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Spyro: Enter the Dragonfly im Gamezone-Test

Der Haussegen hängt gewaltig schief im Drachenland, denn ein hinterhältiger Bösewicht hat alle magischen Libellen entführt. Nur mit Hilfe dieser witzigen, kleinen Helfer können die Drachen überhaupt ihre Kräfte entfalten - ohne sie sind sie völlig wehrlos und das Drachenreich wird bald Geschichte sein.

1 Bilder Spyro: Enter the Dragonfly im Gamezone-Test

Der gute alte Spryo ist wieder da!

Natürlich muss Spyro, der sympathische lila Drache, wieder einmal als Held und Retter des Drachenreiches herhalten und macht sich auf den langen Weg alle magischen Liebellen wieder einzufangen.

Wirklich witzig und liebevoll ist das Charakterdesign und so mancher Dialog, den man im Laufe des Spiels zu hören bekommt. Die Entwickler haben sich besonders viel mühe mit Sparx, der Libelle, gegeben, so witzig hat bisher kaum eine Videospielfigur gesprochen und ausgesehen. Auch Spyro wirkt tollpatschig und gleichzeitig irgendwie cool, seine Mimik ist immer noch so schön anzusehen wie beim ersten Teil der Serie. So schön und detailliert wie die Charaktere sind, so enttäuschend sind stellenweise die Level selbst geraten. Da gibt es Areale, die wirklich sehr langweilig rüberkommen und auch so manche Textur macht den Eindruck als ob Spyro immer noch auf der PSone seine Kreise ziehen würde. Dort, wo es dann optisch wirklich schön wird, geht öfters aus unerfindlichen Gründen die Framerate in den Keller und es gibt sehr unangenehme Ruckler. Schade, da hat sich Spyro beim Debüt auf den Next-Gen Konsolen nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

Das Gameplay ist seinen Vorgängern treu geblieben, stellenweise leider zu sehr, etwas mehr Innovation hätte dem kleinen Drachen wirklich gut getan. Wir laufen durch verschiedene Welten, spucken Feuer, Eis, Blasen oder Blitze auf unsere Feinde und sammeln dabei fleißig Tausende von Edelsteinen ein. Die Gegner sind nicht gerade besonders helle, da langt oft schon ein simpler Flammenstoß und gut is. Spyro's Fähigkeiten erweitern sich etwas im Laufe des Spiels, ansonsten gibt es aber keine größeren Überraschungen zu sehen. Etwas Abwechslung in das ansonsten recht eintönige Gameplay bringen diverse Minigames, die es mit verschiedenen Fahrzeugen wie z.B. einem Ufo, Panzer oder Flugzeug zu bestehen gibt. Für Bonusziele, gibt es außerdem verschiedene Spezialaufgaben, die in den Welten verstreut sind. Hierbei muss man unter dem Druck eines Zeitlimits z.B. verschiedene Vogelscheuchen in Brand setzen.

  • - GreenAcid"-"
  • Abschließend kann man sagen, dass Spyro leider etwas in die Jahre gekommen ist und sich bei der weit überlegenen Genrekonkurrenz nicht mehr durchsetzen kann. Da hilft leider auch kein knuffiges Charakterdesign weiter, denn Spyro bietet einfach kein Gameplay, dass sich gegen ein "Mario Sunshine" oder ein "Ratchet & Clank" behaupten kann. Für Kinder ist das Spiel dank des einfachen Gameplays und die süßen Figuren aber durchaus geeignet. Es gibt ja eigentlich keine Gewalt in diesem Spiel und auch sonst denken wir, dass jüngere Konsolenbesitzer durchaus ihren Spaß mit dem kleinen Spyro haben könnten.
Spyro: Enter the Dragonfly (GC)
  • Singleplayer
  • 6,9 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 6/10 
    Sound 8/10 
    Steuerung 8/10 
    Gameplay 6/10 
Pro & Contra
liebevolles Charakterdesign
für Kinder gut geeignet
Gameplay eher öde und langsam veraltet
stellenweise böse Ruckler (GC)
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