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Spyro: Enter the Dragonfly - netter Drache - Leser-Test von agony


1 Bilder Spyro: Enter the Dragonfly - netter Drache - Leser-Test von agony
Nach den zahlreichen Abenteuern auf Playstation und Gameboy braucht der lila Drache Spyro und sein Gefährte, Libelle Sparx, endlich einmal Ruhe. Gemeinsam mit seinen Freunden wollen sie auf dem Drachenfestival erst einmal richtig ausspannen. Plötzlich bemerken Spyro, Hunter, Bianca, Bentley, Sheila und der Professor, dass etwas mit Sparx nicht stimmt. Er spürt, dass etwas Schlimmes passieren wird. Alle Libellen des Reiches, die als Quell der Drachenkraft gelten, wurden von einem Bösewicht entführt. Nun liegt es an Spyro und Spark, alle gefangengenommenen Libellen zu befreien und wieder Ordnung in die Drachenwelt zu bringen. In insgesamt 25 spannenden Levels darf der Spieler nun versuchen, Spyro zu steuern und die Bedrohung auszulöschen.

Spyro: Enter the Dragonfly ist die neue Fortsetzung des Drachenabenteuers Spyro: Year of the Dragon und neben der PS2-Version auch für Nintendos Gamecube erhältlich.
Gleich zu Beginn fällt auf, dass leider auf einen 60Hz-Modus verzichtet wurde. Dies ist mehr als schade, wie sich auch im späteren Spielverlauf zeigen wird.

In die Story hineinversetzt wird der Spieler gleich mit einem etwas umfangreicheren Intro, welches die besagte Story gekonnt in Szene setzt. Nachdem der Schurke Ripto alle Libellen gefangen genommen hat, beginnt das eigentliche Spiel. Die Hauptaufgabe in diesem Jump&Run liegt darin, alle 90 gefangenen Libellen zu befreien und sich durch die Level zu kämpfen. Dazu betritt man von der Hauptwelt in verschiedene Levels, löst einfache Rätsel, springt und kämpft mit Spyro und sammelt die kleinen Insekten ein.

Der lila Retter der Drachenwelt besitzt neben den üblichen Fähigkeiten wie Laufen und Springen auch die Möglichkeit, den eigenen frischen Atem bei Gegnern einzusetzen. So bekämpft man mit Flammenatem, Bläschenatem, Eisatem oder Elektroatem die putzigen Feinde. Doch nicht genug! Denn auch spezielle Combos wie Rammen oder Kopfstoß sowie Gleiten und Schweben helfen Spyro, im Level voranzuschreiten. Wie bereits sein Kumpel Crash Bandicoot (auch von Vivendi) darf unser Drache nicht nur auf seinen kleinen Füßen die Abenteuer erleben, sondern auch verschiedene andere Fortbewegungsmittel wie Panzer, Flugzeug oder ein UFO nutzen.
Das Einsammeln von Libellen und wichtigen Edelsteinen erweist sich bereits nach den ersten Minuten als klassisches 3D-Jump&Run, welches dank der farbenfrohen Grafik durchaus die jüngeren Spieler ansprechen soll.
Die abwechslungsreichen Levels fordern allerdings auch ältere Spieler und Freunde von Spyro in einem relativ schnell ansteigenden Schwierigkeitsgrad. Spezielle Herausforderungen, Rennstrecken und große Levels lassen zumindest von der Quantität kaum Wünsche offen.
Die Libelle Sparx begleitet jederzeit die Hauptfigur und gibt an einigen Stellen wichtige Tipps, um erfolgreich ein Level zu bestehen. Ihn muss man auch mit herumwuselnden Tierchen ernähren, damit er den kleinen Drachen beschützen kann.
Auch andere Hauptfiguren helfen Spyro an den unterschiedlichsten Orten. Die niedlichen Figuren wie Bianca, Jäger, Zoe oder Geldsack übernehmen jeweils immer wichtige Positionen im Spiel. Besonders die speziellen Dialoge sollte der Spieler nicht ignorieren, denn einige dieser Unterhaltungen sind für den Spielverlauf überaus wichtig.
Dank der Fee Zoe ist es möglich, an bestimmten Orten den Spielstand abzuspeichern. Glücklicher Weise wurde mit Speicherpunkten nicht gegeizt, was auch den Einsteiger freuen dürfte, um nicht allzu schnell Frustmomente zu erleben.

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