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Super Mario 64: Das beste Design aller Zeiten - Leser-Test von Andy1977


1 Bilder Super Mario 64: Das beste Design aller Zeiten - Leser-Test von Andy1977
Ich mag Jump'n'Runs. Auf dem C64 konnte ich mich für Spiele wie Great Giana Sisters, Jumpman oder Bubble Bobble schnell begeistern. Rainbow Islands war mein erstes Amiga-Spiel und gehört wie der Vorgänger zu meinen All-Time Favorites.
Mario bin ich zwar schon auf dem C64 begegnet, Super Mario habe ich dagegen erst auf dem Game-Boy und auf dem Super-Nintendo so richtig kennen gelernt. Meine Meinung: Hervorragend designt und kaum besser zu machen. Ich spielte dank der Super Mario All-Stars erst 1993 den legendären Klassiker Super Mario Bros. 3 und sagte mir: Das kann Myamoto kaum besser hin kriegen. Außer, er nutzt eine neue Dimension. Und genau deshalb musste er Super Mario 64 erfinden, dass meiner Meinung nach beste Videospiel aller Zeiten (zusammen mit Tetris, selbstredend :-)

Die Story ist praktisch nicht vorhanden, wohl aber die bekannten Charaktere: Mario ist der Held, die kleinen Pilzköpfe sowie Prinzessin Toadstool brauchen seine Hilfe und Bowser mimt den Bösewichten.
Nur diesmal hüpfen und laufen Sie nicht in einer 2D-Welt umher, sondern in einer atemberaubenden 3D-Kulisse (aus der Sicht von 1996, versteht sich): Große Areale, bunte Farben und brillante Animationen erstrahlen vor den Augen zahlreicher Mario-Fans.

Das Spiel besteht aus 15 Levels, die allesamt durch ein weiteres Areal (genauer gesagt handelt es sich um ein Schloß) miteinander verbunden sind. In jenem Schloß besteht aus mehreren Türen und Bilder. Ein Bild bringt Sie zu einem Level, während Türen meist mit einer Sternchenanzahl versehen sind. Falls Sie nicht die erforderliche Anzahl der Sterne besitzen, können Sie auch nicht durch die entsprechende Tür hindurch gehen.
Sterne sammeln Sie hauptsächlich in den einzelnen Levels. In jedem können Sie sechs Aufgaben erledigen, für welche Sie jeweils einen Stern erlangen können. Die Aufgaben sind extrem unterschiedlich: Sie müssen einen bestimmten Punkt erreichen, müssen irgendwelche Gegner erledigen, Wettrennen laufen, rote Münzen einsammeln, usw. Einen zusätzlichen Stern pro Level können Sie zudem durch das Einsammeln von hundert gelben Münzen bekommen.
Auch sollten Sie sich das Schloßareal genauer anschauen: Dort gibt es ebenfalls ein paar gut versteckte Sterne zu finden. Insgesamt sind 120 Stück im ganzen Spiel verteilt.

Die Levels könnten Abwechslungsreicher nicht sein: Eislandschaften, Unterwasserabenteuer, Regenbogenwelten, Geisterhäuser, Wüstenlevels, usw. Zusätzlich gibt es noch kleinere Abschnitte außerhalb des Schloßes zu erkunden, unter anderem auch drei spezielle Bowser-Levels. Diese stellen vorweg genommen die einzige Designschwäche des ganzen Spieles dar: Sie sind einen Tick zu schwer geraten, was besonders beim ersten Level jener Art auffällt.
Ansonsten hat Myamoto wirklich alles richtig gemacht: Das Spiel fängt harmlos an und wird immer schwieriger. Anfänger können genug Sterne sammeln, um auch spätere Szenarien zu sehen. Profis haben genug damit zu tun, alle restlichen Sterne zu finden.

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