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Street Fighter Alpha: Warrior's Dreams - Ryu & Ken prügeln wieder - Leser-Test von Hüni


1 Bilder Street Fighter Alpha: Warrior's Dreams - Ryu & Ken prügeln wieder - Leser-Test von Hüni
Wir schreiben das Jahr 1996: die ohnehin bereits legendäre "Street Fighter 2"-Reihe hatte mit dem Update "Super Street Fighter 2 Turbo" ihr vorläufiges Ende gefunden. Nun begannen die Spekulationen über einen neuen Teil der Serie: würde es ein Spiel zum anstehenden "Street Fighter - The Movie" werden oder bringt Hersteller Capcom nun doch endlich den dritten Teil heraus?
Die Antwort darauf erhielten die geneigten Zocker im Frühjahr 1996: neben dem Spiel zur "Street Fighter" - Realverfilmung sollte auch eine neue Sub-Serie der Prügelreihe erscheinen, die sich jedoch grafisch sowie inhaltlich eher an den Anime "Street Fighter - The Animated Movie" anlehnt. Der Titel des Erstlings dieser Serie lautete in Japan noch "Street Fighter Zero", in westlichen Ländern kennt man das Game als "Street Fighter Alpha".

Die Story von "Street Fighter Alpha" spielt zeitlich gesehen zwischen dem ersten und dem zweiten Teil der Serie. Ryu und Ken sind gerade mal 18 Jahre alt, Chun Li ist erst ein 16-Jähriges Mädel. Ebenfalls aus "Street Fighter 2" bekannt sind der Muai-Thai-Kickboxer Sagat sowie die anfangs nicht anwählbaren Endgegner M.Bison und Akuma.
Ergänzt wird die Kämpferriege durch den US-Soldaten Charlie (Guiles bester Freund), den Bushin-Style-Krieger Guy (uns allen bestens aus "Final Fight" bekannt), den farbigen Kraftprotz Birdie (Markenzeichen: große Kette und schräge Frisur), Sagats Rivalen Adon (ebenfalls Muai-Thai-Kickboxer, jedoch mit anderem Kampfstil), den ebenfalls aus "Final Fight" bekannten maskierten Sodom sowie die spirituelle Italienerin Rose.
Ebenfalls als versteckter Charakter gibt hier auch Karate-Kämpfer Dan sein Debüt, der von Capcom eigentlich als Parodie auf SNK's Konkurrenzprügelserie "Art of Fighting" konzipiert wurde (und sich auch dementsprechend spielt).

Nach dem kurzen Intro findet sich der Spieler im Hauptmenü wieder, wo er sich zwischen (anfangs) zwei Spielmodi entscheiden kann.

Der Arcade-Mode ist erwartungsgemäß ein genaues Abbild der Automatenversion: hier wird ein Kämpfer ausgewählt, mit dem sich der Spieler nacheinander gegen acht Computergegner behaupten muss. Hier fällt nach einiger Zeit positiv auf, dass nun jeder Kämpfer seinen individuellen Endegner hat: so trifft z. B. Ryu im Finale auf Sagat, während Ken's Endgegner wiederum Ryu ist.
Selbstverständlich kann jederzeit ein zweiter Mitspieler einsteigen, um den ersten Spieler herauszufordern.

Im Versus-Mode kann man sich jederzeit mit einem menschlichen Mitspieler kloppen. Nach der Wahl der Fighter und des Blocksystems (worauf ich noch eingehen werde) wird noch schnell das Handicap justiert (für ausgeglichene Kämpfe zwischen unausgeglichenen Rivalen) sowie die Stage ausgewählt, bevor der Zweispielerkampf so richtig losgehen kann. Zwischen den Duellen gibt eine Statistik Auskunft über Siege und Niederlagen beider Spieler.

Nicht sofort anwählbar ist der so genannte "Team Mode": hier können Fans der Anime-Vorlage endlich ihren Traum wahrwerden lassen und zu zweit mit Ryu und Ken gleichzeitig (!) gegen den Endgegner Bison antreten. Hier teilen sich die zwei menschlichen Spieler eine Energie- sowie eine Special-Move-Leiste. Wer hier jedoch glaubt, ein leichtes Spiel zu haben, sei gewarnt: Bison kann hier in beide Richtungen gleichzeitig blocken und sich mit einem Teleport aus manch vertrackter Situation retten.
Damit dieser Modus anwählbar ist, muss jedoch vorher der Arcade-Modus auf dem fünften Schwierigkeitsgrad durchgespielt werden (Greenhorns: Finger weg!).

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