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Star Wars: Racer Revenge im Gamezone-Test


1 Bilder Star Wars: Racer Revenge im Gamezone-Test
Wer die Episode 1 der Star Wars Saga kennt, der weiß auch worum es in den POD-Rennen geht. Eine an zwei oder mehrere Triebwerke befestigte Kabine will samt Fahrer so schnell wie möglich über die unglaublichsten Pisten gejagt werden. Um sich dabei so nah wie möglich an die Geschehnisse im Film zu halten gibt es solch nette Features wie eine Luftbremse, einen Turboantrieb oder die Möglichkeit das Gefährt kontrolliert ausbrechen zu lassen um besonders enge Kurven zu schneiden. Die Gefährte und Piloten entsprechen denen aus dem Film inkl. Anakin Skywalker.
Die Rennen laufen Linear ab und wollen Stück für Stück freigeschaltet werden, ebenso wie die zusätzlichen POD-Renner. Zwischen den Rennen kann man auf der Schrotthalde sein verdientes Geld für leistungssteigernde Zusatzteile ausgeben. Repariert wird hier allerdings nicht, dies geschieht mitten im Rennen auf der Strecke.
Die Strecken sind durch die Bank sehr unterschiedlich gestaltet und nett anzusehen. Die Umgebungen reichen von typischen Star Wars Städten über Industriegebiete bis hin zu feuchten Dschungelstrecken. Im Gegensatz zu "Star Wars Racer" sind die Strecken wesentlich schwieriger geworden, alle paar Meter versperrt ein Hindernis die Ideallinie oder steht ein Mauervorsprung in die Strecke hinein. Kennt man die Pisten noch nicht, bleibt man ständig irgendwo hängen, was schon sehr frustrierend sein kann. Gepaart mit der nicht besonders weiten Sichtweite hat man erst eine Chance wenn man die Strecke intus hat. Nach wie vor gibt es aber Abkürzungen und Abzweigungen die dafür sorgen, dass die Strecken nicht zu schnell langweilig werden. Dafür sorgt auch das wesentlich aggressivere Verhalten der Gegner, die keinen Überholversuch ungenutzt lassen um uns von der Seite zu rammen.

Obwohl "Star Wars Racer revenge" eine quasi Fortsetzung zu "Star Wars Racer" sein soll, entdeckt man mehr reduzierte als neue Features. Die rechte und linke Luftbremse wurde durch eine generelle Slide-Funktion ersetzt, die Reparaturfunktion im Rennen ist bei weitem nicht mehr so schön anzusehen wie im Vorgänger bei dem sich noch das jeweils defekte Triebwerk abschaltete und leicht nach unten sackte, auf der Schrotthalde gibt es keine Ersatzteile mehr zu kaufen, stattdessen kann man einfach die verschiedenen Werte des eigenen POD-Racers erhöhen (die lustigen Serviceroboter gibt's ebenfalls nicht mehr) und die Turbofunktion lässt das ganze Bild unscharf werden, was wohl Geschwindigkeit vortäuschen soll. Zuletzt sieht man im Auswahlmenü auch keine Vorschau der Strecken mehr, lediglich per Namen werden sie angezeigt.

Man kann sich des Gefühls nicht erwehren, dass "Star Wars Racer revenge" ein Schnellschuss ist. Anscheinend wollte man noch vor dem Release von Episode 2 der Star Wars Saga die PS2-Spieler mit noch verkaufbarer Kost bedienen. Wer allerdings den Vorgänger z.B. am PC oder dem Dreamcast kennt, der wird enttäuscht sein, da es bis auf den schwierigeren Streckenverlauf und die aggressiveren Gegner nur Weggelassenes gibt. Unter dem Aspekt allerdings, dass dies die einzige "Star Wars Racer" Version für die PS2 ist, hat dieses Spiel schon eine gewisse Existenzberechtigung und wird für so manchen einen Kaufgrund darstellen.

Star Wars: Racer Revenge (PS2)
  • Singleplayer
  • 6 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 6/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 6/10 
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