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Star Trek Voyager: Elite Force - Auf dem Raumschiff Voyager - Leser-Test von Ultraschall


1 Bilder Star Trek Voyager: Elite Force - Auf dem Raumschiff Voyager - Leser-Test von Ultraschall
Das Genere der Ego-Shooter ist für die Entwickler für Videospiele immer ein zweischneidiges Schwert. Zum einen ist es recht schwierig einen richtig guten Ego-Shooter auf die Playstation 2 zu zaubern und zum anderen dabei die richtige Steuerungsvariante zu erwischen. Auch bei der Umsetzung von "Star Trek Voyager: Elite Force", dass vor einem Jahr schon auf dem Computer für einen Überraschungserfolg gut war, waren die Entwickler von Codemasters gefragt die negativen Seiten eines Konsolen-Ego-Shooters zu verbessern. Ob ihnen das gelungen ist, zeigt mein folgendes Review über das Playstation 2-Spiel "Star Trek Voyager: Elite Force"!

Wie schon einmal erwähnt, entspricht das Game der PC-Variante, die vor einem Jahr schon auf den Markt kam. Wer aber die Vorgeschichte des Spiels nicht mehr so ganz in Erinnerung hat, dem werde ich kurz umschreiben, um was es eigentlich in diesem Game geht.
Eine geheimnissvolle unbekannte Macht versetzt das Föderationsraumschiff Voyager bei einem ihrer Einsätze über 70 000 Lichtjahre weit in einen entfernten Teil der Galaxis, den sogenannten Delta-Quadranten. Natürlich setzt die Crew des Raumschiffs Voyager sofort alles daran eine Möglichkeit zu finden, um wieder nach Hause zurückkehren zu können. Klar dabei ist, dass sie bei ihrer Heimreise aus dem Delta-Quadranten nicht nur auf freundlich gesinnte Alien-Rassen treffen würden. Um das Schiff vor Eindringlingen jeglicher Art auf dieser langen und gefährlichen Reise zu schützen, wird kurzerhand von Captain Janeway eine außerordentliche Kampfgruppe ins Leben gerufen. Die sogenannte "Elite Force" hat nun, auf der 70 Jahre langen Reise zur Erde, die ehrenvolle Aufgabe die Crew vom Raumschiff Voyager vor Gefahren zu bewahren. Dabei hat diese Spezialeinheit die verschiedensten Aufgaben an Bord zu erfüllen.

Als Mitglied dieses Special-Forces-Teams schlüpft ihr nun in die Rolle von Alex Munro und erlebt durch ihn die ganze Geschichte, die sich an Board des Raumschiffs Voyager abspielt. Zuzüglich habt ihr am Anfang des Spiel noch die Möglichkeit die spielbare Person als Mann oder als Frau auszuwählen, was so ziemlich jeden Gamer ansprechen dürfte.
Ihr tretet am Anfang nicht sofort in Aktion, denn zunächst wir die Geschichte des Raumschiffs Voyager erzählt und soweit vorran gebracht, bis eure große Stunde schließlich schlägt. Nach einem Gefecht mit einer Alienrasse verschlägt es das Raumschiff Voyager mit sehr starken Beschädigungen am Rumpf auf einen abgelegenen Schiffsfriedhof. Ab hier habt ihr nun die Augabe als Elite Force-Mitglied die stark beschädigte Voyager vor fremden Eindringlingen zu schützen. Zusammen mit dem Rest des Spezialkommandos verteidigt ihr nun in guter alter Ego Shooter-Manier das Raumschiff vor Enterkommandos und versucht durch erforschen fremder Schiffe an die nötigen Ersatzteile für die Voyager zu kommen. An ausgewählten Stellen, zumeist nach oder manchesmal vor knackigen Kämpfen, führen euch gut gerenderte Zwischensequenzen durch die weitere Geschichte des Spiels. Für zusätzliche Abwechslung und Adrenalinschübe sorgen dabei selbstständig ablaufende Ereignisse, auf die ihr zusätzlich noch sehr schnell reagieren müßt.
Manchesmal kommt es im Spiel sogar vor, dass ihr einige Teamkameraden an die Seite gestellt bekommt, die dann eigenständig mit euch gegen die verschiedensten Gegenerarten kämpfen. Darunter befinden sich zumeist Klingonen, ab und an Menschen, die Borg und auch eine Rasse, namens Hirogen, die ich selbst aus dem Star Trek-Universum her nicht kenne. In den recht umfangreichen Außenmissionen, die ihr durchspielen müßt und die sich aus acht großen Kapiteln mit mehreren Levels unterteilen, müßt ihr schließlich nicht nur eine Reihe von endlosen Aufträgen erfüllen. Ihr habt auch die Aufgabe nach neuen Waffen und Ausrüstungsgegenständen zu suchen, die euer Arsenal mit der Zeit wachsen lassen. Zum Glück gibt es im Spiel für euch an vielen Stellen die Chance eure verlorene Lebens- und Waffenenergie wieder aufzufüllen. Dennoch solltet ihr mit eurem Munitionsvorrat gut haushalten, denn für manche Waffensysteme kann es schon mal keine Munition mehr geben.
Dank der gut umgesetzten Steuerung, die euch auch bei sehr hoher Feindkonzentration niemals im Stich läßt, da sie über eine Zielhilfe verfügt, dürftet ihr eigentlich keine sonderlichen Schwierigkeiten im Spiel haben. Außerdem verfügen die neun unterschiedlichen Waffensysteme über einen zweiten Feuermodus, der zwar mehr Energie verbraucht, aber im Gegenzug auch mehr Schaden anrichten kann.

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