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Super Bust a Move: Schon wieder Bust-A-Move? - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Super Bust a Move: Schon wieder Bust-A-Move? - Leser-Test von axelkothe
Nach unzähligen Varianten der Bust-A-Move Serie auf praktisch allen erhältlichen Konsolen gibt es seit dem 29. November 2001 auch die Gameboy Advance Fassung in Deutschland zu kaufen. Da ich selbst nach dem 3. Teil keinen weiteren Kontakt mit der Serie hatte, war ich doch überrascht, dass einige Neuerungen sich eingefunden haben.

Das Grundprinzip von Bust-a-Move ist allerdings gleich geblieben. Euer Spielfeld besteht aus einem von der Seite und nach oben hin begrenzten Raum, an dessen Decke (oder an speziellen Klebepunkten) eine Anzahl farbiger Blasen hängt. Ihr müsst mit Hilfe einer Blasenkanone am unteren Spielfeldrand weitere Blasen so hinzuschießen, dass 3 oder mehr Blasen zusammenkommen, und diese dann zerplatzen. Weitere Blasen, die unter den zerplatzenden Blasen hängen, fallen ebenso aus dem Bildschirm. Ziel ist es, alle Blasen zerplatzen zu lassen. Dazu habt ihr aber nicht unendlich viel Zeit, denn nach einer bestimmten Anzahl abgeschossener Blasen fällt die Decke um eine Stufe nach unten und rückt euch auf den Leib. Überschreiten die untersten Blasen eine bestimmte Linie, heißt es Game Over, und ihr müsst das Level von vorne beginnen.

Damit das auf Dauer nicht langweilig wird, hat man sich bei Taito noch einige weitere Elementen einfallen lassen. Waren die Blasenbehälter in den ersten Teilen immer rechteckig, haben diese nun auch andere Formen, so dass es nicht immer ganz einfach ist, eine Blase wie gewünscht zu positionieren. Ebenfalls neu sind die Miniblasen, die sich besonders gut durch enge Passagen schießen lassen. Riesenblasen haben die siebenfache Größe der normalen Blasen. Diese kann man aber nicht verschießen, sondern können nur auf dem Spielfeld vorgefunden werden. Bei diesen Blasen reicht es, eine weitere Blase der gleichen Farbe anzudocken, um sie zum zerplatzen zu bringen. Angenehmer Nebeneffekt. Alle verbleibenden Blasen auf dem Bildschirm werden einheitlich umgefärbt und lassen sich so recht schnell aus dem Weg räumen. Ab und zu dürft ihr auch eine Metallkugel nach oben schleudern. Diese zerstört alle Blasen auf ihrem Weg, wird allerdings ihrerseits zerstört, wenn sie den Spielfeldrand berührt. In manchen verwinkelten Levels gibt es Blöcke die bei Abschuss eure Kanone nach links oder rechts wandern lassen, so dass ihr eine bessere Schussposition erreicht.

Super Bust-A-Move bietet zwei grundsätzliche Spielarten. Einmal wäre da der Puzzlemode, bei dem es nur darum geht, alle Blasen vom Bildschirm zu räumen. Der andere Modus ist das Duell gegen entweder einen Computergegner oder einen Freund per Linkkabel (zwei Module und GBA werden benötigt). Auch hier müsst ihr die Blasen vom Feld räumen, aber in diesem Spielmodus rücken ständig vom oberen Rand weitere Blasen nach. Durch besonders erfolgreiches abräumen schickt ihr eurem Gegner Blasen hinüber. Der Spieler, dessen Blasen zuerst die Linie am unteren Rand des Spielfelds überschreiten hat verloren.

Technik:
Bust-A-Move war schon immer ein Spiel, das mit minimaler grafischer Präsentation ausgekommen ist. So auch auf dem Gameboy Advance. Die Grafik ist zweckmäßig, die animierten Spielfiguren am unteren Bildschirmrand sind zwar nett anzusehen, aber man wird kaum dazu kommen sie länger zu betrachten. Die Musik ist das typische Gedudel dieser Art von Spielen und kann, nach längeren Spielesessions, schon mal auf die Nerven gehen.

Axels Meinung:
Jetzt war ich doch ein wenig überrascht von Bust-A-Move. Wie ich schon in der Einleitung geschrieben habe, hatte ich schon länger keinen Kontakt mit der Serie, und hatte nicht mit den ganzen Neuerungen gerechnet. Sicher, weltbewegend sind diese nicht, aber sie bringe etwas neue Frische hinein, wenn man ältere Teile bis zum Abwinken gespielt hat. Die Umsetzung für den Gameboy Advance kann man als gelungen bezeichnen. Nur sollte man auf sehr gute Lichtverhältnisse beim Spielen achten, denn sonst lassen sich manche Blasen kaum oder gar nicht auseinanderhalten (grün – blau –grau und rot – orange –gelb). Fazit: Immer noch ein sehr schönes Spiel und trotz der Neuerungen vor allem für alle Spieler empfehlenswert, die noch keinen Teil der Serie besitzen.

Negative Aspekte:
... und trotzdem kommt einem vieles sehr bekannt vor, nur zweckmäßige Grafik und Sound

Positive Aspekte:
Sehr gutes Spielprinzip, teilweise echt knifflig, neue Ideen...

Infos zur Spielzeit:
axelkothe hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    axelkothe
  • 7.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 9/10
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