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Sword of the Berserk im Gamezone-Test


1 Bilder Sword of the Berserk im Gamezone-Test
"Sword of the Berserk" entführt uns ins düstere Mittelalter voller Ritter, böser Herrscher und hinterhältiger Intrigen. In Person des unbarmherzigen Guts, welcher sich in Begleitung einer offensichtlich geisteskranken Frau sowie eines kleinen frechen Elf befindet, durchstreifen wir das Land auf der Suche nach einem Heilmittel für unsere traurige Begleitung. So begegnen wir zu Beginn einer kleinen Truppe von Schaustellern, welche mit ihrem Planwagen in einer steinigen Schlucht hängen geblieben sind. Just zu dem Zeitpunkt als diese von einer Horde Räuber überfallen werden stoßen wir zu ihnen und befreien sie selbstverständlich aus ihrer misslichen Lage. So gewinnen wir die ersten Freunde in dem Spiel, welche uns auch noch eine ziemliche Zeit lang begleiten werden. Denn die Story hinter "Sword of Berserk" beginnt sich erst langsam, dafür umso gewaltiger, zu entfalten. So erfahren wir, dass das Land von einer schrecklichen Plage heimgesucht wird, genannt Mandragorians. Menschen die von diesem Fluch befallen sind beginnen auf das Übelste zu mutieren, verbreiten Angst und schrecken und werden von der Bevölkerung bis zum Tode gejagt. Doch scheint sich ein viel tieferes Geheimnis hinter dem Fluch zu verbergen, denn der Bürgermeister des Dorfes betreibt ein eigenes geheimes Labor in dem er Versuche mit den armen Gestalten durchführt, die besser nicht ans Tageslicht gelangen. Ausgerechnet dieser Bürgermeister macht Guts ein unwiderstehliches Angebot, er verspricht ihm die Heilung seiner Begleiterin, unter der Bedingung, das Guts ihm das Herz des Mandragorian bringt, welches angeblich von einer Nonne im Nachbardorf beherbergt wird. Obwohl Guts inzwischen schon Zweifel hat, ob sein brutales Vorgehen richtig ist, lässt er sich auf das Geschäft ein ohne zu ahnen, dass er sich mit Macht anlegt die seine Kräfte bei weitem überschreitet.

Das Gameplay von "Sword of the Berserk" ist absolut linear aufgebaut. Im Grunde wechselt man nur zwischen den sehr stimmungsvollen Videosequenzen und den "Hack & Slay" Aktion-Parts hin und her, ab und zu unterbrochen von einfachen Quick-Time-Events. Der Schwerpunkt liegt aber eindeutig auf den Schlachtorgien, wenn man mir diesen Ausdruck erlaubt. Aber genau darum geht es in diesem Game, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Widersacher mit seinem überdimensionierten Schwert sowie einigen kleineren Waffen den Garaus zu machen. Dabei sparten die Spieldesigner nicht mit dem virtuellem Blut, welches Literweise verspritzt wird. Als besonderen Gag kann sich Guts in Rage versetzen, was automatisch geschieht sobald er eine bestimmte Menge Blut gesehen hat. Das Geschehen auf dem Schirm verfärbt sich sodann in Rot und Guts' Schläge werden härter bei gleichzeitiger Verminderung seines Schmerzempfindens. Zu guter Letzt stehen ihm noch eine Reihe Heiltränke zur Verfügung, für die man besonders bei den Boss-Gegnern sehr dankbar ist, die ansonsten kaum besiegbar wären. Denn soviel sei gesagt, "Sword of Berserk" ist nicht einfach zu meistern. Zum einen steigert sich der Schwierigkeitsgrad ziemlich flott bis in knackige Höhen, zum anderen kann man nicht manuell abspeichern sondern muss ein Kapitel bis zum Ende überleben, woraufhin der Fortschritt automatisch auf die VM gesichert wird. Insgesamt besitzt das Game gerade mal vier Kapitel, die es aber in sich haben. Um die Motivation trotzdem nicht in den Keller sinken zu lassen, haben die Entwickler eine sogenannte Price Box eingebaut, in der sich im Laufe des Spieles alle möglichen Goodies wiederfinden, wie eine Bilder- und Videogalerie oder ein Geschichtsbuch mit Hintergrundinformationen. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad kann man nach erfolgreichem beenden des Spieles die ganze Story noch einmal in einer anderen Person erleben, was besonders mit dem kleinen Elf ein Erlebnis ist.

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