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Super Smash Bros. Melee: Lahmes Rumgedrücke - Leser-Test von soldier79


1 Bilder Super Smash Bros. Melee: Lahmes Rumgedrücke - Leser-Test von soldier79
Es ist wieder soweit, alles was bei Nintendo Rang und Namen hat findet sich wieder zusammen, um im Kampf festzustellen, wer der Beste Nintendocharakter aller Zeiten ist. Mit dabei sind u. a. so bekannte Namen wie Mario, Link, Donkey Kong usw.
Jeder der Charaktere hat natürlich seine eigenen Moves, so ist z. B. Samus Aran aus Metroid immer noch dazu in der Lage sich zusammen zu rollen und kleine Bömbchen abzulegen. Link dagegen setzt seinen Kontrahenten mit altbekanntem wie Bumerang, Pfeil und Bogen und natürlich seinem Schwert mächtig zu.
Desweiteren haben die Charaktere auch Ihre speziellen Arenen mitgebracht in denen die Kämpfe durchgeführt werden. So kämpft Captain Falcon auf einer echten F-Zero-Rennstrecke während Fox McCloud in luftiger Höhe seinen Heimvorteil ausnutzt.
Im Zusammenhang mit den Arenen ist zu erwähnen, daß diese interaktiv sind und somit von nicht unerheblicher Wichtigkeit für das Kampfgeschehen sind. So wird z. B. während einem Kampf auf der Rennstrecke gleichzeitig ein Rennen gefahren wobei die Helden darauf achten müssen nicht überfahren zu werden.
Nachdem man sich einen der zahlreichen Modi's ausgewählt hat geht es auf in den Kampf. Das Kampfsystem unterscheidet sich dabei von anderen Beat 'm ups grundlegend, denn man hat keinen Lebensbalken, sondern lediglich eine Prozentanzeige die nach einem Treffer, je nach Schwere, mehr oder weniger steigt. Umso so höher diese Prozentanzeige steigt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, das Du mit dem nächsten Treffer von der Arena geworfen wirst. Man kann also sagen das die Höhe der Prozentanzeige aussagt wie das Flugverhalten des jeweiligen Charakters ist. Fliegt man aus der Arena bekommt man Punkte abgezogen und erscheint mit zurückgesetzter Prozentanzeige wieder in der Arena. Der Charakter der Dich herausgeschmissen hat bekommt natürlich Punkte gutgeschrieben. Charaktere die sich selbstmörderisch in die Tiefe werfen bekommen nur einen Punkt abgezogen, die Gegner bekommen aber auch keinen dazu.
Das von selbst in die Tiefe fallen passiert nur allzu oft, denn das Spiel ist gerade mit mehreren Gegnern sehr unübersichtlich. Alle Prügeln wild aufeinander los und ehe man sich versieht hat man einen Schritt zuviel gemacht.
Durch diese Unübersichtlichkeit wird man oft dazu verleitet nur wild auf die Knöpfe zu drücken, ohne Sinn und Verstand und vor allem ohne Sinn für Verteidigung. Bestraft wird dieses tun nicht, im Gegenteil, zumeist gewinnt man dadurch auch noch und ist somit auch gar nicht gezwungen irgendetwas daran zu ändern.

Des einen Freud des anderen Leid, denn insbesondere für den Multiplayer Modus hat dieses natürlich auch seine Vorteile.
Durch die simple Belegung der Tasten mit Kampfaktionen ist es für Neueinsteiger sehr einfach in das Spiel hineinzufinden. Eigentlich reichen die Tasten A und B sowie das Steuerkreuz um alle wichtigen Aktionen auszuführen. Komplizierte 10 Tastenaktionen sind hier völlig undenkbar. So kann man dem Game einen Reiz am Multiplayer-Spiel, welches es ja eigentlich auch ist, nicht absprechen.

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