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Super Mario Sunshine: SMS = Super Mario Sunshine - Leser-Test von buckshot


1 Bilder Super Mario Sunshine: SMS = Super Mario Sunshine - Leser-Test von buckshot
Mario ist unbestritten der berühmteste Videospielheld schlechthin. Nachdem der GameCube Launch noch seinem Bruder Luigi vorbehalten war, gibt der pummelige Latzhosenträger rechtzeitig zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft sein 128 Bit Debüt. Die Mission ist eindeutig: Als Nintendos Zugpferd soll Mario für ordentliche Hardwareabsatzzahlen sorgen. In Japan und den USA ist dem kleinen Klempner dies bereits auf eindrucksvolle Weise gelungen. Mit 350. 000 durchverkauften Einheiten in nur 10 Tagen konnte Super Mario Sunshine in den Staaten einen Rekordabsatz verbuchen und hat sich sogar schneller verkauft als "GTA III" oder "Halo" auf den Konkurrenzsystemen.

Alles könnte so schön sein. Nachdem Mario Prinzessin Peach schon so oft aus den Klauen diverser Fieslinge gerettet hat, darf er endlich mit ihr in den wohlverdienten Urlaub. Das Ziel der Reise: die idyllische Südsee Ferieninsel Dolphic Island. Doch Faulenzen in der Sonne ist nicht, denn bereits bei der Ankunft am Flughafen wartet Ärger auf den Helden mit der roten Mütze. Ein Schmutzfink hat die gesamte Insel mit klebriger Farbe beschmiert. Da sich der Übeltäter zu allem Überfluss auch noch als Mario ausgegeben hat, sind die Inselbewohner stinksauer auf den Klempner und sehen in ihm den Schuldigen an diesem Desaster. Die Bestrafung für Mario besteht darin die Insel unter Zuhilfenahme einer Wasserkanone zu reinigen.

Ähnlich wie im Vorgänger Super Mario 64, hat der Spieler nun die Aufgabe den "Mann mit der roten Mütze" durch phantasievolle 3-D Welten zu steuern, in insgesamt sieben Levels diverse Aufgaben zu lösen und 120 Shines zu sammeln. Unterstützung erfährt Mario diesmal wieder von Yoshi, dem kleinen Minidinosaurier. Der ist zwar Wasserscheu, kann dafür aber Fruchtsaft spucken, lästige Gegner verspeisen oder als flinkes Reittier dienen.

Mario darf auf seine bekannten Fähigkeiten wie rennen, hüpfen, hangeln, balancieren, schwimmen, tauchen, klettern sowie Wand-, Salto- und Dreisprünge vertrauen. Mit der Stampfattacke lassen sich fiese Gegner plätten oder Kisten zerstören. Per Spinning High Jump gelangt Mario auf besonders hoch gelegene Plattformen. Alles beim alten also? Nicht ganz, Nintendo wäre nicht Nintendo würden sie unter Regie von Shigeru Miyamoto nicht innovative Ideen ins das neue Abenteuer integrieren.

So sorgt allen voran die eingangs erwähnte Wasserkanone für frischen Wind. Sie dient nicht nur als Reinigungswerkzeug um die Südseeidylle von der schmierigen Farbe zu befreien, sondern bietet auf Steuerungstechnisch neue Möglichkeiten. Mario bekämpft damit seine Gegner, nützt die Spritze als Antrieb oder bringt durch einen gezielten Schuss z. B. Windräder in Bewegung. Die Wasserkanone lässt sich auch als Jetpack zweckentfremden um kurze Distanzen im Flug zurück zu legen..

Schnell stellt sich heraus, dass es einen Mario Doppelgänger im Ferienparadies gibt, der für die Umweltverschmutzung der Insel verantwortliche ist. So hat man alle Hände voll zu tun: Insel putzen, alle verschwundenen Shines finden und zugleich aufpassen, dass der Bösewicht sich nicht an Peach vergreift. Die klassischen Grundlagen für ein spaßiges Mario Abenteuer eben!

Auf den ersten Blick könnte man von den teils wenig detaillierten Texturen oder simpel modellierten Gegner glatt etwas enttäuscht sein. Doch schnell rücken die kilometerlange Fernsicht, liebevolle Details wie gelungene Wasser- und Spiegeleffekte oder Kondensstreifen von Flugzeugen am Himmel die Verhältnisse wieder ins rechte Licht. Läuft Mario durch Farbpfützen, ärgert er sich über Schmutzflecken an seiner Kleidung und hinterlässt anschließend Fußspuren in der Landschaft. Akustisch überspielen beschwingte Karibikklänge in feinstem Dolby Prologic II Surround Sound die gewohnt krächzenden Sprachsamples.

Super Mario Sunshine wird den hohen Erwartungen vollauf gerecht und übertrifft Luigis Mansion sowohl in Umfang, Abwechslung wie Spielspaß um Längen.

Negative Aspekte:
teils simple Texturen

Positive Aspekte:
Gameplay

Infos zur Spielzeit:
buckshot hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    buckshot
  • 9.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 9.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 10/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 10/10
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