei. Jetzt regiert der Kapitalismus. Große Konzerne aus Europa, Amerika und Japan überfluten die Welt und kaufen jeden ihrer Kontrahenten auf. Dadurch gibt es natürlich keinen Wettbewerb mehr unter den Händlern. Diese Großkonzerne kontrollieren durch ihre Marktführung das Leben der Menschen dieser Zeit.
Durch die Erfindung des sogenannten CHIP's entbrannte der Kampf der "Giganten" erst recht. Der CHIP ist ein Nackenimplantat für Menschen. Durch dieses wird die menschlich Psyche beeinflusst. Es ist so etwas wie eine "Cyberdroge". Ein Nebeneffekt, weswegen die Konzerne hinter der Produktion des CHIP's her sind ist, dass man Menschen, die ihn tragen, unbewusst kontrollieren kann. Nun ist es an er Aufgabe des Spielers, als Boss des europäischen Syndikats, die anderen sieben Konzerne vom Markt zu drängen. Hierzu stehen ihm eine fliegende Kommandozentrale und vier absolut brutale und willenlose Agenten zur Verfügung. Möge der Bessere gewinnen...

Gameplay:
Nachdem man zu Beginn des Spiels den Namen seines Syndikats und ein Logo ausgewählt hat, muss von Europa aus angefangen werden, die anderen Syndikate anzugreifen. Es gibt 50 Regionen, in welche der Spieler seine Agenten und sich selbst natürlich auch schicken kann. In jeder dieser Regionen muss eine Mission erfüllt werden. Je nach Region ist sie schwerer oder einfacher zu lösen. Eine Landkarte gibt darüber Aufschluss, ob die Mission leicht oder schwer ist und was zu tun ist. Es gibt Missionen, da muss ein gegnerischer Agentenführer ausgeschaltet werden, Wissenschaftler entführt oder technische Anlagen gesprengt werden. Damit die Agenten auch eine Chance haben, die Mission zu bestehen, müssen sie mit Waffen ausgerüstet werden. Hierzu stehen folgende zur Auswahl: Der Überzeugungsstrahl, mit diesem kann man Menschen willenlos machen und sie so entführen oder man kann sie als menschlichen Schutzschild um sich herum aufbauen; die Pistole, sie ist günstig aber nicht so gut; der Gaußwerfer, Megawaffe mit 3er Raketenwerfer; die Schrotflinte, der Streuschuss ist ziemlich effektiv; die MP, billig und schnelle Schussfolge; die Minigun, sehr schwer aber hohe Feuer- und Durchschlagskraft; der Laser, hohe Reichweite; der Flammenwerfer, mächtige Waffe mit wenigen Verletzten; die Fernwaffe, kann man auch Sniper sagen?; die Zeitbombe, riesige Explosion.
Man kann seine Agenten jedoch nicht nur mit Waffen ausstatten, sondern auch den Körper verbessern. Hierzu werden bionische Organe eingesetzt, die viel leistungsstärker sind, als die normalen Organe. Der Spieler sollte immer darauf achten, dass er auch forscht und somit neue Waffen und bessere Organe herstellen kann.
Nun geht's los. Alle sind ausgerüstet und werden im Zielgebiet abgesetzt. Am linken Bildschirmrand sieht man seine Agenten und ihren Status. Mit Hilfe des CHIP's ist es möglich, einige Einstellungen vorzunehmen. Man kann den Blutdruck, die Aufmerksamkeit und die Intelligenz einstellen. Auch sieht man dort ein Radar der Umgebung, auf dem man Freund und Feind erkennen kann. Auch die Waffenansicht ist dort untergebracht.
Will der Spieler seine Figuren zu dem Zielobjekt bewegen stehen ihm verschieden Möglichkeiten zur Verfügung. Entweder er macht es auf die alt bekannte Art und Weise, er läuft, oder er benutzt eines der herumstehenden Fahrzeuge. Um die Agenten zum laufen aufzufordern, muss man irgendwo im Gelände mit der linken Maustaste hinklicken. Damit kann man auch in ein Auto steigen. Hier gibt es Polizeiwagen, Zivilfahrzeuge und sogar Panzer. Diese können alle aber nur auf dafür vorgesehenen Trassen fahren. Mit der rechten Maustaste hingegen, kann man seine Waffe abfeuern. Dazu muss man ein Ziel anwählen und dann klicken. Dieses Ziel wird sofort bekämpft. Tipp: Sollte man in der Stadt herumlaufen, um zu einem bestimmten Ort zu gelangen, so sollte man seine Waffe immer einstecken, damit die Polizei nicht auf einen losgeht.
Hat man dann die Mission geschafft, wird die Region in der dieses Szenario stattfand ein Teil des eigenen Syndikats und färbt sich in der eigenen Farbe.
Auch gab es bei Syndicate einen Multiplayermodus, bei dem man gegen seine Kumpel im Netzwerk spielen konnte.

Grafik:
Für dieses Game ist die Grafik gut gelungen. Die Karte, wie die Städte in denen die Agenten abgesetzt werden sind gut anzusehen und man erkennt jedes Detail, so dass man sich beim Spiel nicht vertun kann und an einem Objekt vorbeiläuft. Auch die Auswahl der Waffen und Organe wurde gut umgesetzt.

Sound:
Gegen den Sound kann man auch nichts sagen. Für die "good old days" war er echt gut. Schusswechsel und das fahren der Autos wurde recht gut dargestellt.

Fazit:
Mit Syndicate hat Electronic Arts viele Spiele tagelang beschäftigt, den die einzelnen Missionen waren zwar alle gut, aber teilweise wirklich sehr schwer. Trotzdem wäre dieses Game mit neuer Aufmachung und neuen Missionen auch heute noch ein erfolgreiches Strategiespiel.

Negative Aspekte:
ab und zu schwere missionen

Positive Aspekte:
gutes gameplay und gute story

Infos zur Spielzeit:
tillitom hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    tillitom
  • 7.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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