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Super Spike V Ball: Sonne Strand + Beachvolleyball - Leser-Test von Restrictor


1 Bilder Super Spike V Ball: Sonne Strand + Beachvolleyball - Leser-Test von Restrictor
Super Spike V’ball war eines der wenigen Spiele, die den NES Vierspieler Adapter unterstützt haben, so dass es kein Problem war, sich hier mit drei Freunden auf eine Partie Beachvolleyball zu treffen. Da hier sowieso zwei gegen zwei gespielt wird, kann man also hierbei seine Schuld nicht auf unfähige Computermitspieler abwälzen.

Euch stehen nur eine begrenzte Anzahl an Bewegungen zur Verfügung. Mit der B Taste springt bzw. blockt ihr. Mit dem A Knopf hingegen führt ihr Schläge aus. Wenn ihr den Aufschlag ausführt, sieht der Gegner anhand eines Fadenkreuzes wo der Ball landen wird. An diese Stelle kann er sich hinbewegen um den Ball anzunehmen. Da beim Beachvolleyball maximal 3 Ballkontakte erlaubt sind, wird mit dem zweiten Ballkontakt der Ball normalerweise hochgepritscht, damit mit dem dritten Kontakt der Ball geschmettert werden kann, damit der Gegner wenig Chancen hat ihn retournieren zu können.

Falls ihr während des Sprunges zum Schmetterschlag ganz schnell hintereinander mehrmals B drückt, beginnt der Arm des Spielers zu blinken. Drückt ihr nun A führt ihr einen extrem verstärkten Schmetterschlag aus, der kaum anzunehmen ist und falls es doch gelingen sollte, höchstwahrscheinlich irgendwo im Publikum landet.

Kritisieren muss ich dabei, dass man die Stelle, an die der Ball hingeschmettert werden soll nicht im geringsten bestimmen kann. Meistens geht der Ball zwar dorthin wo es zu einem Punktgewinn führt, doch ein bißchen mehr Interaktion in dieser Sache hätte mir schon mehr gefallen. Ebenso weiß auch der Empfänger nicht wo der Schmetterball hingeht (das entspricht ja auch der Realität). Dennoch reicht es einfach den A Knopf zu drücken und sollte der Ball tatsächlich annähernd in der Nähe des Spielers eintreffen schmeißt er sich wie von Geisterhand in die richtige Richtung und nimmt den Ball an.

Bemängeln muß ich, dass der Schwierigkeitsgrad von leicht recht spät auf mittel umschwenkt und kurz danach auf unfair steigert. Sobald ihr die Sache mit dem Superschmetterball kapiert habt, kommt ihr locker bis zur Weltmeisterschaft. Danach wird es ein bißchen schwieriger. Habt ihr jedoch die Weltmeisterschaft gewonnen, tretet ihr als nächstes gegen die Auswahl der US Navy an (Logik?). Diese können alle Schmetterbälle perfekt annehmen, und platzieren aber ihre Schmetterbälle an Stellen wo man selbst nicht mehr rankommt. Aus meiner Sicht ist es unmöglich dieses Team zu schlagen.

Grafisch und musikalisch wird ausreichende Kost geboten. Das Spielfeld ist zwar nur einfarbig, aber nun gut, es ist ja nun mal Sand. Dafür gibt es wenigstens ein Publikum und eine von Spielort zu Spielort verschiedene Hintergrundgrafik. Der Sound ist auch nicht so schlecht. Zwar gibt es nur wenige Melodien, doch die tragen eher zur Atmosphäre bei, als das sie stören. Dagegen lassen sich die Soundeffekte an einer Hand abzählen und sind zudem nicht ganz so toll. Hier hätte mehr drin sein können.

Fazit: Wer das Spiel zu viert spielt kommt vollständig auf seine Kosten. Wer aber alleine spielt wird bedeutend weniger Spaß haben. Die ersten Gegner putzt ihr weg, dann wird es mittelschwer und dann unfair. Das kann schon frustrierend sein. Daher kann ich es für Einzelspieler nicht weiter empfehlen. Wartet lieber auf „Beach Spikers“ für GCN wo sich endlich mal wieder ein Spiel dieser Sportart annimmt.

Negative Aspekte:
kleine Gameplay Schwächen

Positive Aspekte:
4 Spieler Modus

Infos zur Spielzeit:
Restrictor hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Restrictor
  • 6.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 6/10
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