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Star Wars Rogue Leader: Rogue Squadron 2 - Verdammt hart - Leser-Test von rossi


1 Bilder Star Wars Rogue Leader: Rogue Squadron 2 - Verdammt hart - Leser-Test von rossi
Bevor ich dieses Review geschrieben habe, habe ich mir auch nochmals einige Reviews angesehen, die zu einem virl früheren Zeitpunkt verfasst worden sind. Man möge mir nachsehen, daß insofern meine Beurteilung des Spieles nicht ganz so gut ausfällt wie bei meinen Vorrednern Ich gestehe zwar zu, daß Rogue Leader ein Must-have-Titel ist, muß jedoch aus heutiger Sicht etwas unbegeisterter sein. Denn sowohl auf dem Würfel, als auch auf den übrigen Konsolen ist Vergleichbares längst vorhanden.

Zum Gameplay:
Ich kann mich noch an meine ersten Weltraumspiele erinnern, die eigentlich für einen Novizen fast immer wahnsinnig schwer gewesen sind. Aber ich behaupte einfach mal, daß Rogue Leader für einen Novizen nahezu unspielbar ist. Sicherlich nach etlichen Stunden kommt fast jeder rein und kann die Schiffe auch so einsetzen, daß einige Missionen geschafft werden können. Allerdings hat dieses Spiel nur 10 Missionen (abgesehen von den Bonuseinsätzen) und insofern kann der Frust-Faktor dieses Spieles enorm hoch sein. Selbst wenn Teile einer Mission schafft, kann es sein, daß man den Abschluß zunächst nicht lösen kann. Das heißt dann aber auch, daß die gesamte Mission noch einmal gespielt werden muß. Als Beispiel will ich gleich die erste verfügbare Mission nehmen. Man kurvt über der Oberfläche des Todessternes umher und muß einige statische Ziele angreifen, die sich auch nicht verteidigen. Das schafft absolut jeder, auch wenn er den Joypad verkehrt herum hält. Als nächsten Teil muß man über der Oberfläche des Todessternes einige TIE's vernichten. Auch das schafft man problemlos, wenn man den Joypad nun richtig herum hält. Die folgende Sequenz bedeutet die rasante Fahrt durch den Schacht des Todessterns. Man soll den Brücken und Verstrebungen ausweichen, bedenken, daß hinter einem ein paar TIE's und Herr Vader persönlich rumschwirren und im richtigen Moment den Torpedo auslösen. Nicht geschafft? Beginne bei 0. Greife bitte erneut die langweiligen statischen Türme an... und so weiter und so weiter. Ich habe Anfänger gesehen, bei denen die erste Mission dazu geführt hat, daß sie es bereut hatten nicht doch die PS2 zu kaufen.

Das Schwierigkeitsproblem ist ein generelles hinsichtlich des Gameplays. Manche Missionen sind einfach nahezu unmöglich zu lösen. Die Missionen selbst sind zwar stimmig und gut erzählt lassen aber ein wenig das Fliegen von A nach B vermissen, daß viele Vorgänger dieses Genres ausgezeichnet hat. Man ist einfach wo und dort spielt sich dann alles ab.

Zu der Steuerung.
OK OK, die ist eigentlich ganz gut. Allerdings auch nur für den Profi. Der Anfänger kann an dieser Steuerung manchmal verzweifeln, weil einige Details nicht gut erkennbar sind. So ist die Beschleunigung nach meiner Ansicht fast nicht zu bemerken. Vorgänger hatten so eine Art interstellaren Tacho. Das vermisse ich hier. Auch ist durch die eingeschränkte Sicht oft eine Kollision vorprogrammiert. Wer sich dazu noch bei der Steuerung auf den Radarschirm verlassen will... na denn viel Spaß. Den in den Griff zu bekommen, na Prost Mahlzeit.

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