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Surf Rocket Racers: Wasserspaß für Zwischendurch - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Surf Rocket Racers: Wasserspaß für Zwischendurch - Leser-Test von HALLofGAME
Es gab Zeiten, da fand alles was Rennspiel war wenn nicht auf, dann doch höchstens auf zwei Reifen statt. Lang, lang ist es her, inzwischen musste schon alles, was sich irgendwie bewegt, für diverse Rennspiele herhalten. Klar, dass da trendiges Sportgeräte nicht fehlen darf und was eignet sich besser für ein Rennspiel als Jet Ski? Für Sega Fans ist Surf Rocket Racer schon rein optisch ein kleiner Lichtblick. Zwar ist der UbiSoft Racer kein Sega Titel, er sieht aber immerhin fast so aus. Mag Sega auch in noch so grossen Schwierigkeiten stecken, stilbildend sind die arcadelastigen Inhouse Games offenbar trotzdem! Natürlich kommt Surf Rocket Racer texturtechnisch nicht hundertprotzentig an Segas Inhouse Originale ran, der Wiedererkennungswert ist dennoch eindeutig. Auch die inzwischen schon typischen Minispiele fehlen nicht und letztlich ist auch der nicht gerade riesige Umfang leider auch absolut segalike!

Sieht man von den üblichen Features wie Time Attack, Record-Screen und Optionsmenü ab, besteht Surf Rocket Racer aus drei Teilen: Championship, Tricks & Techniques und Hazard & Obstacles.

Im Championship müsst Ihr Euch in einigen Rennserien, den sogenannten Heats, gegen die genretypischen fünf Konkurrenten durchsetzen. Schafft Ihr es, am Ende mindestens die vorgegebene Platzierung zu erreichen, wird der nächste, schwerere Heat freigeschaltet. Doch Vorsicht vor dem in allen Rennen gnadenlos heruntertickenden Zeitlimt! Ist es einmal bei Null angekommen, ist das Spiel unweigerlich vorbei. Selbst wer dreimal den ersten Platz erzielt hat, fliegt bei Zeitüberschreitung gnadenlos raus und fängt von vorne an, ein Retry für Einzelrennen sucht man in diesem Mode vergebens. Unnötig zu sagen, dass sich hinter dieser Entscheidung einiges an Frustpotential verbergen kann.

Aber es gibt ja noch zwei andere Spielmodi, bei denen glücklicherweise jeder vergeigte Versuch bis zum Erfolg wiederholt werden kann. In Tricks & Techniques halten Euch diverse Aufgaben in Atem, wie z.B. zehn Loopings in einer bestimmten Zeit zu absolvieren, oder mit drei Sprüngen mindestens 500 Meter weit zu fliegen. Wie in Virtua Tennis begegnet Euch aber auch hier eine Zahlenwand, deren Felder allesamt umgedreht werden müssen und Einiges mehr. Die Nummer Drei im Variantenreigen, Hazard & Obstacles, schickt Euch dagegen wieder auf die Rennstrecke zurück. Allein mit Zeitlimit und Punktvorgabe gilt es hier, eine Runde erfolgreich abzuschliessen und gleichzeitig eine vorgegebene Anzahl von Punkten einzufahren. Zu diesem Zweck haben die Coder auf jeder Strecke Unmengen blauer, roter und weisser Ballons platziert, die Ihr auf Eurer Runde einfach nur Platzen lassen müsst.

Hat man alle sieben Strecken absolviert (davon drei versteckte), was nicht allzu schwer ist, ist auch dieser Mode erledigt. Wer die anderen beiden vorher schon erfolgreich hinter sich gebracht hat, kann nun das Spiel getrost im Schrank verschwinden lassen, denn das wars! Was nicht weiter schlimm wäre, man kennt es wie gesagt von Sega, wenn doch wenigstens Optik und Gameplay auf dem hohen Standard der Sega Arcade Hits abgesiedelt wären. Leider rangiert beides jedoch eine gute Stufe darunter.

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