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Super Ghouls'n Ghosts: Ein weiterer SNES-Klassiker - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Super Ghouls'n Ghosts: Ein weiterer SNES-Klassiker  - Leser-Test von axelkothe
Gliederung:

1. Der Test
2. Allgemeine Informationen

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1. Der Test

Wie so viele Spielehersteller nutzt auch Capcom den Gameboy Advance als Zweitverwertungsplattform ihrer alten Super Nintendo – Titel. Doch im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern haben sie bisher nur echte Klassiker, wie die Breath of Fire Serie, Final Fight One und Street Fighter 2 in sehr guter Qualität für den Gameboy Advance neu aufgelegt. Neuester Titel im Bunde ist Super Ghouls’n Ghosts, welches auf dem SNES neben der spielerischen Qualitäten vor allem wegen des harschen Schwierigkeitsgrades und der tollen Optik in Erinnerung blieb.

Die Story ist mal wieder die altbekannte und ausgelutschte entführte Prinzessin Variante. Da ihr als Edler Ritter das euch natürlich nicht tatenlos mit ansehen könnt, macht ihr euch sogleich auf in den Kampf gegen die Geister und Dämonen, die von den Entführern befehligt werden und euch ans Leder wollen.

Als Ritter seid ihr zum Glück nicht wehrlos und habt immer eine Waffe im Gepäck, Standart ist eine Lanze, die ihr gerade nach links oder rechts schleudern könnt. Unterwegs findet ihr verschiedene weitere Waffen wie einen Bogen, der zwar weniger Schaden anrichten, dafür aber auch in die Diagonalen feuert. Weitere Waffen sind Fackel, Dolche, Axt, Sense, Triblade und die Ultimate Weapon. Allerdings kann er immer nur eine Waffe tragen, wenn ihr eine neue einsammelt, verliert ihr die alte.

Neben den vielen normalen Gegnern wie Geier, Zombies, Ghouls, Geistern und vielen undefinierbaren Wesen warten auf euch am jeweiligen Levelende auch noch dicke Obermotze, die sich nicht so leicht in die Knie zwingen lassen, schon gar nicht ohne eine passende Strategie. Aber auch ohne Gegner ist euer Leben nicht immer einfach, denn es gibt auch vereinzelt haarige Sprungpassagen zu meistern. Hier agiert ihr per Doppelsprung – Doch Vorsicht, einmal zum Doppelsprung angesetzt, könnt ihr ihn nicht mehr steuern oder abbrechen.

In der Regel ist euer Ritter in einer stinknormalen Eisenrüstung unterwegs, nach einem Treffer steht ihr allerdings nur noch in der Unterhose da. Doch wenn Arthur Glück hat, findet er unterwegs eine Kiste. Mit noch mehr Glück befindet sich darin dann auch ein Rüstungsupgrade, was aus der eisernen eine bronzene oder gar goldene Rüstung macht, was euch die Möglichkeit gibt magische Waffen zu benutzen und ihr bei der goldenen Rüstung zusätzlich noch ein Schild tragen könnt. Wenn ihr dagegen Pech habt, kommt aus der Truhe ein böser Zauberer, der sofort einen Zauberspruch auf euch loslässt, welcher euch, wenn ihr ihm nicht geschickt ausweicht, für kurze Zeit in ein kleines, praktisch wehrloses Baby verwandelt.

Damit auch Besitzer der SNES-Version mit dem Kauf des Moduls liebäugeln hat Capcom außer dem Original Mode noch einen Arrange Mode eingebaut. Hier werden die Levels der SNES-Version mit einigen Levels vom Vorgänger Ghouls’n Ghosts abgewechselt. Allerdings hat man dabei wohl übersehen, dass es beim Vorgänger noch möglich war, nach oben und unten zu schießen, was in der vorliegenden Version nicht mehr möglich ist, was das Gameplay der alten Levels doch beeinträchtig und das Levelsdesign nicht immer auf die Fertigkeiten des Ritters abgestimmt sind.

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