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Star Wars: Jedi Outcast - Jedi Knight 2 im Gamezone-Test


1 Bilder Star Wars: Jedi Outcast - Jedi Knight 2 im Gamezone-Test

Ein Jedi Knight kommt selten allein....

Kyle Katarn, der Held aus dem Vorgänger, verwickelt sich einige Jahre nach dem er das Tal der Jedi von der dunklen Seite der Macht befreit hatte, erneut in eine verzwickte Situation, in der er erneut gegen das böse Imperium antreten muss. Kyle hatte eigentlich seinen Job als Jedi Ritter an den Nagel gehängt, um nicht in die Versuchung mit der dunklen Seite der Macht zu geraten und sogar sein Lichtschwert an Luke Skywalker verschenkt. Während eines Abenteuers in einer Mine des Imperiums stellt sich heraus, dass das Imperium geheime, verbotene Experimente durchführt und Kyle wohl oder übel mal wieder das Universum retten muss.

Das Gameplay bietet wie gewohnt klassisches Ego-Shooter-Feeling im Starwars-Universum. Das tolle an Jedi Knight ist die ständige Erweiterung: Neue Waffen oder sogar unser äußerst effektives Lichtschwert erhalten wir erst viel später im Spiel. Es müssen schon einige Level bestanden werden bis wir uns mit der "Macht" an unserer Seite dem Imperium mit voller Kraft entgegenstellen können. Sobald man die Fähigkeit des "Macht-Sprungs" beherrscht sind auch äußerst ausgefallene Ausweichmanöver möglich.

Viele Situationen kann man auch ohne Schießerei bewältigen und sich an den Gegnern vorbeischleichen. Dies ist manchmal auch bitter nötig, denn auch in der normalen Schwierigkeitsstufe ist das Spiel ziemlich hart. Lebensenergie und Munition sind nicht an jeder Ecke der Level zu finden und die Tasten für "Spiel laden" und "Spiel speichern" sollten, neben der Feuertaste, am zweithäufigsten im Spiel verwendet werden. Die Steuerung wurde sehr gut auf das Joypad der Konsole übernommen, man bewegt sich mit beiden Analogsticks in gewohnter "Halo-Steuerung".

Grafisch zeigt sich Jedi Knight in seiner bisher besten Form: Eine verbesserte Quake3-Engine macht sehr farbenfrohe und plastische Level möglich. Lediglich die Animationen der Gegner und auch unseres Helden wirken oft ziemlich künstlich, so ruckartig und seltsam bewegen sich höchstens C3PO oder R2D2. Für eine Next-Gen Konsole hätte man aber noch mehr aus der Grafik herausholen können, diverse Vergleichstitel beweisen dies.

Als musikalischer Background wird einem, wie in jedem Star Wars Spiel, natürlich original Filmmusik geboten, die einen sofort wieder sehr atmosphärisch ins Star Wars Universum entführt.

Im Multiplayermodus kann man sich mit einem Freund an der Konsole bekämpfen, warum man nur zu zweit und nicht zu viert im Splittscreen spielen kann bleibt ein Rätsel. Als Spielmodi hat man eine Vielzahl an Möglichkeiten, hier wird nicht nur das klassische "Deathmatch" oder auch "Capture the Flag" geboten, sondern auch ein "Duell" und "Jedi-Master" Mode.

  • - GreenAcid"-"
  • Jedi Knight 2 - Jedi Outcast ist ein würdiger Nachfolger der ersten beiden Teile und bringt neuen Nachschub für alle Fans der Filme. Wer von den, seit 20 Jahren anhaltenden, Star Wars-Spielen immer noch nicht genug hat, bekommt mit diesem Spiel einen erstklassigen Ego-Shooter geboten, der zwar nicht an Hits wie Medal of Honor herankommt, aber auf jeden Fall einen Kauf wert ist.
Star Wars: Jedi Outcast - Jedi Knight 2 (GC)
  • Singleplayer
  • 8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 8/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 8/10 
Pro & Contra
Jedi-Feeling
Filmlizenz
gut gestaltete Level
ärmlicher Multiplayermodus
etwas schwer
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