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Stupid Invaders: Abgedrehter Humor - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Stupid Invaders: Abgedrehter Humor - Leser-Test von axelkothe
Stupid Invaders ist der erste (und vielleicht letzte) Vertreter der klassischen Garfikadventures für den Dreamcast. Ob er sich auch lohnt erfahrt ihr jetzt in meinem Testbericht.

Ihr steuert die Stupid Invaders, eine Gruppe Außerirdische die wegen eines Defekts an ihrem Raumschiff auf der Erde notlanden musste. Gerade seid ihr wieder bereit zum Abflug (nach einer Reparatur von mehreren Jahren), wird euch ein Kopfgeldjäger auf den Hals gehetzt, der 4 von den 5 Aliens in einem Eisblock gefangen hält. Nun ist es an euch, eure Freunde wieder zu befreien und zurück nach Hause zu fliegen. Dass ihr dabei einiges erlebt könnt ihr euch sicher schon denken.

So steuert ihr also euren Charakter durch humorvolle, im Comicstil gerenderte Bildschirme. Dabei lenkt ihr die Figur nicht direkt sondern einen „Mauszeiger“ mit dem ihr auf die Stelle klickt an die ihr gehen wollt oder auf den Gegenstand den ihr manipulieren (mitnehmen, benutzen, anschauen) wollt. Leider sind die Szenarien in denen ihr euch bewegt nur mit sehr wenigen dieser manipulierbaren Gegenstände ausgestattet. So könnt ihr zu 95% davon ausgehen, dass ihr den Gegenstand zur Lösung des Spiels benötigt, wenn sein Name auf dem Bildschirm angezeigt wird. Dennoch wird euch einiges an Hirnschmalz abverlangt um alle Aufgaben zu lösen. Die Rätsel sind größtenteils logisch gehalten, auch wenn sie manchmal (wie auch die gesamte Aufmachung des Spiels) etwas arg abgedreht ausgefallen sind.
Dabei solltet ihr möglichst häufig Gebrauch von der Speicherfunktion machen, denn der Tod kann überall auf euch warten!


Technik:
Stupid Invaders setzt bei der Grafik voll und ganz auf vorgerenderte Hintergründe und Figuren. Unter anderem verschlägt es den Spieler in ein altes Haus, eine Kuhdung-Fabrik und in die Area 52. Dabei strotzten die Szenarien vor abgedrehter Ideen und provozieren den ein oder anderen Lacher. Alle wichtigen Ereignisse werden in zahlreichen nicht weniger humorvollen Zwischensequenzen dargestellt.
Nicht nur die Zwischensequenzen, sondern das gesamte Spiel wurde mit einer hervorragenden englischen Sprachausgabe hinterlegt. Leider sind die einzelnen Dialekte und Akzente der Sprecher (für den durchschnittlichen Deutschen Spieler) nur sehr schwer zu verstehen. Zwar lassen sich deutsche Untertitel einblenden, aber eine Lokalisation der Sprachausgabe hat sich Ubi Soft gespart. Sehr gut gefallen hat uns die Musik, die hervorragend zum Spiel passt, aber auch nicht zu aufdringlich ist.


Fazit:
Mit diesem Spiel hat Entwickler Xilam ein beeindruckendes Debut für den Dreamcast erstellt. Die Ladezeiten sind erfreulich kurz ausgefallen, der Humor ist schön schräg und das Spiel macht einfach Laune. Negativ aufgestoßen ist uns die relativ kurze Spielzeit (nach einer durchzockten Nacht ist man durch). Man merkt, dass den Entwicklern für das Ende des Spiels die Ideen ausgegangen sind, denn auf der zweiten CD häufen sich Zeitverschwender wie ein Senso-Spiel und ein Irrgarten (inkl. einer sterbenslangeweiligen Zwischensequenz).
Dennoch lohnt sich das Spiel für DC-Besitzer, denn viel Auswahl gibt es in dem Genre ja nicht.

Negative Aspekte:
Längen gegen Ende des Spiels, wenig Interaktionsmöglichkeiten

Positive Aspekte:
Abgedrehter Humor, gute und faire Rätsel, tolle Grafik

Infos zur Spielzeit:
axelkothe hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    axelkothe
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 8/10
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