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Super Mario Sunshine: Topp oder Flopp? - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Super Mario Sunshine: Topp oder Flopp? - Leser-Test von perfect007
Das hätte sich der heutige Stardesigner Shigeru Miyamoto wohl vor zwanzig Jahren nicht träumen lassen, dass seine damals erfunden Figur Mario heutzutage teilweise schon bekannter sein wird, wie Disneys Mickey Mouse. Aber dem ist so. Doch hat Nintendos Maskottchen seit seiner Geburt schon einige Entwicklungen durchgemacht. Aus dem Pixelgesicht wurde eine nette, pummelige Comicfigur, die man zumeist in einer blauen Latzhose und einen rotem Hemd antreffen kann. Zuletzt erschien im Jahre 1996 Super Mario 64, wo das altbekannte Spielprinzip zum ersten mal in die dritte Dimension befördert wurde. Das gelang damals in einer noch nie da gewesenen Perfektion und bescherte uns eines der besten Jump & Runs, die es bisher gab. Nun schickte die Firma Nintendo ihr Maskottchen in Super Mario Sunshine endlich auch auf der neuesten Konsole ins Rennen. Abermals darf der Spieler nun die Rolle von Mario übernehmen und sich in einem kunterbunten Jump & Run Abenteuer austoben. Doch kann man den Klassiker Mario 64 überhaupt noch Toppen? Kann das Spiel die Ansprüche der Spieler erfüllen, auch wenn es im Vorfeld vor allem wegen der gewöhnungsbedürftigen Grafik (Nintendo 64 Stil) für Aufregung sorgte? Nun dass dürfte mit diesem Test zu dem Spiel wohl zu genüge geklärt werden.

Nach dem einschalten des Nintendo GameCubes bekommt man erst mal ein nettes Introvideo zu sehen. Schon das ist für Mariospiele einzigartig. Hier wird man dann schon mal in die eigentliche Geschichte des Spieles eingeführt. Nach all den Strapazen, die Mario in der letzten Zeit hinter sich gebracht hat, hat er sich einen Urlaub mit der Prinzessin und ihren Gefährten aus dem Pilzkönigreich mehr als verdient. Im Flugzeug bekommen sie nun kurz vor der Landung auf ihrer Trauminsel einen Bericht im TV über Isla Delfino. Während Mario dabei von Sonne, Strand und Meer träumt, scheint Toad von den Früchten zu träumen. Nur der Prinzessin fällt ein Unbekannter im Hintergrund eine Szene auf, der aussieht wie Mario. Doch auch Marios Träume sollten sich in Luft auflösen, sobald er und seine Freunde auf der Insel ankommen. Doch eigentlich war das Intro schon in der Luft im Flieger abgeschlossen, denn dann erreicht man das Titelbind und das Menü (oder auch vorher durch betätigen der Starttaste). Hier hat man dann die Möglichkeit unter drei Speicherplätzen zu wählen, die man auch nach belieben kopieren und wieder löschen kann. Zudem kommt man hier auch schon in die Optionen, um das Spiel den Wünschen anzupassen. Schon allein dieses Menü erweckt den Eindruck, dass sich Nintendo bei diesem Spiel wieder sehr viel Mühe gegeben hat. Denn man steuert hier Mario durch die Gegend und muss mit ihm einfach gegen Blöcke springen, um die Menüpunkte aufzurufen. Es ist zwar eine Spielerei, dennoch fällt dies positiv auf. Nach dem man nun das Spiel startet, geht die Geschichte um Isla Delfino weiter.
Nach dem der Flieger nun gelandet ist, verfliegen Marios Träume. Die malerische Insel wurde über und über mit Farbklecksen beschmiert. Zudem soll laut den Zeugenaussagen ein kleiner, pummeliger Kerl mit einer Knollnase und Schnauzer dafür verantwortlich sein, also MARIO! Für den Spieler ist es klar, dass es nicht Mario sein kann, ist er doch grad erst mit dem Flieger gelandet, doch die Inselbewohner sehen das anderes. Diese verurteilen ihn in einer Gerichtsverhandlung. Er muss so lange auf der Insel bleiben, bis er alle Schmierereien entfernt und den Bewohnern geholfen hat. All das wird auch weiterhin durch ein comicartiges Video dargestellt, das sogar relativ lange geht und englische Sprachausgabe bieten kann. Zwischen drinnen gibt es noch eine Unterbrechung am Flughafen, wo man die Hauptwaffe von Mario in diesem Spiel finden wird. Denn auch dort findet Mario einen großen Farbklecks. Von einem Bewohner wird Mario den Dreckweg 08/17 (gibt’s hier irgendwie Parallelen zu Luigi’s Mansion? ) bekommen. Dies ist eine Maschine, die man mit Wasser voll tanken kann. Anschließend, voll mit Wasser, kann Mario diese wie eine Wasserpistole nutzen und die Gegend säubern. Doch auch noch andere neue Möglichkeiten werden sich im späteren Verlauf des Spieles Mario bieten, zu denen ich nachher kommen werde. Schon allein in den Videos und den Gesprächen mit den Einwohnern und Dreckweg 08/17 (ja er kann sogar reden) merkt man, dass man hier ein Spiel mit viel Humor uns Spaß geboten bekommt. Nicht umsonst kommt man auf einen solchen Namen für diese „Wasserpistole“ die sich Mario übrigens auf den Rücken schnallen und ein ständiger Begleiter sein wird.

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