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Super Mario Sunshine: Mario ist cool - Leser-Test von agony


1 Bilder Super Mario Sunshine: Mario ist cool - Leser-Test von agony
Was Super Mario betrifft, gibt es nur 3 Gruppen von Menschen. Die erste kennt Mario nicht(wohl die wenigsten), die zweite kann mit Mario überhaupt nichts anfangen und die dritte Gruppe besteht Mario Fanatikern. Eine Zwischenlösung gibt es nicht, denn Mario war schon immer Geschmacksache. Dies gilt auch für den neusten Teil Super Mario Sunshine, welcher nun für Nintendos Gamecube erhältlich ist. Nach dem ersten 3D-Abenteuer auf dem N64 ist auch der zweite Teil komplett in 3D. Auf der neusten Nintendo-Hardware darf nun Mario zeigen, was er kann.

Die Geschichte ist einmal wieder nicht sonderlich spektakulär. Mario und seine Prinzessin Peach möchten mal so richtig Urlaub machen. Ausgesucht haben sie sich die tropische Insel Isla Delinfo. Doch dort geschehen zufällig schreckliche Dinge. Jemand, der das Aussehen von Mario hat, treibt sein Unwesen und beschmiert die ganze Insel mit merkwürdigen Malereien. Mario wird dafür verantwortlich gemacht, obwohl er nix damit zu tun hat. So wird er bereits im Anfangs-Video dazu verurteilt, die Insel wieder zu bereinigen. Eine Wasserspritze soll ihm dabei behilflich sein, das Rätsel des Doppelgängers zu lösen.

Erwartet man ein hochwertiges Anfangsvideo, so wird man doch etwas enttäuscht. Grafisch erinnern die Sequenzen eher an Nintendo 64 - Zeiten, doch leitet die Geschichte dennoch gut auf den Beginn des Spiels ein.

Mario startet nun auf besagter Insel und darf erste Rätsel lösen, mit den zahlreichen Bewohnern reden und Flecke mit dem Dreckweck 08/17 beseitigen. Das sehr gut gestaltete Handbuch hilft dabei, den Joypad richtig zu bedienen und die doch relativ komplexe Steuerung innerhalb kurzer Zeit zu verstehen.

Der Ausgangspunkt des Spiels ist die Piazza Delfino, von wo aus man die zahlreichen Abenteuer beginnt. Nach einigen Missionen werden immer wieder neue Spielabschnitte freigeschaltet und somit die Hauptaufgabe ermöglicht, die sogenannten Insignien zu sammeln. Diese Sterne wurden auf der ganzen Insel verteilt und Mario darf diese natürlich einsammeln. Je mehr Insignien man besitzt, umso mehr neue Welten werden freigeschaltet und umso näher kommt man dem Rätsel des Doppelgängers auf die Spur.

Wer den Vorgänger Super Mario 64 bereits gespielt hat, wird viele Parallelen erkennen. Das Spielprinzip wurde nicht grundlegend geändert. Eher wurde Super Mario Sunshine im Detail verbessert und um einige Möglichkeiten bereichert. Man läuft umher, sammelt Münzen ein, löst einfache und abwechslungsreiche Rätsel und sammelt dabei die wichtigen Sterne ein, um im Spiel voranzukommen.

Eine Besonderheit ist dabei die Wasserspritze, mit der man nicht nur Gegner beseitigen kann sondern auch kurze Zeit die Möglichkeit hat, zu fliegen. Ohne diese Spritze wäre Mario wohl aufgeschmissen. J

Der Spielverlauf ist sehr abwechslungsreich. So entdeckt man innerhalb eines Abschnittes neue Landschaften und findet versteckte Schätze. Die Rätsel sind durchdacht und liebevoll gestaltet. In regelmäßigen Abständen findet man Geschicklichkeits-Levels vor, die bereits im Vorgänger vorhanden waren. Hier hüpft man in klassischer Mario-Manier über Plattformen und muss versuchen, den Stern zu erreichen.

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