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Super Mario Kart: Der Fun-Racer überhaupt - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Super Mario Kart: Der Fun-Racer überhaupt - Leser-Test von perfect007
Wir schreiben das Jahr 1992. Nintendo feierte mit der Veröffentlichung des Super Nintendos große Erfolge, doch ein weiteres Spiel muss her. Da erscheint ein ganz unscheinbarer Titel, Super Mariokart. Ein Kartspiel mit Super Mario? Ja genau, und dieses hatte dann wohl auch die Videospielwelt drastisch verändert. Denn dieses Spiel war wohl das aller erste Spiel, was man unter den heute sehr beliebten Fun-Racern zählen kann und ist damit der Urvater.

Daher heißt es Modul rein Spaß raus. Mit den bekanntesten Charakteren von Nintendo darf man sich auf die Kartpisten begeben. Da wären zum Beispiel Mario und sein kleiner Bruder Luigi, Prinzessin, der süße Drache Yoshi und noch einige mehr. Alle stammen sie aus den Super Mario Spielen und dürften allen bekannt sein. Einzig allein der Affe tanz da aus der Reihe, denn Donkey Kong Jr. hat nur indirekt was mit Mario zu tun (in dem Acardespiel Donkey Kong Jr.). Alle Fahrer weisen natürlich unterschiedliche Fähigkeiten auf. So bekommt man mit Mario oder Luigi perfekte Allrounder ohne Stärken, aber auch ohne Schwächen. Die fetten Brummer von Bowser und Donkey Kong Jr. dagegen sind zwar sehr schnell, nur muss man sie erst mal mit dieser miesen Beschleunigung auf die hohe Geschwindigkeit bringen. Aber mal in Fahrt kann sie kaum einer aufhalten. In Zweikämpfen zum Beispiel werden sie wohl immer die Sieger beleiben, während die kleinen Fahrer wie Toad oder Koopa Troopa (die Schildkröte aus den Mario Spielen) sofort bei einen Rempler den kürzeren ziehen werden. Besonders interessant ist aber auch, dass jeder Fahrer auch unterschiedlich auf die Streckenbelege reagiert. So kann der eine oder andere Fahrer auf Teer nicht so gut fahren wie im Sand. So hat man schließlich die Qual der Wahl, welcher Fahrer für den Spieler am besten geeignet ist.

Doch in den Rennen selber zählt nicht nur reines Fahrkönnen. Zwar ist es bei Rennspielen immer ein Vorteil, wenn man die Strecken und deren Verläufe kennt, damit man in den Kurven schneller und besser reagieren kann. Doch die Entwickler haben sich für Mariokart etwas ganz besonders ausgedacht, was dieses Spiel auch von den anderen Spielen wohltuend abhob. Auf allen Strecken sind auf dem Boden sogenannte Fragezeichenblöcke verteilt. Sobald man darüber fährt, erhält man über einen Zufallgenerator, den man per Tastendruck auch früher stoppen kann, spezielle Extras. So kann man aus den Mariospielen bekannte Gegenstände wie grüne oder rote Panzer, einen Pilz, den Superstern, die Feder und weitere Dinge einsammeln. All diese Gegenstände kann man dann per Knopfdruck im Rennen anwenden. Mit den Panzern zum Beispiel kann man seine Gegner ärgern, indem man diese abschießt. Dabei ist der Rote der gemeinere, da dieser zielsuchend wirkt. Somit kann man seine Kontrahenten für einige Sekunden ausschalten. Aber auch Bananenschalen haben eine solche Wirkung, wenn einer darüber fährt. Der Stern macht unbesiegbar und der Pilz gibt einen zusätzlichen Geschwindigkeitschub. Am seltensten wird man den Blitz bekommen, da er auch die größte Wirkung hat. Dadurch werden alle anderen Fahrer klein und langsam und man hat es leicht, ein paar Plätze gut zu machen. Gerade durch diese neue Extras machte das Spiel besonders viel Spaß. Da kommt so richtig Schadenfreude auf. Das Gameplay in dieser Hinsicht war sogar so gut und erfolgreich, dass sehr viele Klone des Spieles folgen. Doch keines kam je an die Klasse eines Mariokart ran.

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