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Star Tropics: Das Adventure überhaupt ! - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Star Tropics: Das Adventure überhaupt ! - Leser-Test von perfect007
Dieses Adventurespiel war wohl eines der letzten, aber auch besten Spiele seiner Art, die für das gute alte NES in Europa schienen ist. Dieses Spiel holte nochmal alles aus dem schon recht alten Nintendo Entertainment System, das schon seit vielen Jahren auf dem Markt war raus.

Eigentlich wollte Mike, ein fünfzehnjähriger kleiner amerikanischer Junge, dieses Jahr die Baseballmeisterschaften mitmachn, doch dann erhielt er von deinem Onkel einen Brief. Dieser lud ihn in den Sommerferien zu sich ein. Normalerweise würde Mike sowas ja ausschlagen, doch dieser Onkel war etwas besonderes. Sein Onkel Dr. Steve Jones war ein berühmter Wissenschaftler und lebt auf einer Südseeinsel in dem Tropen. Mike hatte ihn in seinem ganzen Leben noch nie kennen gelernt. Dies war die Gelegenheit, die er sich nicht entgehen lassen konnte. Zudem waren die Aussichen auf einen Urlaub am Meer ja auch nicht so schlecht. Doch als er dort dann ankam, machte er eine schreckliche Entdeckung. Der Stammeshäupling von Coralcola erzählt ihm, dass sein Onkel vor kurzem verschwunden sei und dass man sich um ihn sorgt. Außerdem geschehen seit er verschwunden ist überall merkwürdige Dinge und in den Höhlen der Insel treiben unheimliche Monster ihr Unwesen. Nun ist es Mikes Aufgabe, durch diese Höhle durchzukommen, um am anderen Ende das Lobor des Onkels aufsuchen zu können. Hier startet das Abenteuer für Mike und dem Spieler.

Man kann in den Städten und Dörfern frei herumlaufen und mit jedem Einwohner Reden. Auch hier gibt es ohne die aufschlussreichen Gespräche mit den Einwohner kaum ein Weiterkommen, denn oftmals bekommt man von den Einwohnern Informationen, die im späteren Spielverlauf benötigt werden. So verrät einem ein Papagei seinen Lieblingssong, den man später auf einer überdimensionalen Orgel in einer Kapelle auf einem Berg nachspielen muss.
Nachdem man seine erste Waffe, ein Jojo, von Häupling von Coralcola bekommen und sich in der Stadt umgesehen und umgehört hat, kann man sich über einen Geheimgang in eine dunkle Grotte wagen. Kurz vorher lernt man aber noch die magische Schwester des Häuplings kenne, die Mike wiederbelebt, falls ihm was zustoßen sollte. Dafür wird ihm aber ein Leben vom Vorrat (wie bei Mario Spielen) abgezogen und man fängt immer das Level von vorne an.

Die einzelnen Levels kann man nun mit den Labyrinthen von Zelda 1 vergleichen. Man spielt sich immer bildschirmweise durch einen Raum nach dem anderen. Später gehen diese dann aber auch über mehrere Bildschirme, wobei hier dann aber das Bild mitscrollt. Damit man aber den nächsten Raum betreten kann, muß man des öfteren kleine Rätsel lösen. Entweder man muß einen versteckten Schalter finden, oder alle Feinde im Raum vernichten (fällt einem dann doch recht schwer, wenn es sich mal um unsichtbare handelt) oder gar geheime Durchgänge in den Wänden finden. Anfangs ist das ganze ja auch recht einfach, doch der Schwirigkeitsgrad steigt an und man muß später dann schon mal richtig die Gegend absuchen und rumrästeln, damit man weiter kommt. Im Gegensatz zum erwähnten Zeldaspiel, kann Mike auch springen, was das Spielprinzip komplett verändert. Denn nur wenn er von Plattform zu Plattform springt, kann er auch über die Abgründe hinwegkommen oder Schalter frei legen, da manche Platten selber als Schalter fungieren. Oftmals muß man dann bei Gegnern (insbesondere Endgegner) hüpfend den Attacken ausweichen um dann im richtigen Augenblick selber zuschlagen zu können.
Überall lauern, wie schon erwähnt, die unterschiedlichsten Feinde, die das Leben des Mike schwermachen wollen, herum. Von Schlangen und Schnecken zu Geister und Mumien bis hin zu Aliens und Roboter wird man alles antreffen. Viele lassen sich dabei nur mit eine bestimmte Taktik besiegen oder aber man sollte eine bestimmte Waffe gebrauchen. Denn Mike wird im laufe des Spieles außer seinem Jojo auch noch Feuer-Fackeln einen Baseballschläger oder ein sogenanntes Bola, eine Art Steinschleuder, verwenden können. Fast in jeder Höhle erwartet den Spieler ein Endgegner. Dabei wird dies dann meist zu einem heißen Gefächt, in dem man ständig den Attacken ausweichen muß um dann mal selber einen Schlag ansetzen zu können. Dies trifft auch für den ersten Abschnitt zu, in dem eine Rießenschlange auf Mike wartet.

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