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Streets of Rage: Immernoch ein Klassiker? - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Streets of Rage: Immernoch ein Klassiker? - Leser-Test von axelkothe
Bei Streets of Rage handelt es sich um einen Vertreter der scrollenden Beat' em Ups, die durch Spiele wie Final Fight und Golden Axe damals noch sehr viele Fans hatten, inzwischen aber mehr oder weniger komplett in der Versenkung verschwunden sind.

Die Story von Streets of Rage kann man getrost vergessen: Ein böses Syndikat erlangt die Macht und die Gewalt regiert auf den Straßen. Drei Ex-Cops machen sich nun auf den Weg, um das Syndikat, im wahrsten Sinne des Wortes, zu zerschlagen.

Ihr schlüpft in die Haut eines der drei Ex-Polizisten Axel, Blaze oder Adam. Alle drei unterscheiden sich etwas in Power, Speed und Jump-Fähigkeit. Habt ihr eure Wahl getroffen, landet ihr auch schon direkt im ersten Level. Hier warten auch schon die ersten Bad Guys auf euch und wollen euch an den Kragen. Um euch eurer Haut zu erwehren habt ihr einige verschiedene Moves auf Lager, die sich alle mit nur einem Attack– und einem Jump-Knopf ausführen lassen. Spielt ihr zu zweit, könnt ihr auch noch den einen oder anderen Teammove ausführen. Doch Vorsicht: Achtet darauf, dass ihr nicht euren Partner trefft, denn in diesem Spiel könnt ihr euch auch gegenseitig verletzen.
Neben Hand und Fuß könnt ihr auch im Level herumliegende Gegenstände als Waffe benutzen. Da wären z. B. Baseballschläger, Messer, Rohre, Pfefferstreuer und Flaschen die ihr zur Verteidigung einsetzt. Hilft das alles nichts mehr, ruft ihr die Kavallerie: Auf Knopfdruck kommt ein Polizeiauto angebraust und schießt in die Menge (Natürlich treffen eure Kollegen nur die bösen Jungs). Leider ist der Einsatz des Extras nur auf ein einziges mal pro Leben und Level beschränkt, und sollte deshalb wirklich nur für Notfälle oder den Endgegner eingesetzt werden.
Apropos Endgegner: Am Ende jeder der 6 Stages wartet ein besonders harter Gegner auf eure Helden. Erst wenn dieser besiegt ist, ist das Level geschafft und es wird abgerechnet.
Neben den Gegnern machen euch auch die Levels selbst das Leben nicht leichter: rollende Servierwägen, Industriepressen und große Löcher in der Straße kosten euch Energie oder gar ein ganzes Leben, wenn ihr nicht acht gebt.

Den technischen Rahmen und die Präsentation kann man durchaus als gelungen bezeichnen. Die Grafik zeigt sich bunt und detailliert, und geht auch bei größeren Gegneransammlungen nicht in die Knie. Gespart hat man bei Sega allerdings an der Animation und der Größe der Charaktere.
Noch besser als die Grafik weiß allerdings die Musik von Altmeister Yuzo Koshiro zu gefallen. Selten hat man solch gute Kompositionen aus dem Soundchip des Mega Drives zu hören bekommen.

Axels Meinung:
Streets of Rage war eines der ersten Spiele dieser Art, die ich in meiner Videospielkarriere gespielt hatte. Damals wie heute gehört es zu meinen Lieblingen in diesem, heute nur noch wenig geliebten Genre. Vor allem zu zweit macht es einfach immer wieder Spaß, sich durch die Levels zu prügeln und der gelungenen Musik zu lauschen. Doch eine Warnung muss ich aussprechen: Das Spiel ist ziemlich kurz und auch recht schnell durchgespielt. Somit ist das Game eher für Leute geeignet, die mal schnell wieder ein Spiel zwischendurch spielen wollen, als für Leute, die sich Stundenlang mit einem Spiel beschäftigen wollen.

Negative Aspekte:
sehr kurz

Positive Aspekte:
macht einfach spass :)

Infos zur Spielzeit:
axelkothe hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    axelkothe
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 10/10
    Atmosphäre: 8/10
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