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Swing Away Golf: Lasst uns die Keule schwingen! - Leser-Test von Eric_Draven


1 Bilder Swing Away Golf: Lasst uns die Keule schwingen! - Leser-Test von Eric_Draven
Von "T&E Soft" entwickelt, veröffentlichte der bekannte Spielepublisher "Electronic Arts" mit "Swing Away Golf" Ende des Jahres 2000 eins der ersten und bis heute wenigen Golfspiele für die Playstation 2, wobei man meines Wissens parallel dazu auch noch eine Variante für die PSOne auf den Markt brachte. Bei der PS2- Version hat man zunächst, neben den üblichen Optionen und den Credits, die Wahl zwischen dem Normalen Modus und dem Story Modus, weiterhin kann man hier auch seinen eigenen Kurs erstellen.


Der normale Modus:
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In ersterem kann man dabei entweder alleine, gegen Computergegner oder auch gegen bis zu drei weitere menschliche Gegner antreten, wobei allerdings zumindest bei der 4-Spieler-Variante ein Multitap von Nöten ist, wohingegen bei drei Spielern zwei Controller ausreichen. Anfänglich kann man hier jedoch leider nur auf dem Wald- Parcours in einem normalen Match gegeneinander spielen, sämtliche anderen Strecken und Spielformen müssen im Story Modus freigespielt werden. Weiterhin kann man noch eine Trainingsrunde mit einem vorgegebenen Golfer oder mit einem im Story Modus selbst erstellten Golfer absolvieren, bei der einem zunächst einmal anhand von Anleitungen und Hilfestellungen ein Gefühl für die Steuerung und den Ablauf des Spieles vermittelt werden soll.


Der Story Modus:
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Spätestens nach Absolvieren der verschiedenen Trainingsübungen sollte man nun eigentlich bestens gerüstet für den Story Modus sein. Nachdem man sich für einen der vorgegebenen Golfer entschieden hat, kann man diesem noch einen Namen geben und die Fähigkeitspunkte auf dessen Attribute verteilen. So hat jeder Spieler einen bestimmten Wert für die Entfernung, die er zu schlagen vermag, die Genauigkeit, mit der er Bälle plazieren kann, sein Ballgefühl, mit dessen Hilfe man den Ball auch Kurven in seiner Flugbahn beschreiben lassen kann und einen Recovery- Wert, der anzeigt, wie gut ein Spieler mit Schlägen aus Bunkern oder vom Rough zurechtkommt. Hat man die Punkte nun auf die verschiedenen Attribute verteilt, beginnt die eigentliche Karriere des Spielers.
Nun kann man sich in verschiedenen Turnieren und Wettbewerben Geld, Ausrüstungsgegenstände sowie weitere Fertigkeitspunkte verdienen. Mit dem entsprechenden Kapital lässt sich im Golf Shop neue Ausrüstung erwerben und es gibt unter dem Menüpunkt "Home" umfangreiche Statistiken zu den verschiedenen Parcours, eine Beliebtheitsrangliste (), eine Rangliste über das meiste Preisgeld sowie natürlich einen Trophäenraum. Außerdem speichert das Spiel nach einer abgeschlossenen Runde automatisch einige herausragende Szenen auf der Memory Card, die man sich dann auch später nochmals anschauen (oder wahlweise auch löschen) kann. Außerdem besteht nach jedem Turnier die Möglichkeit, seinen Spielstand auf der Memory Card zu sichern, wozu man allerdings bis zu 500 KB freien Platz benötigt.

Anhand der verschiedenen Turniere kann man im Story Modus nun verschiedene Level erreichen. Zunächst beginnt man als Amateurgolfer. Als solcher kann man noch kein Preisgeld sondern lediglich Sachpreise und Fähigkeitspunkte bei Turnieren gewinnen, bis man dann irgendwann den Pro- Test absolviert und bestanden hat. Von da an ist man nun ein Golf- Profi und eine Menge Wettkämpfe auf den verschiedenen Golfplätzen stehen einem jeden Monat zur Verfügung. Hat man dann eine Reihe dieser Wettkämpfe erfolgreich absolviert, tritt man irgendwann zum Test als Turnier- Golfer an, dem dritten und höchsten Level in "Swing Away Golf". Von nun an kann man an der Welttournee der Profi- Golfer teilnehmen und dort neben einem satten Preisgeld auch Turnierpunkte gewinnen, von denen man am Ende eines Jahres 30 Stück besitzen muss, um zum Master Emporium, dem höchsten aller Turniere, zugelassen zu werden.


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