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Stronghold: Ein Genuß - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Stronghold: Ein Genuß - Leser-Test von CONQUEROR
Das Mittelalter, das waren noch Zeiten. Ritter in schimmernder Rüstung, die den Feind mit ihren Schwertern erschlugen, Bogenschützen, die ihre vernichtenden Pfeilsalven in Richtung Feind schickten, Katapulte die unablässig Steine gegen die Bollwerke schleuderten. All das können sie erleben, auch wenn das Mittelalter längst vorbei ist. Stronghold bringt das Leben auf der Burg auf ihren PC. Der angehende Burgherr von Anno dazumal hatte es nicht leicht. Zuerst einmal musste er eine geeignete Stelle für seine Burg finden. Ein Felsabhang an einer Seite währe ideal, ein See auf einer Seite auch nicht zu verachten. Danach musste erst einmal das Hauptgebäude, der Burgfried, errichtet werden. Je nachdem was zur Verfügung stand, ummauerte man dann sein kleines Schmuckstück entweder mit Holzpalisaden oder eben gleich mit Stein. Etwa so werden sie Stronghold etwa auch erleben. Ein Spezieller Modus erlaubt ihnen den Bau ihrer Lieblingsburg mit vorgegebenen Mitteln. Danach können sie das gute Stück belagern lassen, um zu sehen ob sie gute Arbeit geleistet haben. Oder sie nehmen die Abrissbirne gleich selbst in die Hand und belagern eine von mehreren historischen Burgen, wie z.B. Windsor oder die Wartburg. In der Kampagne hingegen müssen sie 4 schurkischen Gegner das Handwerk legen: Der etwas dümmlichen Ratte, der fiesen Schlange, dem grobschlächtigen Schwein und dem letzten und schlauestem Gegner, dem Wolf. In den Einsätzen der Kampagne müssen sie meist Rohstoffe sammeln oder eine bestimmte Anzahl von Angriffen überstehen. Nur selten dürfen sie die Rolle des Belagerers übernehmen. Die Anzahl der verfügbaren Gebäude und Einheiten steigt stetig und erst in den letzten Missionen dürfen sie alles einsetzen. Als Burgherr haben sie sich aber erst einmal der Sicherstellung des Nahrungsnachschubs zu widmen. Dies erreichen sie mit verschiedenen Nahrungsarten, die die Arbeiter in ihren Kornspeicher tragen. Je mehr Auswahl an Nahrungsmitteln, desto glücklicher die Leute und dsto mehr Steuern können sie verlangen. Jäger bringen Fleisch nach Hause, In der Käserei werden Kühe gezüchtet und gemolken, im Obstgarten reifen leckere Äpfel. Der schwerste jedoch auch einer der ertragreichsten Wege an Nahrung zu kommen, ist das Brotbacken. Hierfür benötigen sie eine Farm, von der Weizen in ihr Rohstofflager gebracht wird. Dort wird es abgeholt und zur Mühle gebracht, wo Mehl entsteht. Dies verarbeiten die Bäcker dann zu Brot. Um ihre Gebäude bauen zu können brauchen sie Rohstoffe. Mauern verschlngen Stein, Hütten eher Holz. Und für einige Bauten müssen sie auch Gold abdrücken. Eisen wird für den Bau von Rüstungen sowie Schwertern verwendet. Hierbei sind wir auch schon bei den Einheiten angelangt. Es gibt nicht allzu viele, doch so gut wie jede hat ihren Zweck. Um ihre Armee zu erweitern brauchen sie Rekruten (verfügbare Bauern), die entsprechende Ausrüstung und Gold. Der Bogenschütze ist zum Beispiel sehr einfach zu produzieren. Sie brauchen einen Bogen und ein wenig Gold. Einen Schwertkämpfer bekommen sie erst wenn sie Eisenrüstung und Schwert, sowie einen höheren Goldbetrag aufbringen können. Die Waffen und Rüstungen werden in speziellen Gebäuden produziert. Der Bogenmacher versorgt sie mit Bögen und Armbrüsten. Der Schmied mit Schwertern und Streitkolben. Später können sie ihrer Burg dann Objekte wie Teiche, Gärten etc. spendieren, die die Bewohner glücklich machen. Galgen, Scheiterhaufen usw. erinnern sie wieder an ihre Pflichten. Greift der Feind an, zeigt sich, was sie geleistet haben. Einegute Burg hält jedem Angriff stand, auch Ausfälle können gestartet werden, ausserdem hat ein bisschen heißes Pech noch niemandem geschadet. Stronghold ist einfach ein Muß für jeden, der Strategietitel mag und auch nur ein bißchen was für Burgen übrig hat. Die Entwickler wussten, warum sie den Assistenten einbauten, der ihnen bei langem Spielen seine Besorgnis in Sätzen wie "MyLord Ihr habt seit Tagen nicht geruht" ausdrückt.
FAZIT: Uneingeschränkt empfehlenswert

Negative Aspekte:
nix

Positive Aspekte:
spannend, umfangreich, motivierend

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 10/10
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