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Super Mario Bros.: Nintendos Meilenstein - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Super Mario Bros.: Nintendos Meilenstein - Leser-Test von perfect007
Als sich vor vielen Jahren Nintendos Spieledesinger zusammensetzten um ein neues Spiel für ihre schon damals recht beliebte Spielekonsole, das Nintendo Entertainment System, zu entwickeln, hätten genau diese wohl nie gedacht, dass dieses Spiel nicht nur ihre Firmengeschichte, sonder sogar die komplette Videospielegeschickte prägen würde. Dieses Spiel war wohl letztendlich der Ausschlag für den großen Erfolg der Konsole.

Doch auch das Spiel selber war schon recht revolutionär. Ein Game, das einem solch eine Komplexität bot gab es bis dato schlechthin gar nicht. Klar, dass spätere dies mit protziger Technik überbieten konnten, doch angesichts des damaligen Entwicklungsstandes stellte der Titel einen echten Fortschritt dar. Vor allem in technischer Hinsicht. Spiel behilt seinen Mythos und ist der Videospielklassiker überhaupt.

Aber nun mal zum Spiel selber, wobei ich mit der Story beginnen will: im Königreich Schwammerl herrscht totale Unruhe. Was verständlich ist, denn ihre Prinzessin wurde vom bösartigen Bowser, dem König der Koopas entführt. Er hält Prinzessin Toadstool nun in seinem Reich im finsteren Schloß gefangen. Der Klempner Mario und sein Bruder Luigi machen sich natürlich sofort auf den Weg die arme Prinzessin zu befreien. Die Gebrüder sind übrigens leicht zu unterscheiden, da Mario immer rot trägt, klein und etwas rundlich ist, während Luigi grüne Klamotten bevorzugt trägt, groß und dünn ist.

Dieses Jump n' Run war wohl das erste Spiel in dem sich die Hauptfigur verwandeln konnte. Findet man beispielsweise einen Pilz, wird der Charakter größer und ist damit stärker und nicht so empfindlich. Falls dann auch noch eine Feuerblume gefunden wird, so kann er sich in „Feuermario“ verwandeln, der Feuerkugeln schießen kann. Dies geht aber nur, wenn man schon ein großer Mario (bzw. Lugi) ist. Im verwandeltem Zustand steht dem Spieler dadurch ein Extra-Leben zur Verfügung,. Denn wenn ein Gegner nun den Protagonisten erwischt, verliert man kein Leben sondern verwandelt sich in die Vorstufe zurück.
Außerdem gibt es noch einen Stern, der Mario für eine Zeit lang unbesiegbar macht und einen grünen 1-Up Pilz, der ein Bonusleben einbringt.

Die Spielewelten kann man ganz grob in vier Abschnitte unterteilen. Da wären die Oberwelten, in denen man den größten Teil der Reise verbringt, die Unterwelten in denen es gilt den Ausgang nach oben zu finden, die Wasserwelten in denen man sich durch heimtückische Gewässer kämpfen muss, und die sogenannten Himmelswelten. Diese „Himmelswelten“ sind hohe Gebirge auf denen es gilt über gefährliche Schluchten zu springen, ohne auch nur ein einziges mal in den Abgrund zu fallen – und diese werdet ihr auch im gesamten Spielverlauf zu genüge antreffen.
Zuletzt gibt es noch das „Bowsercastle“, dass jeweil den Endlevel jeder Welt darstellt. Es gibt also acht Welten, die wiederum in vier einzelne Level unterteilt sind. Das Schloss stellt dann immer das letzte Level einer Welt dar. Das Ziel in diesen Schlössern ist sich Bowser zu stellen und ihn entweder mit Feuerbällen zu schlagen oder aber auf einen kleinen Hammer hinter ihm zu springen, der ihm den Boden unter den Füßen wegreißt, und ihn so in die Tiefe reist. Im letzen Level der achten Welt kann man dann endlich nach einem harten Kampf mit Bowser die geliebte Prinzessin wieder in die arme schließen.

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