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Starwing: Der Fuchs und die Sterne! - Leser-Test von Hüni


1 Bilder Starwing: Der Fuchs und die Sterne! - Leser-Test von Hüni
Mit „Starwing“ kam im Jahre 1993 eines der ersten Super-Nintendo-Spiele mit echter 3D-Grafik auf den Europäischen Markt. Aufsehen erregte dieses Spiel vor allem durch die Verwendung des sogenannten „Super FX“ Chips, der im Modul schlummerte und dem Super Nintendo einen großen Teil der Rechenarbeit abnahm.

In diesem 3D-Shoot‘em Up schlüpft Ihr in die Rolle von Fox McCloud, einem Kampfpiloten, dessen Zuhause der blaue Planet Corneria im Lylat-Sonnensystem ist. Dieses Sonnensystem wird nun vom bösen Wissenschaftler Andross bedroht, der vor Jahren auf den abgelegenen Planeten Venom verbannt wurde. Andross‘ Flotte fällt in kürzester Zeit über das ganze Lylat-System her.
Jetzt liegt es an Euch, Eueren Heimatplaneten Corneria sowie den Rest des Lylat-Systems von Andross‘ Schergen zu befreien. So schnell wie möglich klemmt Ihr Euch hinter das Steuer Eueres Raumgleiters, um Euch in die Lüfte zu erheben.

So düst Ihr nun durch Level, die sich in erster Linie durch eingeschränkte Bewegungsfreiheit auszeichnen: Ihr fliegt eigentlich immer in eine vorgegebene Richtung (nämlich in den Hintergrund hinein), habt jedoch innerhalb eines bestimmten Rahmens die volle Kontrolle über Euren Gleiter. So könnt Ihr nicht nur Gegnern ausweichen, sondern auch durch Tore und Häuserschluchten durchqueren, um an begehrte Extras zu gelangen. Diese werdet Ihr stellenweise auch brauchen, denn die Standard-Bewaffnung des Gleiters wird später ziemlich auf die Probe gestellt. Erst wenn Ihr den Gleiter mit dem Doppelschuss oder dem Doppel-Blaster ausgerüstet habt, kommt im Cockpit Stimmung auf. So ausgerüstet lassen sich die anrückenden Gegnerscharen sehr viel besser bekämpfen. Wem das noch immer nicht reicht, der kann auf die Nova-Bomben zurückgreifen, von denen der Gleiter jedoch nur eine begrenzte Menge tragen kann. Daher sollte man sich dieses Goodie für brenzlige Situationen und Endgegnerkämpfe aufheben.
Ein weiteres, wenn auch spärlich verteiltes Extra ist das Phantomschild: Euer Gleiter wird unsichtbar und kann (zusätzlich zum normalen Schutzschild) einige zusätzliche Treffer wegstecken. Bei zu starker Beanspruchung ist man dieses Extra jedoch schnell wieder los.

Jedoch hat man auch Möglichkeiten, um selbst in engen Schluchten und dichtem feindlichen Kugelhagel zu überleben. Per Druck auf die L- oder R- Taste neigt Ihr den Gleiter um 90° zur Seite, womit nicht nur enge Passagen durchflogen werden können. Auch das Ausweichen wird dank kleinerem Kurvenradius stark vereinfacht. Bei doppelter Betätigung der L/R-Tasten vollführt der Gleiter eine blitzschnelle Schraube um die eigene Achse und ist währenddessen von Gegnern nur schwer zu treffen.
Zur Eingewöhnung sollte man vor dem eigentlichen Spiel eine Runde im Trainingsmodus absolvieren. Bei Bedarf kann man auch eine andere der insgesamt vier Tastenbelegungen auswählen.

Glücklicherweise seid Ihr auf Euerem interplanetaren Kreuzzug nicht allein: mit Peppy Hare, Falco Lombardi und Slippy Toad stehen Euch drei hilfsbereite Wingmen zur Seite, die nicht nur beim Feuern auf Gegner sondern auch durch Tipps und Hinweise ihren Beitrag leisten. Dafür muss man leider öfter mal auch Einem von Ihnen aus der Klemme helfen, wenn Dieser gerade von einem feindlichen Jäger verfolgt wird.

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